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Citroën Nemo jetzt auch als Pkw-Variante
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Wie bereits das Schwestermodell Fiat Fiorino Qubo ist nun auch der Citroën Nemo als Pkw-Variante namens Kombi erhältlich. Er spricht all jene an, denen etwa der neue Berlingo zu groß und teuer und der alte zu veraltet ist. Trotz geringer Preise bleiben Wünsche offen.
Mit 3,96 Meter Länge und 1,74 Meter Höhe ist der Nemo noch kompakter als der Berlingo I, der als "Berlingo First" nach wie vor verkauft wird. Die Breite liegt in beiden Fällen bei etwa 1,72 Meter.
Entsprechend kleiner fällt auch der Kofferraum des Nemo Kombi aus, der in der Normalkonfiguration unter der Kofferraumabdeckung 356 Liter fasst (dachhohe Beladung: 884 Liter) und sich durch Herunterklappen der zweigeteilten (40:60) Rücksitzbank erweitern lässt. Wird die Rücksitzbank ganz herausgenommen, verfügt der Neuzugang über ein Laderaumvolumen von knapp 2,5 Kubikmetern. Die Ladekantenhöhe beträgt 53 Zentimeter. Der Zugang zu den hinteren Sitzen erfolgt beidseitig über Schiebetüren. Bemerkenswert ist der geringe Wendekreis von nur 9,95 Metern.
Antriebsseitig bestehen zwischen Nemo Kombi und Berlingo First nur geringe Unterschiede. Zur Wahl stehen der 1,4-Liter-Benziner mit 73 PS und der gleich große Diesel mit 68 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 155 bzw. 151 km/h auf ähnlichem Niveau. Während der Benziner mit 7,0 Litern Normverbrauch zu durstig ist, begnügt sich der Diesel mit 4,5 Litern, ist allerdings wegen des fehlenden Rußfilters kein Kauftipp.
Der Benziner kostet mindestens 12.990 Euro, der Diesel 1.500 Euro mehr. Vor diesem Hintergrund nimmt es nicht Wunder, dass die Ausstattung eher kärglich ausgefallen ist. Dass Klimaanlage und Radio zusammen 1.390 Euro kosten, dürfte verschmerzbar sein. Weniger gilt dies für das sehr eingeschränkte Angebot an Extras: Weder Komfort-Kleinigkeiten wie Sitzheizung und Tempomat noch grundlegende Sicherheits-Merkmale wie Kopfairbags und ESP sind lieferbar. Das freilich gilt auch für den Berlingo First, der motorabhängig zwischen 500 und 1.000 Euro teurer ist und dabei sogar nochmals schlechter ausgestattet.
Wie es besser geht, zeigt der Fiat: Jedenfalls der Diesel ist mit ESP und Rußfilter zu haben - und hat noch sieben PS mehr. Der Grundpreis ist dabei fast identisch.
Quelle: Autokiste |
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Ach, wenn Citroen/Peugeot bzw. Fiat doch endlich ihre 1.6-Liter-Diesel in den Nemo/Bipper/Qubo verpflanzen würde, hätt' ich mir wohl schon so einen Nasenbär geholt! Die Basis ist doch eh der Grande Punto, insofern dürfte zumindest der Fiat-Motor völlig problemlos reinpassen? Aber 68PS (PSA) bzw. 1250ccm (Fiat) sind mir einfach etwas arg viel motorischer Verzicht...
Grundsätzlich finde ich das Konzept aber sehr genial: den Platz eines Mittelklasse-PKW und mein Mopped kann in der Garage trotzdem noch quer davor parken (momentan passt das nur nebeneinander mit keinen 2cm Spiel, zum Glück bis heute kratzerfrei).
Nein, Basis dieses Autos ist die Plattform von Panda/500/Ka.
Auch nicht richtig. Nemo/Bipper/Fiorino/Qubo sind nur 3,96 m lang und damit deutlich kürzer als ein Grande Punto. Mittelklasse (D-Segment) liegt heute um 4,80m.
Das dachte ich anfangs auch, weil die Größenrelationen und vor allem der Präsentationszeitpunkt dies nahelegten. Aber Radstand, Spurbreiten, Bremsen, Räderdimensionen etc. entsprechen dem Grande Punto (um max. 4mm unterschiedlich, was sich aber durch Variation der Radaufhängungs-Anlenkpunkte während der Feinabstimmung ergeben kann). Die Vorderachse bzw. der vordere Fahrschemel dürfte sogar 1:1 übernommen sein?!? Ebenso entspricht z.B. das Getriebe des Qubo 1.3 MJ dem des Grande Punto 1.3 MJ. Das kleinere und günstigere Pendent aus Panda/500 sorgt dafür, dass der Diessel in diesen Modellen auf max. 145Nm begrenzt wird. Insofern kann man schon vom GP als technischer Basis sprechen, auch wenn der Qubo durch Kürzung der Überhänge nicht ganz die gleiche Länge erreicht.
Oh sorry, da hast du natürlich vollkommen recht! Ich hatte eigentlich den Golf als klassisches Vergleichsbeispiel im Kopf und meinte damit die Kompaktklasse. Und hier liegt der Qubo bzgl. Beinraum auf der Rückbank und gut 330L Kofferraum unter der "Hutablage" (ohne den leider mittlerweile üblichen Einbezug von kaum nutzbaren Sonderstaufächern!) ziemlich genau gleichauf mit den üblichen Vertretern des C-Segments, obwohl er ca. 25 bis 55cm (Mazda 3) kürzer ist.
Für einen Sub-4m-Wagen ist er innen jedenfalls relativ groß. Mir fällt letztlich nur der Honda Jazz mit ähnlichen Qualitäten ein, aber der kann bei umgeklappten Sitzen nicht mehr mithalten.
Sorry nochmal -- normal bin ich schon immer um eine korrekte und zweifelsfreie Ausdrucksweise bemüht!
Die Werte kann man nicht vergleichen, da die Plattform des Fiorino eine Weiterentwicklung ist, die auf Fiats 'Small' Plattform basiert (also Panda/500/Ka). Siehe hier:
"The project has been realised with PSA Peugeot-Citroën, building on a long-term relationship that already sees the two carmakers building the Scudo and Ducato through a dedicated joint venture. Initial production has been slated at 160,000 units, with two thirds of this being taken by PSA. Just 5 percent of production will be allocated for domestic consumption in Turkey. The Fiorino’s FWD platform is a new development, based on the Fiat Panda’s ‘Small’ architecture."