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Der neue Opel Signum setzt Zeichen

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Opel baut mit dem neuen Signum die Modellfamilie auf Basis der neuen Vectra-Generation konsequent aus. Mit seiner einzigartigen, gestreckten Karosserieform, multiflexiblen Rücksitzen, ungewöhnlichen Ausstattungen und wegweisender Technik sprengt der neue Opel Signum klassische Segmentgrenzen und eröffnet einen neuen Markt. Der innovative Newcomer, der ab Januar nächsten Jahres im modernsten Automobilwerk der Welt in Rüsselsheim produziert wird, feiert seine Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon im März 2003 und kommt kurz darauf in den Handel.

 

Der neue Opel Signum bildet eine Synthese aus elegantem Auftritt, hoher Fahrdynamik, ausgeprägtem individuellem Komfort für die Passagiere und außergewöhnlicher Flexibilität im Innenraum. Einzigartig sind auch die Proportionen: Mit 4.636 Millimetern Länge übertrifft er die Vectra Limousine zwar nur um 40 Millimeter, weist mit 2.830 Millimetern aber volle 130 Millimeter mehr Radstand auf - bei entsprechend kurzem hinteren Überhang. Dass der Signum dabei nur wenige Millimeter höher ist als die Vectra-Limousine, deutet an, dass die fahrdynamischen Eigenschaften auf dem selben hohen Niveau liegen.

 

Der lange Radstand bildet die Basis dafür, dass der neue Opel Signum neben einem großzügigen Platzangebot für Fahrer und Beifahrer im Fond mit ähnlich viel Raum und Komfort aufwarten kann wie ein Auto der Oberklasse. Ein besonderes Highlight ist das innovative, flexible Rücksitzsystem für bis zu drei Passagiere.

 

Zu den vielen weiteren Innovationen, die im Opel Signum ihre Premiere feiern, gehören unter anderem drei neue ECOTEC-Motoren: Der erste Benzin-Direkteinspritzer von Opel mit 2,2 Litern Hubraum und 114 kW (155 PS), ein völlig neuer Zwei-Liter-Turbo-Motor mit

129 kW (175 PS) sowie ein V6-Common-Rail-Diesel, der aus drei Litern Hubraum 130 kW

(177 PS) Leistung entwickelt. In Verbindung mit dem Interaktiven Dynamischen FahrSystem (IDS) sorgen sie für ausgeprägten Fahrspaß. Hinzu kommen wegweisende Neuerungen wie das "mitlenkende- adaptive AFL- Scheinwerfersystem (Adaptive Forward Lighting) mit Bi-Xenon-Technologie oder der klimatisierte Multikontur-Fahrersitz, der sich optimal auf die individuellen Bedürfnisse einstellen lässt. Mit diesen Features, die insbesondere zur optimalen Fahrzeugkontrolle beitragen und einen konzentrierten, vorausschauend-dynamischen Fahrstil unterstützen, bietet Opel Hightech-Innovationen an, die sonst nur in Fahrzeugen der Luxus-Klasse zu finden sind.

 

Carl-Peter Forster, der Opel-Vorstandsvorsitzende, steckt hohe Ziele für den Newcomer:

"Der Signum ist die Business Class von Opel. Er ist ein einzigartiges, konkurrenzloses Angebot für anspruchsvolle Fahrer, die hohe Erwartungen an Dynamik, Qualität, Souveränität und Ästhetik ihres Autos haben, mit ihm gleichzeitig aber auch ihr individuelles Selbstverständnis und ihren Lebensstil ausdrücken wollen. Wir sind daher überzeugt, dass wir mit dem neuen Opel Signum auch Fahrer anderer Marken ansprechen, die bisher nicht an Opel gedacht haben.-

 

Das Design: Dynamisches Familienmitglied mit eigener Persönlichkeit

 

