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Der Opel Meriva

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Clevere Wandlungsfähigkeit, großzügiger Innenraum und modernes Design bei kompakten Außenmaßen: Nach diesen Kriterien hat Opel den neuen Meriva konzipiert. Der Minivan mit fünf Sitzplätzen knüpft damit eine Klasse tiefer an das Erfolgsrezept seines großen Bruders Zafira an. Das innovative "FlexSpace--Konzept des Meriva ermöglicht es, das Platz- und Komfortangebot im Fond sowie die Gepäckraumkapazität individuell zu gestalten, ohne dass dafür Sitze ausgebaut werden müssen. Der Opel Meriva wird ab Januar 2003 im spanischen Saragossa produziert, kommt im Frühjahr auf den Markt und feiert in wenigen Wochen auf dem Pariser Automobilsalon seine Weltpremiere.

 

Für Opel-Vorstandschef Carl-Peter Forster hat der neue Minivan hohe strategische Bedeutung: "Der neue Opel Meriva ist ein Musterbeispiel für die Kreativität unserer Ingenieure und -Designer. Er bietet ein bislang in dieser Fahrzeuggröße nicht erreichtes Platzangebot - verbunden mit einer enormen Flexibilität, die Maßstäbe setzt.- Forster ergänzt: "Der

Meriva sprengt bisherige Segmentgrenzen und ist damit ganz typisch für die neuen Produkte von Opel. Wir erwarten, dass der Markt für Minivans im Meriva-Format in Europa bis 2005 auf über 500.000 Einheiten pro Jahr anwachsen wird. Von diesem Kuchen wird sich der Opel Meriva ein großes Stück abschneiden und so den überzeugenden Erfolg des

Zafira wiederholen.

 

 

 

Wichtigstes Merkmal des neuen Meriva, der zum Start mit Diesel- und Benzinmotoren zwischen 1,6- und 1,8 Litern Hubraum und einem Leistungsspektrum von 55 kW (75 PS) bis

92 kW (125 PS) angeboten wird, ist sein völlig neues Rücksitzsystem. In der normalen Fünfsitzer-Stellung bietet der Fronttriebler drei Plätze im Fond. Besonders komfortabel ist die Konfiguration mit zwei Einzelsitzen in der hinterst möglichen Position: Dann ist der Meriva ein außergewöhnlich geräumiger Viersitzer, der auf allen Plätzen bei Bein- und Schulterfreiheit den Vergleich mit der automobilen Mittelklasse nicht scheuen muss. Wird mehr Gepäckraum benötigt, lassen sich mit wenigen einfachen Handgriffen die beiden äußeren Einzelsitze unabhängig voneinander entweder nach vorn schieben oder komplett versenken. Die mittlere Sitzfläche ist in dieser Anordnung einfach weggeklappt. Selbst in dieser sehr komfortorientierten Konfiguration bleibt reichlich Raum für das Gepäck. Als Fünfsitzer verfügt der Meriva über ein Kofferraumvolumen von rund 490 Litern und damit deutlich mehr als in der Kompaktklasse üblich. Und bei Bedarf kann er mit wenigen Handgriffen in einen zweisitzigen Van mit einem fast 1,70 Meter langen, über 1.300 Liter fassenden Laderaum verwandelt werden.

 

Das pfiffige Konzept ermöglicht eine optimale Freiheit in der Konfiguration des Innenraums und trägt somit der Tatsache Rechnung, dass kompakte Automobile heute häufig nur mit ein bis zwei Personen und selten mit mehr als vier Personen besetzt sind. Basis der Flexibilität ist ein Radstand, der mit 2.630 Millimetern fast an den des Zafira (2.694 mm) heranreicht. Bei der Außenlänge ist der Unterschied deutlicher: Der Neuling ist mit 4.042 Millimetern genau 27,5 Zentimeter kürzer als der große Bruder. Bei Breite (1.694 mm) und Höhe (1.624 mm) kommt der Meriva bis auf 48 beziehungsweise 56 Millimeter an den Zafira heran.

