Suche

Dynamisch, vielseitig und weniger als 40 g CO2/km: Opel Flextreme

Themenstarter


* Innovative, sportliche Monocab-Studie zeigt neuartige E-Flex-Architektur

* Emissionsfreie Reichweite von 55 km mit Strom aus der Steckdose

* Kleiner Diesel lädt bei Bedarf Lithium-Ionen-Batterie für 715 km ohne Stopp

 

Rüsselsheim/Frankfurt. Opel Flextreme ist der Name des Konzeptfahrzeugs, das einen Meilenstein in der Entwicklung des Elektroautos markiert: Mit dem komplett neuen, umweltfreundlichen Elektroantriebskonzept E-Flex könnten etwa die meisten Berufspendler in Europa täglich ganz ohne CO2-Emissionen mobil sein. Erst nach einer Fahrstrecke von 55 Kilometern muss das Auto wieder für relativ kurze Zeit an die Steckdose, kann aber im Bedarfsfall auch umweltfreundlich bis zu 715 km weit ohne Stopp an Ladestation oder Tankstelle zurücklegen. Dafür sorgt der kleine Turbodiesel des Systems: Nach dem europäischen Fahrzyklus (ECE R101) sind Emissionswerte von weniger als 40 g CO2/km zu erwarten. Darüber hinaus zeigt Opel mit der dynamisch geformten IAA-Studie eines Monocab-Coupés zahlreiche weitere innovative Lösungen – bis hin zu herausnehmbaren elektrischen Personentransportern unter dem FlexLoad®-Ladeboden.

 

Der Opel Flextreme nutzt die E-Flex-Architektur von GM und repräsentiert so die Strategie des Unternehmens, Fahrzeuge zu entwickeln, die die CO2-Emissionen reduzieren, die Abhängigkeit des Automobils vom Erdöl verringern und damit die weltweite Diversifizierung des Energiemix unterstützen. Dazu gehört auch die Nutzung des Stromnetzes als Energiequelle. Kern des Prinzips ist ein Elektromotor, der seinen Strom aus einer großen Lithium-Ionen-Batterie bezieht. Der Unterschied zu herkömmlichen Hybrid-Antriebssystemen besteht darin, dass der 1,3 Liter-Dieselmotor des E-Flex-Systems nicht mit den Rädern verbunden ist. Er ist an Bord, um bei Bedarf für eine höhere Reichweite zusätzlichen Strom zum Laden der Batterie zu erzeugen. Er läuft stets im optimalen Drehzahlbereich; seine zylinderdruckbasierte Closed-Loop-Technologie kontrolliert den Verbrennungsprozess und reduziert die Schadstoffemissionen des Fahrzeugs weiter.

 

 

Bei voll geladener Batterie verfügt der Flextreme über eine Reichweite von 55 Kilometern im reinen Elektrobetrieb. Zum Aufladen in etwa drei Stunden wird nicht mehr als eine gewöhnliche 220 Volt-Steckdose benötigt. Berufspendler in Europa haben in der Regel eine Strecke von weniger als 50 Kilometern zu ihrem Arbeitsplatz zurückzulegen. Wenn sie das Auto während der Nacht und tagsüber aufladen, könnten sie mit E-Flex täglich über 100 Kilometer weit ohne CO2-Emissionen mobil sein. „Der Pendlerverkehr in die Großstädte Europas wird zunehmend zur Herausforderung“, sagt Robert A. Lutz, Vice Chairman von GM mit Verantwortung für die globale Produktentwicklung, „und wir finden, E-Flex ist eine elegante Lösung.“ Für Bob Lutz ist das Opel Flextreme Konzeptfahrzeug „ein Naturtalent, das die bekannten Stärken der Marke bei Technik und Design ein weiteres Mal unter Beweis stellt.“

 

System bereits in Produktentwicklung integriert

 

Das E-Flex-System ist bei GM nicht nur eine Vision, sonder mittlerweile voll in die Produktentwicklung integriert. Es ermöglicht den Einbau verschiedener Antriebssysteme in ein einheitliches Chassis mit Elektroantrieb. Als Sekundärantrieb können Brennstoffzellen oder Bioethanol- beziehungsweise Dieselmotoren eingesetzt werden, je nachdem, welche Energie im jeweiligen Einzugsbereich des Nutzers gut verfügbar ist.