Viel Aufmerksamkeit erregt schon der Auftritt des neuen Opel Signum, der aus jedem Blickwinkel seinen unverwechselbaren Charakter zeigt. "Das markante Design des Signum strahlt Eleganz, Solidität und Dynamik aus. Er ist in der Vectra-Familie der ungewöhnlichste und innovativste Entwurf, denn seine Proportionen sind völlig anders als bei der Limousine oder dem GTS-, sagt Opel-Chefdesigner Martin Smith. Bereits auf den ersten Blick wird klar, warum: Langer Radstand und kurze Überhänge, eine langgestreckte, charakteristische Seitengrafik mit breiter C-Säule und einer sich kuppelförmig um das Fahrzeugende spannenden Heckscheibe zeichnen den neuen Opel Signum aus.

In der Frontansicht weisen die hohen Klarglasleuchten und der Schnitt des Kühlergrills den Signum unmissverständlich als Opel aus. Die Besonderheiten des Neuen sind hier die markante Trapezform für den unteren Lufteinlass und für den Grill, der seinerseits eine in Wagenfarbe lackierte breite Querstrebe trägt. Die runden Nebelscheinwerfer sind elegant in eine Chromleiste integriert, und an den Stoßfängerseiten unterstreichen angedeutete Lufteinlässe den dynamischen Charakter des Opel Signum.

 

Die Hauptcharakterlinie des Neulings ist die Lichtkante, die als Halbkreis über dem Vorderrad ansetzt und den Kotflügel auch optisch eindeutig von der Motorhaube trennt. Als ausgeprägte, hoch sitzende Schulter führt sie ihren Schwung nach hinten weiter. Um das Profil optisch weiter zu strecken, verkleideten die Designer den unteren Schwellerbereich mit schwarzem Kunststoff. Der elegante Schwung der Dachlinie wird durch die auf Wunsch erhältliche, neuartige flache Dachreling noch unterstrichen. Diese wird in einem Stück aus hydrogeformten Stahl gefertigt.

 

Der Eindruck von Solidität wird verstärkt durch die kräftige C-Säule. Sie sitzt genau über dem Hinterrad und baut wegen des Rückschwungs des hinteren Fensters auf eine stämmige, breite Basis auf. Auch die Bügel-Türgriffe, die akzentuierten Radhaus-Lippen und die großen Felgen - ab Werk in den Formaten 16 und 17 Zoll - betonen das kraftvolle Design. "Der Signum steht selbstbewusst und stolz auf seinen Rädern, aber ohne jede Spur von Arroganz-, kommentiert Signum-Chefdesigner Michael Pickstone.

 

Der Heckabschluss wirkt besonders klar und dezent. Die schnörkellos gezeichneten, zweifarbigen Rückleuchten, die leichte Kante in der Klappe und die schwungvoll um die Ecke gezogene Scheibe betonen die technische Anmutung. Das Heck erscheint daher wie eine Kuppel und gibt einen deutlichen Hinweis auf das ungewöhnliche Raumkonzept des Signum.

 

Wie sehr auch ein starker Entwurf noch von cleveren Details profitiert, zeigen die Feinheiten des Designs. So setzt sich die Kante des Heckstoßfängers in den Flanken fort - erst auf den zweiten Blick als "optische Linie- sichtbar, wie Pickstone es ausdrückt. Oder: Zwischen dem Abschluss der C-Säule und dem Rand des Heckfensters liegt ein minimaler Versatz von drei Millimetern - er verbessert den Abriss der Luftströmung und trägt zum guten cw-Wert von 0,33 bei.

Im Innenraum haben die Opel-Designer in enger Zusammenarbeit mit den Ingenieuren die Möglichkeiten des großzügigen Raumangebots für neuartige Lösungen genutzt. Sie schufen ein Ambiente von zurückhaltender Eleganz, zu dem unter anderem spezielle, eigens für den Signum entwickelten Sitzbezüge, edle Dekorleisten und die von Chromringen eingefassten Instrumente beitragen. Eine der wesentlichen Besonderheiten des neuen Opel Signum ist aber sein innovatives "FlexSpace--Raumkonzept mit dem variablen Rücksitzsystem.