 

Konzept: Karosserie-Architektur ohne Kompromisse

"Der Meriva wurde von Grund auf neu konzipiert. Wir haben bei der Konzeptfindung auf einem weißen Blatt Papier begonnen. Denn nur so konnten wir seine außergewöhnliche Innenraumflexibilität verwirklichen und damit neue Wege gehen. Das Ergebnis ist ein weiterer Beleg dafür, dass unsere Designer und Ingenieure bei der Gestaltung des Fahrzeuginnenraumes im Vergleich zur Konkurrenz weltweit führend sind-, so Opel-Technik-Vorstand Hans H. Demant.

 

Ausgangspunkt für eine optimale Raumausnutzung ist die Position der Stirnwand zwischen Motor- und Fahrgastraum, wie Frank Leopold, Gruppenleiter Fahrzeugkonzepte, erläutert: "Sie ist das teuerste Blechteil im Auto und das wichtigste - bei ihr nimmt die Kette aller weiteren Entscheidungen ihren Anfang. Generell setzen wir die Stirnwand bei jedem Modell so weit wie möglich an die Vorderachse heran und gewinnen so wertvolle Zentimeter.- Zweiter Fixpunkt sind die so genannten Wohlfühlmaße. Leopold: "Wir betrachten bestimmte Abstände und Winkel zum Lenkrad, zu den Pedalen, zum Cockpit und zu den Türverkleidungen als typisch für Opel und versuchen, sie in allen Baureihen zu realisieren.-

Bei Vans wie dem Meriva, die über ein höheres Dach als herkömmliche Konzepte verfügen, wird außerdem der Hüftpunkt als entscheidendes Maß für die Sitzposition nach oben gelegt und die Lehnenposition etwas steiler gewählt. Der entscheidende Faktor dabei ist der Winkel, aus dem die Passagiere über die Motorhaube schauen können - und zwar kleine wie große Menschen gleichermaßen. Personen aller Körpergrößen müssen sowohl die Straße vor dem Auto als auch die Ampel über der Kreuzung erkennen können. Leopold erklärt: "Um beides sicherzustellen, muss die Frontscheibe höher ins Dach reichen und die Armaturentafel entsprechend positioniert werden.-

 

Design: Typischer Opel mit kraftvollem Auftritt

Aus diesen Vorgaben der Fahrzeugarchitekten ergeben sich die Proportionen eines Minivans, beim Meriva allerdings auf sehr kompakter Fläche. Aufgabe für das Design war es, diese Grundform einerseits dynamisch umzusetzen, andererseits die charakteristische Opel-Formensprache weiter zu entwickeln, wie Opel-Designchef Martin Smith erläutert: "Zwischen den scharfen Kanten liegen spannungsvoll gewölbte Oberflächen. An den Seiten prägt eine schwungvolle Lichtkante die Ansicht, sie leitet das Auge von den Scheinwerfern bis zum Heck und unterstreicht unsere eigenständige Seitengrafik mit den vier Fenstern.- Zugleich bildet diese Kante eine akzentuierte Karosserieschulter - zusammen mit den kräftigen Radhausbögen verleiht sie dem optischen Auftritt des Meriva noch mehr Markanz.

 

Gleichzeitig verschafft dies dem Neuling eine eindeutige Identität. Meriva-Chefdesigner Friedhelm Engler: "Wer den Meriva im Rückspiegel sieht, weiß sofort: Hier kommt ein

Opel. Ganz typisch sind die trapezförmig auslaufende Motorhaube mit der mittigen Bügelfalte, die technische Anmutung der Scheinwerfer sowie die markante Chromquerstrebe mit dem Blitz.- Markant präsentiert sich der Meriva auch von hinten: Die hoch liegenden Rückleuchten sind in die Dachsäulen integriert. Die im unteren Bereich mit einer Stufe akzentuierte, tief in den Stoßfänger eingeschnittene Heckklappe wirkt klar und flächig, der Ausschnitt für das Kennzeichen ist unten im Stoßfänger platziert.

 

Trotz seiner Kompaktheit macht der Meriva schon auf den ersten Blick den Eindruck eines geräumigen Autos. Dazu tragen die kurzen Überhänge ebenso bei wie die schlanken, gebogenen Säulen und der ab der B-Säule leicht abfallende Dachbogen. Die zusätzlichen vorderen Fenster verstärken das Empfinden von Transparenz, zugleich vermitteln sie den Frontpassagieren ein lichtes, großzügiges Raumempfinden.

