Das Scheichtum Abu Dhabi ist nicht länger der größte Daimler-Aktionär. Das berichtet die Fachzeitschrift Automobilwoche. Stuttgart/Abu Dhabi – Daimler verliert seinen bislang größten Aktionär, Abu Dhabi. Die Scheichs vom Golf hielten über den Staatsfonds "Aabar Investments" direkt 3,07 Prozent an Daimler. Hinzu kamen weitere Anteile aus früher direkt gehaltenen, verliehenen Wertpapierpaketen, die an sogenannte Rücklieferungsansprüche geknüpft waren. So kam Aabar auf einen Gesamtanteil von 9,04 Prozent.
Schnelles Geld und feindliche Übernahmen Abu Dhabi übernahm seine Anteile an Daimler während der Autokrise 2009 und zahlte damals 20,27 Euro pro Aktie, es flossen 1.95 Milliarden Euro. Derzeit haben die Papiere den doppelten Wert. Aabar weist den Vorwurf der "schnellen Geldmache“ allerdings zurück: langfristige Absicherungsgeschäfte für den Daimler-Kurs hätten die Bilanz zu stark belastet.
Quelle: Automobilwoche |
verfasst am 12.10.2012
Philipp Monse (granada2.6) 30