 

Die Sitze: Erstklassiger Komfort vorne und hinten

 

Dank des langen Radstands bietet der Signum im Fond ähnlich viel Raum und Komfort wie ein Auto der Oberklasse. Bei Bedarf können die Passagiere die beiden äußeren Einzelsitze im Fond für maximale Beinfreiheit (bis zu 985 Millimeter) oder mehr Gepäckraum unabhängig voneinander und ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen jeweils um 130 Millimeter in Längsrichtung verschieben. Zusätzlich lassen sich die Lehnen auf eine Ruheposition von 30 Grad einstellen - die hinterste Sitzposition ist dann ähnlich großzügig und bequem wie in der Business Class im Flugzeug.

 

Das Sitzsystem im Fond kann aber noch mehr: Die Opel-Ingenieure gestalteten auch das Sitz-Mittelteil variabel - wenn man den unteren Bereich umdreht, entsteht eine Ablagekonsole, zusätzlich kann das Rückenpolster als Mittelarmlehne herausgeklappt werden. Klappt man alle drei Fond-Sitze nach vorne um, entsteht eine völlig ebene Ladefläche. In dieser Konfiguration schluckt der Kofferraum rund 1.400 Liter Gepäck. Ansonsten sind es - je nach Stellung der Rücksitze - bis zu 550 Liter.

 

Doch nicht nur die Passagiere der zweite Reihe sitzen erstklassig - auch vorne wird höchster Komfort geboten. Auf Basis der neuen Vectra-Sitze, in deren Entwicklung Opel insgesamt rund 75 Millionen Euro investierte, entstand ein auf Wunsch erhältlicher, orthopädisch optimierter und medizinisch empfohlener Multikontur-Fahrersitz mit Klimatisierung, der zunächst exklusiv im Signum angeboten wird. Er baut auf dem elektrisch achtfach verstellbaren Vectra-Komfortsitz mit Memory-Funktion auf und bietet zusätzlich folgende Funktionen:

 

- manuell verstellbare Länge der Sitzfläche,

- vierfach verstellbare pneumatische Rückenunterstützung (Lordosenstütze),

- individuell einstellbare Sitzheizung und Ventilation.

 

Technik-Vorstand Hans H. Demant erklärt: "Eines unserer Hauptziele beim Signum war es, im ganzen Innenraum ein großzügiges, elegantes Ambiente zu schaffen. Nicht zuletzt deshalb reagieren Kunden bei Marktforschungstests spontan mit der Aussage: ‚Das ist doch keine Mittelklasse mehr.‘ Die Kunden haben Recht. Der Signum ist ein völlig neues, innovatives Fahrzeugkonzept, das Eleganz und Dynamik mit ausgeprägtem Komfort und einer einzigartigen Innenraum-Variabilität kombiniert.-

 

Weltneuheit: Der multifunktionale "Travel Assistant"

 

Dazu trägt auch eine weitere Innovation Wesentliches bei. Wer im Fond arbeiten, sich entspannen oder eine Erfrischung genießen möchte, entscheidet sich für den "Travel Assistant". Dieser wird zwischen den beiden äußeren Hecksitzen verankert und birgt zwei ausfaltbare "Business Class--Tische, Kühlbox, Abfallbehälter, Cup Holder, elektrische Versorgung (12 Volt) und Halterung für einen DVD-Player sowie separate Audio-Bedienfunktionen für den Fond. Über das integrierte Kontrollmodul sind von den hinteren Plätzen aus Programm und Lautstärke separat anwählbar, optional steht ein Kopfhörerset zur Verfügung. Damit können die hinteren Passagiere CDs lauschen, wenn vorne ein Radioprogramm läuft - oder umgekehrt. Lösungen, die in ähnlicher Form aus dem Flugzeug bekannt sind, ebenso wie die Idee von Stauraum über den Köpfen: So verfügt der Signum über eine Dachkonsole, die mit fünf Ablagefächern zusätzliche Verstaumöglichkeiten bietet.