 

Der Zeitplan für eine Serienrealisierung ist eng mit der zügig vorangetriebenen Entwicklung bei Schlüsseltechnologien wie leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien verbunden. E-Flex-Chefingenieur Frank Weber sieht die weitere Entwicklung zuversichtlich: „Es ist unsere feste Absicht, mit dieser Technologie in den Markt zu gehen“, so Weber. „Die Fortschritte bei unseren strategischen Partnern auf der Seite der Batteriehersteller lassen uns zunehmend optimistisch sein.“

 

Segways im Kofferraum erweitern den Mobilitätsspielraum

Der Flextreme entwickelt die neue Opel-Formensprache - Debüt in Genf mit dem GTC Coupé - um noch einige Schritte weiter: Gegenläufig öffnende Türen (FlexDoor®), ein großes transparentes Dach und zwei seitlich nach oben öffnenden Heckklappen stehen in der Opel-Tradition besonders flexibler und praxisorientierter Karosseriekonzepte in attraktivem Design. Besonderer Clou: der zusätzliche Unterflur-Gepäckraum FlexLoad®. Und als weitere Überraschung sind zur IAA zwei High-Tech-Elektro-Personentransporter der Firma Segway raffiniert unterhalb des Gepäckraums untergebracht. Sie können in Zonen benutzt werden, in denen Autos nicht fahren dürfen, und erweitern so den Mobilitätsspielraum. Die Elektroroller bieten bis zu 38 Kilometer saubere Fortbewegung.



News eingegeben von: Designs


meehster meehster

Stirnlappenbasiliskfan

Die Idee kenne wir MTler ja schon von Volvo. Mit dem großen Unterschied, daß Volvo keinen Dieselmotor einsetzt. 1:0 für Volvo.

 

Auf den ganzen anderen Kram kann man größtenteils verzichten - zumal z.B. die Segways bisher hierzulande nicht wirklich brauchbar sind und die Unterteilung der Heckklappe sich beim Rückwärtsfahren eher schlecht auswirken wird.


Und Stromerzeugung erzeugt keine Emmisionen?

Ach ne, Strom kommt ja einfach aus der Steckdose... :rolleyes:

Wie sieht es mit den Fahrleistungen des Wagens aus?

Wie schnell darf ich maximal fahren dait ich auf die 715km komme?


schonma nen schritt weiter als der dämliche prius...der nichma ne runde durch nen dorf mit seiner batterie schafft..einfach nur dämlich nenne ich das und dann nen verbrauch wie jedes andre auto durch den komischen 1,5l motor....schritt in die richtige richtung von opel, jetz müssen sies nurnoch in die serie bringen...und das dürfte wie immer das problem sein...


kerberos kerberos

Sparbrötchen

Ich bete nur, daß das Endprodukt nicht halb so bescheiden aussehen wird, wie diese Studie.


Dynamisch, vielseitig und weniger als 40 g CO2/km: Opel Flextreme

Hallo

 

Zitat:

Zum Aufladen in etwa drei Stunden wird nicht mehr als eine gewöhnliche 220 Volt-Steckdose benötigt.

 

 wie schade das es nur noch 230v in deutschen Steckdosen gibt :D. Nach 3h sollen die Akkus voll sein? Dann sind diese aber nicht wirklich groß. Schade das kein modernerer Energiespeicher eingesetzt wurde, ein LI-ION Akku hat ca. 1000 Ladazücklen. Wenn ich den als Berufspendler jede Nacht aufladen muss sind die Akkus nach 2-3 Jahren hin.

 

MFg MArcell


Zitat:

Original geschrieben von IcHgUcK

schonma nen schritt weiter als der dämliche prius...der nichma ne runde durch nen dorf mit seiner batterie schafft..einfach nur dämlich nenne ich das und dann nen verbrauch wie jedes andre auto durch den komischen 1,5l motor....schritt in die richtige richtung von opel, jetz müssen sies nurnoch in die serie bringen...und das dürfte wie immer das problem sein...

dieser dämliche Motor hat nen ziemlich hohen Wirkunsggrad (welcher Benziner hat dieser Leistung hat nen Besseren?) und der Nachfolger steht ja auch schon in den Startlöchern. Man darf nie vergessen, wann was auf den markt gebracht wurde.


Niemand hat behauptet, dass ein Elektroauto billiger im Unterhalt ist, als ein Benziner/Diesel. Die Frage ist jetzt, wie teuer eine Batterie ist, denn der Strom ist auf jeden Fall billiger als Diesel oder Benzin. Da ist nämlich keine Mineralölsteuer drauf.

Da kann sich jetzt jeder selbst denken, wie lange es dauert, bis die Bundesregierung auf die Idee kommt, den Strom noch teurer zu machen, um die Verluste bei der Mineralölsteuer auszugleichen, wenn Pendler langsam auf Elektroautos umsteigen.


