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DaimlerChrysler Nutzfahrzeuge setzen Produktoffensive mit Start des neuen Actros konsequent fort

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- Flaggschiff unter den schweren Lkw verdeutlicht Fokussierung auf Wirtschaftlichkeit und Fahrerorientierung

- DaimlerChrysler-Nutzfahrzeugvorstand Dr. Eckhard Cordes: "Actros leistet wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Geschäftsfeldes"

- Weitere Meilensteine der globalen Nutzfahrzeugstrategie "Turning Scale into Profit" erreicht

 

 

Mit dem heutigen Produktionsstart des neuen Actros setzt das Geschäftsfeld DaimlerChrysler Nutzfahrzeuge seine Produktoffensive konsequent fort. Das Flaggschiff unter den schweren Lkw verdeutlicht dabei die verstärkte Fokussierung auf Wirtschaftlichkeit und setzt neue Maßstäbe bei der Kundenorientierung. Der neue Actros löst den ursprünglich 1996 eingeführten und in Europa bis heute meistverkauften Schwer-Lkw ab.

Anlässlich des Bandablaufs des ersten kundenspezifischen neuen Actros im DaimlerChrysler-Werk im rheinland-pfälzischen Wörth sagte DaimlerChrysler-Nutzfahrzeugvorstand Dr. Eckhard Cordes: "Mit dem neuen Actros lassen sich beispielhaft höchste Qualität und Profitabilität verbinden. Diese beeindruckende Produktfamilie wird weiterhin einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Geschäftsfeldes Nutzfahrzeuge leisten."

 

 

Wirtschaftliches und technisches "Schwergewicht" Actros

 

Mit rund 250.000 produzierten Fahrzeugen (seit 1996), rund 20 % Marktanteil in Westeuropa sowie Kunden in 98 Ländern ist die Actros-Generation in den zurückliegenden Jahren zu einem Erfolgsmodell geworden, insbesondere dank einer anerkannt hohen Gesamtwirtschaftlichkeit im Langzeiteinsatz. Aus diesem wirtschaftlichen Konzept heraus hat DaimlerChrysler den neuen Actros entwickelt.

 

Der Leiter des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Lkw, Dr. Klaus Maier, verwies in Wörth auf die Stärken des neuen Actros: "Seine Merkmale sind insbesondere der völlig neue, konsequent auf die Bedürfnisse des Fahrers zugeschnittene Innenraum des Fahrerhauses, drehmoment- und leistungsgesteigerte Motoren sowie das Integral-Heck. Zudem haben wir das Kernprodukt unseres Geschäftes noch wirtschaftlicher und damit fit gemacht für den harten Wettbewerb auf dem Lkw-Markt."

 

 

Erfolgreiches Produkt an sicherem Standort ? Perspektive Werk Wörth

 

Mit dem neuen Actros wird gleichzeitig auch die Erfolgsgeschichte des größten Nutzfahrzeugstandortes von DaimlerChrysler in Wörth fortgeschrieben. Durch die zügige Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen konnten dort inzwischen zahlreiche Ressourcen konzentriert werden. Nachdem im Herbst 2001 bereits der neue Axor als wichtiger Baustein im globalen Produktions- und Entwicklungsverbund vorgestellt worden war, verlagerte das Unternehmen ein Jahr später die Produktion des Unimogs von Gaggenau nach Wörth.

 

Dies wiederum schaffte die Voraussetzungen für die Integration des Sonderfahrzeuges Econic am Standort Wörth. Dr. Klaus Maier: "Die erfolgreiche Bündelung unserer Kräfte am Standort Wörth und das neue, mittelfristig angelegte Zukunftssicherungsprogramm ?Truck Plus? werden die Arbeitsplätze am Standort dauerhaft sichern." Mit Blick auf die nächsten Jahre nannte Maier Investitionen in Höhe von insgesamt 200 Mio. ?, unter anderem für die Modellpflege der leichten und mittleren Baureihe (Atego, Axor) und Maßnahmen zur Einhaltung der Emissionsvorschriften Euro 4 und Euro 5.

 

 

Actros - Notwendiger Impuls auf schwachem Nutzfahrzeugmarkt

 

DaimlerChrysler-Nutzfahrzeugvorstand Dr. Eckhard Cordes unterstrich seine Überzeugung, dass "der neue Actros die anspruchsvollen Erlös- und Qualitätsvorgaben erfüllt" und damit "einen positiven Impuls für das laufende Jahr" geben kann. Dies sei angesichts der Marktsituation für Lkw, Busse und Transporter auch notwendig, denn gegenüber dem schwachen Vorjahr sei derzeit keine Verbesserung abzusehen. Cordes weiter: "Die Nutzfahrzeug-Branche kann für 2003 mit keinem Rückenwind durch die internationalen Märkte rechnen."