 

Kommunikativ: Breites Angebot an Audio- und Infosystemen

 

Zusätzlich zum neuartigen Audiosystem für den Fond verfügt der Signum über das moderne und umfassende Angebot an Infotainment- und Kommunikationssystemen aus dem Vectra. Es reicht von anspruchsvollen Audioanlagen mit CD-Player über Gerätekombinationen mit integriertem GSM-Telefon und/oder GPS-Navigationssystem der neuesten Generation bis hin zum Telematik-Service OnStar. Alle Einheiten wurden perfekt auf das hochwertige Design des Armaturenträgers abgestimmt.

 

Groß dimensionierte Bedienelemente mit einem klaren Layout sorgen für eine leichte und sichere Handhabung. So ist beispielsweise der große Fünf-Zoll-Bildschirm, über den der Fahrer Informationen zu Radioprogrammen, Navigation, aber beispielsweise auch zur Klimatisierung abrufen kann, gut sichtbar hoch in der Armaturentafel untergebracht. Zusätzlichen Komfort und Sicherheit verleiht die Radiofernbedienung vom Lenkrad aus. Die Komponenten der hochwertigen Anlagen im Doppel-DIN-Format, beispielsweise auch ein Vierfach-CD-Wechsler oder die Aufnahme für die SIM-Karte des Telefons, befinden sich im Instrumententräger. Sie belegen damit keinen Stauraum in Handschuhfach oder Gepäckraum und sind jederzeit erreichbar. Auf der Oberseite der Armaturentafel wurde ein zusätzlicher Lautsprecher eingebaut, der eine exzellente räumliche Akustik garantiert.

 

Die Ausstattungen: Sicherheit und Komfort sind Trumpf

 

Die serienmäßige Ausstattung aller Signum-Modelle ist reichhaltig. Dazu gehören zum Beispiel Klimaanlage, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung für Türen und Kofferraum, höhenverstellbarer Fahrersitz, elektrische Fensterheber vorn und hinten, ein höhen- und weitenverstellbares Lenkrad sowie beheizbare, elektrisch verstellbare Außenspiegel. Zur Wahl stehen außerdem ein "Sport--Paket mit 17 Zoll-Leichtmetallrädern und einer speziellen Innenausstattung sowie ein "Premium--Paket. Dieses beinhaltet beispielsweise spezielle 17-Zoll-Räder, eine Lederausstattung und den elektrisch achtfach verstellbaren Fahrer-Komfortsitz mit Memory-Funktion. Darüber hinaus können Signum-Kunden ihr Fahrzeug mit einem umfangreichen Angebot an Sonderausstattungen aufwerten. Angeboten werden unter anderem: Lederausstattung, Klimaautomatik, Standheizung mit Fernbedienung, Bordcomputer mit Check-Control, Park Pilot, Geschwindigkeitsregelanlage, automatisch abblendender Innen- und Außenspiegel (auf der Fahrerseite) sowie eine Reifendruckkontrolle. Ergänzend zu der sehr steifen Fahrgastzelle umfasst die Sicherheitsausstattung ab Werk unter anderem

 

- Full Size Front- und Seitenairbags vorn,

- Full Size Kopfairbags vorn und hinten,

- Dreipunkt-Automatikgurte auf allen fünf Plätzen, Gurtstraffer an den vier Außenplätzen,

- aktive Kopfstützen der zweiten Generation an den Vordersitzen, höhenverstellbare Kopfstützen auf sämtlichen Plätzen sowie

- das von Opel patentierte System entkoppelnder Pedale (Pedal-Release-System).