 

Die schnörkellose, dynamische Optik des Meriva und die klare, technisch wirkende Grafik setzen sich auch im Innenraum fort. Bei der Auswahl der Materialien und bei der Verarbeitung im Detail ließen die Opel-Designer viel Sorgfalt walten. "In Qualität und Anmutung des Innenraums erfüllt der Meriva die Erwartungen, die der Vectra geweckt hat. Darauf sind wir bei einem Kompaktwagen ganz besonders stolz,- sagt Martin Smith.

 

Das leicht wellenförmig geschwungene Cockpit, ganz in ruhigem Dunkelgrau gehalten, ist übersichtlich und klar gezeichnet. Unter einer bogenförmigen Abdeckung liegen vier sportlich wirkende Rundinstrumente für Tankinhalt, Drehzahl, Geschwindigkeit und Kühlwassertemperatur. Das Triple-Info-Display ist zentral auf der Instrumententafel untergebracht. Eine weich geschwungene Linie trennt den inneren Bereich des Cockpits von den Randbezirken ab; eine querliegende Chromleiste sorgt für eine markante horizontale Gliederung. Smith resümiert: "Schon der Zafira hat bewiesen: Ein überaus praktisches Auto kann trotzdem chic und dynamisch aussehen. In meinen Augen erfüllen wir diesen Anspruch mit dem Meriva noch besser.-

 

"FlexSpace--System: Maximale Wandlungsfähigkeit ohne Ausbau der Sitze

Der Schlüssel zur ungewöhnlichen Variabilität des Meriva ist das clevere "FlexSpace--Raumkonzept. Die Opel-Ingenieure teilten die hintere Sitzanlage, für die bereits mehrere Patente angemeldet sind, in drei voneinander völlig unabhängige Einheiten auf: zwei breite Einzelsitze und einen schmaleren Mittelsitz. In der Grundposition finden im Fond drei Personen reichlich Platz vor - der Norm-Beinraum beträgt 993 Millimeter und ist damit nur sechs Millimeter geringer als beim Zafira. Der Kopfraum hinten misst 989 Millimeter, hier übertrifft der Meriva seinen großen Bruder sogar um 27 Millimeter.

 

Die innovative Sonderstellung des "FlexSpace--Systems ist der cleveren Konstruktion des mit einem Dreipunkt-Automatikgurt und einer voll versenkbaren Kopfstütze ausgerüsteten Mittelsitzes zu verdanken. Seine Lehne ist 15 Zentimeter schmaler geschnitten als das Sitzpolster, und dank einer aufwändigen Viergelenk-Kinematik liegt sie nach dem Zusammenklappen des Sitzes auf gleicher Höhe wie die Polster der beiden äußeren Einzelsitze. Danach lassen diese sich auf quer montierten Schienen um jeweils 75 Millimeter nach innen rücken. Im nächsten Schritt kann man sie um 70 Millimeter nach hinten schieben, weil sie jetzt an den Verkleidungen der hinteren Radkästen vorbei gleiten können. Zu guter Letzt lassen sich die Lehnen dann noch von der Normalstellung mit 23 Grad Neigung in eine Ruheposition von 29 Grad bringen - der Sitzkomfort und die Beinfreiheit in dieser Stellung erreichen dann Mittelklasse-Format.

 

Doch damit nicht genug: Die Sitzanlage im neuen Meriva ermöglicht noch mehr Flexibilität. Wer den Laderaum in der Viersitzer-Konfiguration vergrößern will, kann die äußeren Einzelsitze im Fond voneinander unabhängig um 130 Millimeter nach vorne schieben. Insgesamt beträgt der Verstellweg der Sitze in Längsrichtung 200 Millimeter. Stellt man nun zusätzlich die Lehnen um sechs Grad (17-Grad-Stellung) steiler als normal, ergibt sich ein Gepäckraumvolumen von über 530 Litern. Klappt man alle drei Sitze flach nach vorne und arretiert sie in der tiefsten Stellung, entsteht eine ebene, fast 1,70 Meter lange Ladefläche. Wird schließlich noch die Lehne des Beifahrersitzes nach vorn umgelegt, ist selbst der Transport eines Surfbretts möglich. Hier im

 

