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Sebastien Buemi bleibt Red Bull auch nach seinem Rauswurf bei Toro Rosso erhalten. Der Schweizer wird in der Saison 2012 Test- und Ersatzfahrer beim Team von Sebastian Vettel und Mark Webber.
Sebastien Buemi bleibt der Formel 1 erhalten. Wie schon vorher durchgesickert war, hat der Schweizer einen Einjahres-Vertrag als Test- und Ersatzfahrer bei Red Bull-Racing unterschrieben. Nach 55 Grand Prix-Starts wird der 23-Jährige somit nur nochmal zum Einsatz kommen, wenn Mark Webber und Sebastian Vettel ausfallen.
Letzte Chance für Buemi
Für Buemi, der in der Winterpause bei Toro Rosso durch Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne ersetzt wurde, blieb das die einzige Alternative. Einen Plan B für den Fall des Rauswurfs hatte der Mann aus Aigle nicht. Deshalb ist Buemi froh, mit der Rolle des Ersatzmanns nicht ganz aus dem Grand Prix-Business zu verschwinden.
"Es ist schön, noch ein Jahr bei Red Bull zu bleiben und die Gelegenheit zu bekommen, mit dem Weltmeisterteam zu arbeiten", zeigte sich der Schweizer versöhnlich. Schon 2008 war Buemi der dritte Mann bei Red Bull, damals hinter Mark Webber und David Coulthard.
"Ich hätte es natürlich bevorzugt, Rennen zu fahren, aber Red Bull bei der Entwicklung des neuen Autos zu helfen und die ganze Saison über Feedback zu geben ist die zweitbeste Lösung", erklärte der WM-15. von 2011.
Testeinsätze für Buemi unwahrscheinlich
Dass Buemi den neuen Red Bull RB8 einmal selbst pilotieren darf, ist unwahrscheinlich. Bei der geringen Anzahl an Testtagen werden Sebastian Vettel und Mark Webber sicher nicht freiwillig auf einen Einsatz verzichten. Für Buemi bliebe somit nur die trockene Arbeit im Simulator.
Red Bull-Teamchef Christian Horner ist zufrieden mit der nun gefundenen Lösung: "Es war einfach nur logisch für Sebastien mit Red Bull weiterzuarbeiten, da er schon seit 2004 Mitglied des Junior-Kaders ist. Er kennt das Team aus der Saison 2008 gut und hat in den letzten Jahren viel Rennerfahrung gesammelt. Er wird für uns das ganze Jahr über wichtige Test- und Simulationsarbeit übernehmen und bei jedem Grand Prix dabei sein."
Quelle: Auto Motor und Sport