Wobei man ja bedenken muss das unsere Kraftwerke nen deutlich höheren Wirkungsgrad haben als Otto oder Dieselmotoren! Und wenn der Strom aus Solaranlagen oder Windkraftanlagen erzeugt wird, gibts auch kein CO2! Der Akku soll wohl 16kw/h haben. Das heißt dass pro Std 5,3kw abgegeben wird das gibt mit den Handelsüblichen 230V Steckdosen nen Strom von rund 23 Ampere das macht allerdings keine Steckdose mit. Also ist Drehstrom vielleicht doch sinnvoller. Trotzdem ist das ganze EIN Schritt in die richtige Richtung. Egal was wir tun um Schadstoffe und CO2 einzusparen ohne einen allzu großen Komfortverlust hinnehmen zu müssen ist ein richtiger Schritt.


Ale Petacchi Ale Petacchi

Stapler-Drift-König

Gescheit wärs, wenn man den Wagen bei der Arbeit aufladen könnte, quasi vom Arbeitgeber subventionierter Strom... Wäre sicher möglich bei Flottenfahrzeugen von Grossfirmen!

 

Eine Frage: Ist es nicht sinnlos mit einem Dieselmotor die Batterie auf zu laden? Da geht doch Effizienz verloren, durch die Übertragung der Leistung des Aggregats in die Batterie und ERST DANN auf die Räder!? Ist doch sinnlos, oder sehe ich da was falsch? Wäre es nicht effizienter den Diesel DIREKT mit den Rädern zu verbinden?

 

Und noch was, bei all dem Hype: Der Prius verbraucht in einem Autoleben (inkl. Produktion und Recycling etc.) ungefähr so viel CO2 wie ein Hummer! Bei der Produktion der Batterien, Produktion etc. wird sehr viel mehr CO2 verbraucht als bei nem "normalen" PKW! Was passiert mit den ganzen Batterien? Alles Sondermüll...


Pfauli Pfauli

Bildbearbeitung Osnabrück

Dynamisch, vielseitig und weniger als 40 g CO2/km: Opel Flextreme

Wow, endlich kommen die Autos auf den Markt, die ich cool finde,

endlich zukunfts-Maschinen, Hammer geil, auch wenn ich Opel nicht so gerne mag.

 

Juhu :D


Zitat:

Original geschrieben von Ale Petacchi

Eine Frage: Ist es nicht sinnlos mit einem Dieselmotor die Batterie auf zu laden? Da geht doch Effizienz verloren, durch die Übertragung der Leistung des Aggregats in die Batterie und ERST DANN auf die Räder!?

Du hast vollkommen recht, dass die Kraftübertragung erheblich verlustreicher sein wird. Allerdings kann der Motor im Betrieb dauerhaft im effizientesten Bereich laufen und dadurch wird dann wohl der Nachteil ausgeglichen.


Hallo,

 

also es ist so eigentlich effizienter. Der Motor kann immer im optimalen Bereich arbeiten und somit während seines maximalen Wirkungsgrades. Weiterhin fallen ja eigentlich auch alle Übertragungskomponenten weg die die Leistung zu den Rädern überträgt. Somit arbeitet der wird der Strom nur aus der Wirkungsgradkombination aus Generator und Dieselmotor erzeugt. Zumal ja auch anders Strom erzeugt wird, z.b. beim Bremsen.

Des weiteren ist der Wirkungsgrade der E-Motors bei über 90%. In kombination kann man das bestimmt so bauen das der Systemwirkungsgrade nicht umbedings schlechter wird, aber da der Motor immer schön im optimalen Bereich arbeiten kann erhöht sich der Systemwirkungsgrade wieder da hier der Dieselmotor sein max. Wirkungsgrade hat.

 

 

Zitat:

Wobei man ja bedenken muss das unsere Kraftwerke nen deutlich höheren Wirkungsgrad haben als Otto oder Dieselmotoren!

eine Solarzelle wandelt ca 10-12% der auftreffenden Energie in Strom um, gute schaffen schon 20% kosten aber soviel wie ein neuer Golf. Ein standart Kraftwerk hat ein Wirkungsgrade der dem einer guten Dieselmotor entspricht. Der 1.2 TDI von VW hatte 45% Wirkungsgrade genau so viel wie gute Kraftwerke. Wenn der Diesel weiter verbessert wird sind bestimmt auch 50% drin. Ich rede von der reinen Stromerzeugen nicht von Kraft-Wärme-Kopplung da diese uninteressant ist.

 

eine Steckdose kann pro Stunde genau 230V x 16A x 1h = 3680Wh oder 3,68kwh liefern. Bei einer Standart Leitungsschutzschalter B16A sogar 4,2kwh für eine gute Stunde.