Ordnungsprinzip: Viele Staufächer erleichtern das Leben

Zusätzlich zum großzügigen Platz fürs Urlaubsgepäck oder die Wochenendeinkäufe bietet der Meriva eine Vielzahl praktischer Ablagen. Neben einem großen Handschuhfach hält das jüngste Opel-Modell in der Mittelkonsole zwei Cupholder und einen Münzhalter bereit. In einem Fach in der Armaturentafel, das anstelle eines Aschenbechers angeboten wird, lassen sich zudem Cassetten, CDs oder das Handy verstauen, und in der Sonnenblende auf der Beifahrerseite findet sich neben einem Schminkspiegel auch eine Tasche für Utensilien.

 

Die vorderen Türen beherbergen Fächer mit Dosenhaltern, zwischen Vordersitzen und Türen bietet außerdem noch eine Ablage zum Beispiel für Regenschirm oder Taschenlampe Platz. Auf Wunsch sind auch Stofftaschen an der Rückseite der Frontsitze erhältlich, und ein Netz an der Mittelkonsole bietet im Beifahrer-Fußraum weitere Staumöglichkeiten. Für die Fondpassagiere gibt es als Option zudem einen jeweils an der Rücklehne der Frontsitze angebrachten Klapptisch mit integrierten Cupholdern plus darunter platzierten Staunetzen, in denen beispielsweise Zeitungen untergebracht werden können. Taschen in den hinteren Türen sowie kleine Ablageboxen anstelle der hinteren Aschenbecher offerieren weitere Ablagemöglichkeiten.

 

Komfort für die zweite Reihe: Raffinierte Ablagen und eigenes Audio-Bediensystem

 

Besonderes Highlight hinten ist die auf Wunsch erhältliche multi-funktionale Armlehne "Travel Assistant-, die auf der Rückseite der umgeklappten Lehne des Mittelsitzes eingeklinkt werden kann. Sie bietet eine je nach Bedarf um 70 Millimeter verschiebbare Auflagefläche, zwei ausfahrbare Cupholder und in ihrem Innern unter einem Deckel eine über fünf Liter große Staubox. Wird der mittlere Fondsitz benötigt, lässt sich die gesamte Box mitsamt der Lehne einfach nach hinten klappen. Im Kofferraum sorgen Taschenhaken an den Rückseiten der beiden Einzelsitze, sechs Haken für die Befestigung eines Laderaumnetzes sowie zwei seitliche Fächer mit Netzen für reichlich Staumöglichkeiten. Im Laderaumboden befindet sich zudem noch ein mit einer Klappe abgedecktes, 56 Liter großes, dreigeteiltes Staufach für die unsichtbare Unterbringung kleinerer Einkäufe oder eines Aktenkoffers. Es bietet auch jeweils einen speziellen Platz für das Warndreieck und den Verbandskasten.

 

Neben dem außergewöhnlichen Platzangebot und den vielen Ablagemöglichkeiten sorgt auch die Möglichkeit, im Fond ein separates Musikprogramm zu genießen, dafür, dass die Passagiere in der zweiten Reihe im Meriva Erster Klasse fahren. In Verbindung mit dem Stereo-CD-Radio CDR 2005 ist ein Rücksitz-Audio-System erhältlich, das ein Kontrollmodul in der hinteren Mittelkonsole für die Programm- und Lautstärkewahl sowie zwei Anschlüsse für Kopfhörer umfasst. Entsprechende Kopfhörer können als Extra bestellt werden. Mit ihnen können die hinteren Passagiere Musik-CDs hören, wenn vorne ein Radioprogramm läuft - oder umgekehrt. Damit gehört der potenzielle Streit ums Musikprogramm zwischen Front- und Fondpassagieren der Vergangenheit an.