 

Premiere: Adaptive Forward Lighting leuchtet um die Ecke

 

Eine weitere Neuheit, die das hohe Niveau der Fahrzeugkontrolle und aktiven Sicherheit im Signum nochmals steigert, sind die als Option erhältlichen Bi-Lithronic-Xenon-Scheinwerfer. Sie realisieren erstmals praxisgerecht und zuverlässig einen Jahrzehnte alten Traum von Autofahrern und Konstrukteuren: Adaptiv vorausschauende, "mitlenkende- Front-Scheinwerfer (Adaptive Forward Lighting, AFL). Das aufwändige Scheinwerfer-System bietet folgende zusätzliche Funktionen:

 

- Kurvenlicht: Die Scheinwerfer strahlen mit einem Winkel von bis zu +/- 15 Grad in die Kurve, abhängig von Tempo und Lenkwinkel.

- Abbiegelicht: Kreuzungen werden mit Hilfe eines zusätzlichen Reflektors, abhängig von der Geschwindigkeit, Blinker- und Lenkradstellung, weitwinklig ausgeleuchtet.

- Fernlicht: Extrem starke Leuchtkraft beim Aufblenden durch Bi-Xenon-Lampen.

- Parklicht: Beim Einlegen des Rückwärtsgangs wird die Weitwinkelfunktion gleichfalls aktiviert.

- Autobahnlicht: Bei höheren Geschwindigkeiten und konstanter Geradeausfahrt stellt sich das Abblendlicht automatisch etwas höher ein und verbessert so die Fernsicht.

 

Durchzugskraft: Debüt für drei innovative Aluminium-Motoren

 

Drei neue hochmoderne Motoren feiern im Signum ihre Premiere: Die beiden Vierzylinder - der 2.2 ECOTEC-Direct als erster Benzin-Direkteinspritzer von Opel und der 2,0-Liter-ECOTEC-Turbomotor - basieren auf der vor zwei Jahren eingeführten neuen Leichtmetall-Motorengeneration. Der 3.0 V6 CDTI ist der erste V6-Common-Rail-Diesel des Hauses. Später werden die Aggregate auch in anderen Vectra-Varianten verfügbar sein. Gemeinsame Merkmale der drei neuen Vierventil-Triebwerke sind, dass sowohl Zylinderblock als auch -kopf aus Aluminium gefertigt werden, bei der Gemischaufbereitung modernste Technik zum Einsatz kommt, und dass sie über reichlich Kraft schon bei niedrigen Drehzahlen verfügen - auch wenn der Weg dorthin jeweils über sehr unterschiedliche Pfade führt.

 

Der neue 2.2 Direct verfügt über Benzin-Direkteinspritzung und eine variable Einlass-Steuerung, bei der die beiden Ansaugkanäle je nach Lastzustand geschaltet werden. Diese bewirkt eine intensive Verwirbelung des Kraftstoffs im Brennraum und führt so zu einer besonders effizienten Verbrennung. In der Teillast sorgen hohe Abgasrückführraten für einen niedrigen Kraftstoffverbrauch, positiv wirkt sich auch die gegenüber dem normalen 2.2 ECOTEC höhere Verdichtung (12:1) aus. Die Kühlung des Kraftstoff-Luftgemischs durch die innere Einspritzung ermöglicht zudem eine bessere Leistungsentfaltung. Das 114 kW (155 PS) starke Aggregat verbraucht rund sechs Prozent weniger Kraftstoff als ein vergleichbarer Saugrohr-Einspritzer, hat dazu aber zehn Prozent mehr Drehmoment bei niederen Drehzahlen und sechs Prozent mehr Leistung.

