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BMW stellt Submarke BMW i vor

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Als Daimler vor über 10 Jahren die Smart-Marke ins Leben rief, war sowohl die Marke als auch das Auto innovativ und ein neuer Ansatz im Autobau. Jetzt will der ewige Münchner Konkurrent BMW ebenfalls mit einer eigenen Stadtauto-Marke für Furore sorgen – natürlich mit der Technik und einem Konzept von heute und morgen.

Skizze aus 2009: BMW Mega-City Skizze aus 2009: BMW Mega-City Das „Projekt i“, so BMW, wurde 2007 gestartet, ursprünglich als Think Tank für innovative, nachhaltige technische Lösungen. Heute nun wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Ergebnis: BMW will seine künftigen elektromobilen Produkte in einer eigenen Submarke anbieten: Analog zur Sportmarke BMW M werden BMWs Elektro-Autos künftig unter BMW i in einer eigenen Marke firmieren.

Das Logo wird ein BMW-Logo in einem blauen Kreis sein.

BMW i3: Isetta fürs 21. Jahrhundert?

Den Anfang soll 2013 das Modell BMW i3 machen. Es baut auf der Mega City-Studie auf und besteht aus zwei Modulen, dem Fahrmodul aus Aluminium, das den Antriebsstrang beinhaltet, und einer aufgesetzten Fahrgastzelle. Sie besteht, laut BMW erstmals serienmäßig im Fahrzeugbau, komplett aus leichten, aber hochfesten CFK-Bauteilen. Sie sollen das Fahrzeuggewicht drastisch reduzieren. SO will BMW vor allem das Mehrgewicht durch die Batterie ausgleichen und die Dynamik verbessern sowie die Reichweite erhöhen.

Es sollen weitere Modelle unter dem BMW i Dach folgen, u.a. ein BMW i8. Er basiert auf der Studie Vision EfficientDynamics.

Beide BMW i Modelle sollen in Leipzig gebaut werden; zu diesem Zweck will BMW bis 2013 rund 400 Mio. Euro in das Werk investieren und rund 800 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Große Teile der elektrischen Komponenten sollen sich die künftigen BMW i Modelle teilen.

Betont wurde, dass es sich hier um einen neuen Ansatz der "Premium-Mobilität" handeln soll. Das dürfte den i3 dann doch von seinem eher volkstümlichen Urahn, der Isetta, unterscheiden.

Neue Dienstleistungen

Rund ums Thema Elektromobilität will BMW künftig ein großes Angebot an Mobilitätsdienstleistungen schaffen. So soll BMW i z.B. fahrzeugunabhängige Dienstleistungen anbieten. Gedacht ist dabei an ein Parkleitsystem, ein intelligentes Navigationssystem, Routenplanung sowie "Premium-Carsharing".

Die Tochtergesellschaft BMW i Ventures soll in Zusammenarbeit mit Drittanbietern entsprechende Angebote ausarbeiten und erhält dafür eine Kapitalausstattung von zunächst 100 Millionen US-Dollar.

Diese ersten Einzelheiten hat BMW heute auf einer Pressekonferenz bekanntgeben.

 

(bmt)

Quelle: MOTOR-TALK

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