 

Diese Frieden stiftende Funktion erfüllt auch das auf Wunsch erhältliche, aus dem Zafira bekannte DVD-Entertainment-System "AutoVision-. Mit ihm können die Fond-Passagiere DVD-Filme schauen und herkömmliche Musik- oder Daten-CDs abspielen. Damit vorne niemand abgelenkt oder gestört wird, erfolgt die Tonübertragung per Infrarot-Kopfhörer, zusätzlich gibt es Anschlüsse für zwei weitere Kabel-Kopfhörer. Darüber hinaus bietet das System die Möglichkeit, Spielkonsolen anzuschließen und eigene Produktionen, etwa von der Digitalkamera oder dem Camcorder, bereits unmittelbar nach der Aufnahme bequem im ganz persönlichen "Autokino- zu betrachten. Die kompakte Videokonsole mit dem DVD-Spieler ist im Dachhimmel auf Höhe der Vordersitzlehnen untergebracht. Auf Fingerdruck schwenkt der sieben Zoll (rund 18 Zentimeter) große Farbbildschirm nach unten.

 

Darüber hinaus hält Opel für den Meriva ein großes Angebot an Infotainment-Systemen bereit. Die Kunden haben die Wahl unter einer ganzen Reihe hochwertiger Gerätekombinationen im bedienfreundlichen Doppel-DIN-Format, die auf Wunsch auch Navigation und Telefon umfassen. Zudem ist der Opel-Telematikservice OnStar erhältlich. Ein optionales Acht-Lautsprecher-System sorgt für exzellenten Klang, die Fernbedienung am Lenkrad für höchsten Komfort und Sicherheit, das hoch und zentral auf der Armaturentafel angeordnete Triple-Info-Display ist von allen Plätzen leicht einzusehen.

 

Modellprogramm: Individuelle Linien, umfangreiche Ausstattung

 

Die Vielseitigkeit und Flexibilität des neuen Minivans wird auch in seinem Modellprogramm deutlich. Aufbauend auf der bereits umfangreich ausgestatteten Einstiegsversion, werden verschiedene Pakete angeboten. Je nach Bedarf können die Kunden zwischen mehr funktions- oder komfortorientierten Paketen wählen, für Kunden, die besonderen Wert auf das Erscheinungsbild ihres Meriva legen, gibt es ein entsprechendes "Optik--Paket. Unterschiedliche Stoffe und Zierleisten differenzieren die einzelnen Ausstattungslinien im Innenraum. Neben der ohnehin reichhaltigen Ausstattung ermöglicht eine Fülle von Optionen wie beispielsweise Xenon-Scheinwerfer, Klimaanlage oder Klimatisierungsautomatik, eine Lederausstattung oder attraktiv gestaltete Leichtmetallräder eine individuelle Wunschausstattung des neuen Opel Meriva. Für Frischluftfans bietet Opel den Meriva mit zwei elektrisch betätigten Glasdächern an. Das vordere ist ein Schiebe-/Ausstelldach, das hintere Glasdach kann gekippt werden. Darüber hinaus halten die Opel-Händler ein umfangreiches Zubehörprogramm bereit.

 

Vorwärtsdrang: Durchzugskraft und Komfort im Vordergrund

 

Der Meriva startet mit drei kraftvollen Benzin- und einem Dieselaggregat. Wenige Monate später, im Herbst 2003, folgt ein neuer Common-Rail-Direkteinspritzer-Dieselmotor mit 1,7 Litern Hubraum. Der 1.7 CDTI erfüllt, wie alle Benziner, bereits die Euro 4-Abgasnorm, die erst 2005 für neue Fahrzeugtypen Vorschrift wird.

 

Das Meriva-Antriebsprogramm im Überblick:

 

Motor Getriebe Leistung (kW/PS) maximales Drehmoment (Nm)

1.6 Fünfgang-Schaltgtr. 64/87 138 bei 3.000 min-1

1.6 ECOTEC Fünfgang-Schaltgetr. 74/100 150 bei 3.600 min-1

1.6 ECOTEC Easytronic 74/100 150 bei 3.600 min-1

1.8 ECOTEC Fünfgang-Schaltgetr. 92/125 165 bei 4.600 min-1

1.8 *ECOTEC Easytronic 92/125 165 bei 4.600 min-1

1.7 DTI ECOTEC Fünfgang-Schaltgetr. 55/75 165 bei 1.800 min-1

1.7 CDTI * ECOTEC Fünfgang-Schaltgetr. 74/100 240 bei 2.300 min-1

Alle Werte sind vorläufige Angaben, Easytronic = automatisiertes Schaltgetriebe (fünf Gänge)

* Start im Herbst 2003

 