 

Für noch mehr Fahrdynamik sorgt der neue 2.0 Turbo ECOTEC-Motor - schließlich drückt hier eine Turbine die Ansaugluft in den Brennraum. Besonders beeindrucken das maximale Drehmoment von 265 Nm über eine Drehzahlspanne von 2.500 - 4.000 min-1 und der seidenweiche Lauf, der sich dank zweier Ausgleichswellen hinter einem Sechszylinder nicht verstecken muss. Das 2,0-Liter-Turbotriebwerk wird vom exklusiven Trionic 8 Motor-Management-System geregelt und leistet 129 kW (175 PS).

 

Neues Top-Triebwerk bei den Dieseln ist das 130 kW (177 PS) starke 3.0 V6 CDTI

ECOTEC-Triebwerk, das im Signum sein Opel-Debüt feiert. Der Common-Rail-Direkteinspritzer mit sechs Zylindern stemmt bereits bei 2.000 min-1 kraftvolle 370 Nm auf die kurze Kurbelwelle. Mit verantwortlich für das gute Ansprechverhalten des laufruhigen und kompakten 66 Grad-V6 ist die variable Turbinengeometrie seines Turboladers. Neben seiner ausgeprägten Durchzugskraft zeichnet sich das High-Tech-Aggregat durch geringen Kraftstoffverbrauch aus.

 

Neben diesen neuen Aggregaten ist der neue Opel Signum auch mit den aus Vectra und Vectra GTS bekannten Motoren erhältlich (siehe Tabelle auf Seite 9).

 

Die Kraftübertragung: Zwei Schaltgetriebe und eine adaptive Fünfgang-Automatik

 

In Verbindung mit dem 2.0 Turbo ECOTEC und dem 3.0 V6 CDTI ECOTEC kommt das von Grund auf neu entwickelte Sechsgang-Schaltgetriebe erstmals zum Einsatz. Es wird in Rüsselsheim in einem neuen Getriebewerk produziert und zeichnet sich dank eines zweiteiligen Aluminiumgehäuses durch ein vergleichsweise geringes Gewicht von 50 Kilogramm (trocken) aus. Die Drei-Wellen-Konstruktion kann bis zu 400 Nm übertragen und ist besonders vielfältig einsetzbar, weil ihr Innenleben auf die Installation sehr unterschiedlicher Übersetzungen ausgelegt wurde. Dank aufwändiger Synchronisation lässt sich das Getriebe mit dem Kürzel F40-6 besonders gut schalten.

 

Zudem wird der neue Opel Signum mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe und der neuen

adaptiven Fünfgang-Automatik angeboten. Diese sorgt für sportiven Schaltkomfort und ist wahlweise mit verschiedenen Triebwerken erhältlich. Das Besondere an der neuen Kraftübertragung ist die "ActiveSelect--Funktion. In einer zweiten Schaltgasse können die Gänge durch Antippen des Schalthebels manuell durchgeschaltet werden; für den entspannten Stadtbetrieb agiert das Getriebe im Vollautomatik-Modus. Die besonders kompakt und leicht gebaute Fünfstufen-Automatik arbeitet adaptiv, passt sich also automatisch dem momentanen Fahrstil und der Strecke an. Darüber hinaus kann der Fahrer per Knopfdruck ein Winterprogramm aktivieren.

 

Hier alle Motor-Getriebe-Kombinationen des neuen Opel Signum auf einen Blick:

 

ECOTEC-Motor Getriebe Leistung (kW/PS) Maximales Drehmoment (Nm)

1.8 Fünfgang-Schaltgetr. 90/122 167 bei 3.800 min-1

2.0 Turbo Sechsgang- Schaltgetr. 129/175 265 bei 2.500 min-1

2.2 Direct* Fünfgang- Schaltgetr. 114/155 218 bei 4.000 min-1

3.2 V6* Fünfgang- Schaltgetr. 155/211 300 bei 4.000 min-1

2.0 DTI Fünfgang- Schaltgetr. 74/100 230 bei 1.500 min-1

2.2 DTI* Fünfgang- Schaltgetr. 92/125 280 bei 1.500 min-1

3.0 V6 CDTI* Fünfgang-Schaltgetr. 130/177 370 bei 2.000 min-1

* auch mit adaptivem Fünfgang-Automatikgetriebe mit "ActiveSelect- erhältlich

 