 

 

Entwicklung des Geschäftsfeldes ? Chancen neuer Produkte

 

Cordes betonte, dass er dennoch bezüglich der Entwicklung des Geschäftsfeldes Nutzfahrzeuge bei DaimlerChrysler zuversichtlich sei: "Erstens haben wir frühzeitig und in nahezu allen Bereichen umfangreiche Kostensenkungs- und Restrukturierungsprogramme eingeleitet." Diese würden bereits greifen, insbesondere das Freightliner?Programm habe die Erwartungen bisher deutlich übertroffen.

 

"Zweitens haben wir sehr attraktive Produkte in unserer Pipeline", so Cordes weiter. Allein der Transporterbereich präsentiere im laufenden Jahr zwei außerordentlich wichtige Produkte: den Nachfolger der Baureihe Mercedes-Benz Vito/V-Klasse sowie die Dodge-Version des Sprinter für Nordamerika. Eckhard Cordes: "Wir setzen die Produktoffensive aber auch mit sehr attraktiven Nischenprodukten fort, dem leichten Mercedes-Benz Lkw Accelo für den brasilianischen Markt, der US-Version des Setra-Reisebusses TopClass 400 sowie dem Unimog für Nordamerika."

 

 

Umsetzung strategischer Ziele ? "Turning Scale into Profit"

 

Neben der Produktoffensive betonte Cordes die "Bedeutung einer nachhaltigen globalen Nutzfahrzeugstrategie, mit der es gelingt, die einzigartige Position als Weltmarktführer in Kostenvorteile und damit letztlich in Profit umzusetzen. Wir nennen das "Turning scale into Profit". Ziel sei es vor allem, Fahrzeuge, Komponenten und Teile so weit wie möglich zu vereinheitlichen und global einzusetzen. "Die größten Potentiale sehen wir hierbei in unserem globalen Truck-Geschäft. Konkret bedeutet dies, dass wir uns zum Beispiel auf Synergien zwischen einem schweren Freightliner Truck und einem Actros fokussieren."

 

 

Erste Erfolge des Truck Product Decision Committee (Truck PDC)

 

Um Skaleneffekte umfassend realisieren zu können, ist eine äußerst enge Abstimmung aller Truck-Bereiche erforderlich, insbesondere bei der Produktentwicklung. Aus diesem Grund wurde das Truck PDC eingerichtet, das sich zwischenzeitlich bewährt und erste Erfolge vorzuweisen hat. So wurde vom Truck PDC bereits vor einigen Wochen entschieden, in Brasilien künftig anstelle von Eigenentwicklungen das europäische Produktprogramm zu nutzen. Zwischenzeitlich wurden weitere Entscheidungen getroffen.

 

Eckhard Cordes zu den erzielten Ergebnissen: "Die nächste Generation schwerer Mercedes-Benz und Freightliner Lkw wird eine einheitliche Elektrik-/Elektronik-Architektur erhalten." Ein internationales Entwicklungsteam habe bereits seine Arbeit aufgenommen. Des weiteren werde "die bewährte Mercedes-Benz Achsentechnik zukünftig auch bei Freightliner eingesetzt." Als Produktionsstart sei bereits Ende 2003 vorgesehen. Cordes weiter: "Zudem führen wir derzeit Detailuntersuchungen für die Anforderungen eines global einsetzbaren Motorenprogramms durch ? ein äußerst vielversprechendes Projekt."

 

 

Wachstumsmarkt Asien ? Zukunftsweisende Partnerschaften

 

Cordes wies nachdrücklich darauf hin, dass die strategische Zielsetzung "Turning Scale into Profit" nur erfolgreich sein könne, "wenn wir unsere derzeit führende Stellung in der Welt behaupten oder sogar ausbauen können." Deshalb sei es absolut notwendig, sich in Asien, dem größten Nutzfahrzeugmarkt der Welt, zu engagieren. Im Blick habe man dabei insbesondere die drei größten Märkte Japan, Korea und China, die zusammen 75 % des asiatischen Gesamtmarktes ausmachen.

 

So sei wie geplant vor wenigen Tagen die Übernahme von 43 % der Anteile an der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) vollzogen worden. "Von dieser Partnerschaft erwarten wir uns hohe Synergiepotentiale, unter anderem durch die gemeinsame Entwicklung und den Austausch von Komponenten und Aggregaten."

 

Zum Jahresende 2002 war bereits die Option zur Gründung eines Nutzfahrzeug-Joint Ventures mit Hyundai, das unter dem Namen "Daimler Hyundai Truck Corporation" firmieren soll, ausgeübt worden.

 

Auch in China würden die Gespräche mit großem Nachdruck weitergeführt, sagte Cordes. Die Verhandlungen mit FAW habe man beendet, nachdem sie nicht die erwünschten Ergebnisse für DaimlerChrysler gebracht hätten. Cordes betonte erneut die notwendige Geduld bei der Auswahl eines Partners, mit dem man langfristig zusammenarbeiten wolle: "Wir wollen ein erfolgreiches Joint-Venture, kein risikoreiches Ad-Venture."


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