Neben einer hohen Durchzugskraft aller Motoren war ein wichtiges Entwicklungsziel die Entkopplung von Antriebseinheit und Karosserie. Der Meriva verfügt daher über einen hydrogeformten vorderen Hilfsrahmen, der die Befestigungspunkte für die Dreieckslenker, Lenkgetriebe- und Kühlungsmodule sowie die Drehmomentstützen der Motorlagerung trägt. Die Motorlager selbst sind in der neutralen Drehmomentachse angeordnet. Dabei wird die statische Last (das Gewicht der Antriebseinheit) von Lagern getragen, die in der dynamischen Drehachse des quer eingebauten Triebwerks links und rechts angeordnet sind. Die beim Fahren auftretenden dynamischen Längskräfte (Kippbewegungen) nehmen zwei zusätzliche Drehmomentstützen auf. Diese Pendellagerung in der neutralen Achse - auch als Neutral Torque Axis oder kurz NTA-Lagerung bezeichnet - reduziert als störend empfundene Vibrationen besonders im Leerlaufbetrieb und bringt so eine klare Komfortverbesserung.

 

Eine weitere Besonderheit ist das automatisierte Schaltgetriebe Easytronic. Bei ihm ist das Kupplungspedal durch elektronisch gesteuerte Stellmotoren ersetzt. Der Fahrer hat so die Möglichkeit, entweder sportlich selbst zu schalten, oder - besonders komfortabel - die Gangwahl der Elektronik zu überlassen. Die Easytronic ist von Beginn an in Verbindung mit dem 1.6 ECOTEC-Benziner verfügbar, für das 1.8 ECOTEC-Aggregat folgt sie im Herbst 2003.

 

Fahrdynamik: Bewährte Konstruktion, vier Scheibenbremsen serienmäßig

 

Das Fahrwerk des Meriva greift auf bewährte Komponenten anderer Opel-Baureihen zurück, die für den Neuling angepasst und weiterentwickelt wurden. An der Vorderachse kommt die aus dem Corsa bekannte Mc-Pherson-Konstruktion mit Dreieckslenkern und Stabilisator zum Einsatz, während an der Hinterachse die besonders kompakte Torsionslenkerachse aus Astra Caravan und Zafira Pate stand. Die elektrische Servolenkung EPS (Electric Power Steering) des Corsa wurde mit Elementen aus dem neuen Vectra weiterentwickelt.

 

Viel Aufwand floss auch in die Bremsanlage: Der Meriva besitzt serienmäßig Scheibenbremsen rundum, die selbstverständlich über ABS verfügen. Ebenfalls ab Werk in allen Versionen an Bord ist ein Bremsassistent, der die Ansprechzeit der Bremsen in Notsituationen verkürzt. Meriva-Modelle mit dem 1.8 ECOTEC-Benziner oder dem stärkeren

ECOTEC-Diesel-Aggregat verfügen serienmäßig über die Traktionskontrolle TC Plus mit Motor- und Bremseingriff, sämtliche Benzinmotoren sind optional mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP bestellbar. Alle Versionen rollen auf Reifen der Dimension 185/60 R15, mit Ausnahme des Opel Meriva mit der Einstiegsmotorisierung, der in Verbindung mit Reifen der Größe 175/70 R14 ausgeliefert wird.

 

Sicherheitskonzept: Vorsorge für den Fall der Fälle

 

Einer der Schwerpunkte bei der Meriva-Entwicklung war neben der aktiven Sicherheit der umfassende Schutz der Passagiere bei einem Unfall. Beispielhaft dafür stehen die Crashstrukturen im Vorderwagen, wo die Aufprallenergie von drei Lastpfaden aufgenommen wird. Der obere umfasst unter anderem Verstärkungen in den Radhäusern und an der A-Säule sowie Versteifungen in den Türen. Der Hauptlastpfad besteht aus den vorderen Längsträgern, einem Aluminiumträger im Stoßfänger sowie den zwischen beiden angeordneten speziellen Crashboxen. Der untere Lastpfad bedient sich des hydrogeformten Fahrschemels, außerdem zählen dazu Verstärkungen des Mitteltunnels und des Sitzquerträgers.