Fahrwerk: IDS-System garantiert maximale Fahrzeugkontrolle

 

Seit dem Start des neuen Vectra ist sich die Presse einig: Mit dem Interaktiven Dynamischen FahrSystem (IDS) ist Opel ein großer Wurf gelungen. IDS führt die weiterentwickelten Kontroll- und Sicherheitsfunktionen der einzelnen Fahrwerkskomponenten zusammen und setzt so nicht nur in der Dynamik und beim Komfort, sondern auch bei der Sicherheit neue Maßstäbe.

 

Auch der neue Opel Signum verfügt - bei längerem Radstand - serienmäßig über die besonders fahraktive und sichere Kombination bestehend aus einer McPherson-Vorderachse mit hydrogeformtem Fahrschemel und einer aufwändigen Vierlenker-Hinterachse - beide mit Aluminiumkomponenten -, dem elektronisch geregelten Antiblockiersystem (ABS) mit Kurvenbremskontrolle (CBC), Bremsassistent und elektronischer Bremskraftverteilung (EBV) sowie der Traktionskontrolle (TCPlus) mit Motor- und Bremseingriff. Einen wesentlichen Beitrag zu noch mehr aktiver Fahrsicherheit leistet das ebenfalls serienmäßige elektronische Stabilitätsprogramm der neuesten Generation ESPPlus, das in kritischen Situationen das Fahrzeug mit selektiven Bremseingriffen an bis zu drei Rädern feinfühlig und sicher auf Kurs hält.

 

Ein auf Wunsch erhältliches Reifendruck-Kontrollsystem überwacht mit Hilfe von Drucksensoren auf der Reifenventil-Innenseite permanent den Reifenluftdruck und sorgt so für ein weiteres Plus an Sicherheit.

 

Budgetfreundlich: Hohe Qualität und geringe Betriebskosten

 

Bei aller Innovationsfreude und Hochwertigkeit standen auch bei der Entwicklung des Signum geringe Kosten für die Kunden ganz oben im Lastenheft. Durch eine reparaturfreundliche Konstruktion, die umfangreiche Verzinkung der Karosserie (12 Jahre Garantie gegen Durchrostung), lange Wartungsintervalle mit Fahrprofil-abhängiger Intervallanzeige (maximal zwei Jahre/ Benziner: 30.000 km, Diesel: 50.000 km), intensive weltweite Produkterprobung und strenge Qualitätskontrollen stellt Opel sicher, dass die künftigen Signum-Besitzer mit niedrigen Betriebskosten und hoher Wertstabilität rechnen können.

 

Garant für die hohe Qualität ist auch das weltweit modernste Automobilwerk in Rüsselsheim, wo der Signum ab Januar 2003 parallel zur Vectra Limousine vom Band laufen wird. "Die ersten Monate der Vectra-Fertigung zeigen uns,- so Opel-Produktionsvorstand

Ditmar W. Porth, "dass uns hier einer der qualitativ besten Modellanläufe in der Opel-Geschichte gelungen ist.-

 

 

Für Opel-Chef Carl-Peter Forster spielt das dritte Mitglied der Vectra-Familie zudem eine wichtige strategische Rolle: "Der Signum ist mit seinem dynamischen Design und seinem neuartigen, flexiblen Raumkonzept ein Paradebeispiel für die kommenden wegweisenden Produkte von Opel. Künftig werden rund 40 Prozent unserer Modelle solche innovativen Fahrzeugkonzepte verkörpern, die klassische Segmentgrenzen überschreiten und neue Segmente definieren. Mit dem Signum setzt Opel wortwörtlich ein neues Zeichen in der automobilen Welt.-


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