 

MFG Marcell

 


Zitat:

Original geschrieben von Ale Petacchi

Eine Frage: Ist es nicht sinnlos mit einem Dieselmotor die Batterie auf zu laden? Da geht doch Effizienz verloren, durch die Übertragung der Leistung des Aggregats in die Batterie und ERST DANN auf die Räder!? Ist doch sinnlos, oder sehe ich da was falsch? Wäre es nicht effizienter den Diesel DIREKT mit den Rädern zu verbinden?

Der Weg von und zur Batterie würde ja nicht allzu oft vorkommen. Beim seriellen Hybrid (haben wir hier) wird der Strom erzeugt und gleich an die E-Motoren weitergeleitet. Ist natürlich auch so nicht die effizienteste Idee und auch recht teuer wegen dem "starken" Generator und dem entsprechendem E-Motor.

 

Interessant wird es erst, wenn man wie hier von außen aufladen kann und der Verbrenner lange Zeit gar nicht betrieben werden muss. Wenn man allerdings oft längere Strecken fährt, verbraucht sowas eher mehr als ein Direktantrieb.

 

Zitat:

Und noch was, bei all dem Hype: Der Prius verbraucht in einem Autoleben (inkl. Produktion und Recycling etc.) ungefähr so viel CO2 wie ein Hummer! Bei der Produktion der Batterien, Produktion etc. wird sehr viel mehr CO2 verbraucht als bei nem "normalen" PKW! Was passiert mit den ganzen Batterien? Alles Sondermüll...

Wäre ja super, wenn er CO2 verbrauchen würde. Umso mehr, desto besser! :D

Ich habe das Thema schon erledigt, das war hier:

 

http://www.motor-talk.de/.../PostJump.html?...

 

Das wird immer wieder herumerzählt, keiner hat es aber je gelesen...

Die haben sich irgendwelche Energy costs ohne Angabe der Vorgehensweise zusammenphantasiert, aber seltsamerweise den Energieverbrauch (also auch CO2-Ausstoß) durch die Spritverbrennung NICHT miteingerechnet. Ha, ha, ha...

 

Wenn man das mitrechnet, sieht der Käse etwas anders aus:

 

http://www.triplepundit.com/.../...lo-time-to-get-a-new-car-002538.php

 

Keine Angst vor den Batterien, die sind harmlos, sind ja keine Bleibatterien...


jaja, bin total beeindruckt, wie toyota aus nem 1,5l motor 78ps holt, is wahnsinnn, wann führen des die andren hersteller ein??? und dann noch das super leergewicht, von rund 1,5t...also des is scho nen richtiger sparfuchs, der prius...muss man neidlos anerkennen....so, ironie ende...wer glaubt an so nen müll???? ich verbrauche in etwa das gleiche und habe mehr kofferraum und auch im innenraum mehr platz und mein auto kostet über 10t€ weniger :O , naja toll wenn mans toyota glaubt, wer realistisch rangeht, der weiß was sache is...(übrigens sdi motoren verbrauchen auch relativ wenig bei relativ wenig leistung, tolle inovationen, die da so hervorgebracht werden, echt klasse!!! :D )

 

Zitat:

Original geschrieben von CyberTim

Zitat:

Original geschrieben von IcHgUcK

schonma nen schritt weiter als der dämliche prius...der nichma ne runde durch nen dorf mit seiner batterie schafft..einfach nur dämlich nenne ich das und dann nen verbrauch wie jedes andre auto durch den komischen 1,5l motor....schritt in die richtige richtung von opel, jetz müssen sies nurnoch in die serie bringen...und das dürfte wie immer das problem sein...

dieser dämliche Motor hat nen ziemlich hohen Wirkunsggrad (welcher Benziner hat dieser Leistung hat nen Besseren?) und der Nachfolger steht ja auch schon in den Startlöchern. Man darf nie vergessen, wann was auf den markt gebracht wurde.


Hinweis: In diesem Thema Dynamisch, vielseitig und weniger als 40 g CO2/km: Opel Flextreme gibt es 90 Antworten auf 7 Seiten. Der letzte Beitrag vom 6. September 2008 befindet sich auf der letzten Seite.
Opel News: Dynamisch, vielseitig und weniger als 40 g CO2/km: Opel Flextreme

Ähnliche Themen zu: Dynamisch, vielseitig und weniger als 40 g CO2/km: Opel Flextreme

 
schliessen zu
Design:
Größe:
Zum Seitenanfang
  • Dynamisch, vielseitig und weniger als 40 g CO2/km: Opel Flextreme : Opel News (Permalink) | (c) 2001-2012 MOTOR-TALK GmbH