 

Die Passagiere in der stabilen Sicherheitszelle werden durch eine Reihe von Schutzvorrichtungen gesichert. Serienmäßig verfügen alle Opel Meriva über:

 

-Zwei Full Size Frontairbags

-Zwei Seitenairbags

-Fünf einstellbare Kopfstützen

-Fünf Dreipunktgurte

-Gurtschlossstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorne

-Zwei Isofix-Kindersitzbefestigungen auf den beiden äußeren hinteren Plätzen

-Das von Opel patentierte System entkoppelnder Pedale (Pedal-Release-System)

 

Aktive Kopfstützen an den Vordersitzen können in Kombination mit Full Size Kopfairbags geordert werden. Erstere helfen, das Schleudertrauma-Risiko der Front-Passagiere bei einem Heckaufprall zu verringern. Die Kopfairbags sorgen bei einer seitlichen Kollision für zusätzlichen Schutz der Front- und Fond-Passagiere auf den äußeren Sitzplätzen. Sie entfalten sich im Fall der Fälle wie ein Vorhang oben vor der gesamten inneren Seitenfläche und polstern auf dieses Weise die Köpfe der Insassen auf der Aufprallseite ab.

 

Auf Wunsch ist auch eine Isofix-Anbindung für den Beifahrersitz erhältlich. Eine optionale Sitzbelegungserkennung auf der Beifahrerseite sorgt dafür, dass Front- und Seitenairbag deaktiviert werden, wenn auf dem Beifahrersitz eine Kinderwiege beziehungsweise ein Kindersitz mit entsprechendem Transponder installiert ist.

 

Weil es bei Unfällen aber nicht nur darum geht, die Passagiere zu schützen, sondern auch darum, die Reparaturkosten und damit die Versicherungseinstufung niedrig zu halten, trafen die Opel-Ingenieure eine Reihe von Vorsorgemaßnahmen. So garantieren beispielsweise die Crashboxen, dass bei weniger schweren Unfällen möglichst geringe Beschädigungen an teuren Teilen erfolgen. Ebenso sorgen das dreiteilige und geschraubte vordere Abschlussblech, eine spezielle Reparaturlösung für die Befestigungen der vorderen Scheinwerfer sowie die hoch und damit außerhalb der Gefahrenzone angebrachten Rückleuchten dafür, dass potenzielle Unfall-Folgekosten im Rahmen bleiben.

 

Budgetfreundlich: Preiswert auch nach der Anschaffung

 

Neben den durchdachten Schutzmaßnahmen zur Senkung der Reparaturkosten standen bei der Meriva-Entwicklung auch die Inspektionskosten im Fokus. Eine Serviceintervall-Anzeige sorgt dafür, dass der Kunde den Zeitpunkt eines Werkstattbesuchs in Abhängigkeit von der realen Beanspruchung ersehen kann. Basis dafür sind die sehr langen Wartungsintervalle von maximal zwei Jahren/30.000 Kilometern für die Benziner und den 1.7 DTI-ECOTEC-Motor, während beim neuen 1.7 CDTI ECOTEC sogar erst nach zwei Jahren oder 50.000 Kilometern ein Service-Check ansteht. Durch eine Vielzahl völlig wartungsfreier Teile sowie Bauteilen mit noch deutlich längeren Wechselintervallen stellt Opel außerdem sicher, dass die Inspektionsrechnungen günstig ausfallen. Im Sinne einer hohen Wertbeständigkeit schützt eine umfangreiche Verzinkung die Meriva-Karosserie wirksam vor Korrosion, daher gewährt Opel 12 Jahre Garantie gegen Durchrostung.

 

Entwickelt wurde das Fahrzeugkonzept des Meriva gemeinsam vom Internationalen Technischen Entwicklungszentrum (ITEZ) von Opel in Rüsselsheim und dem Entwicklungszentrum von GM do Brasil in São Paulo. Die Fertigung des Chevrolet Meriva für den südamerikanischen Markt erfolgt im brasilianischen Werk São José dos Campos. Der Opel Meriva, der im spanischen Saragossa produziert wird, ist speziell auf die Bedürfnisse europäischer Kunden ausgerichtet. Beide Modelle unterscheiden sich beispielsweise durch eine andere Motorenpalette, das Sitzsystem und Elemente der Innenraum-Ausstattung sowie das Angebot an Ausrüstungsoptionen.


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