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Wetter: trocken und sonnig, 26°C Luft, 40-46°C Asphalt
Montréal. Nach viel versprechenden Trainings verpasste das BMW Sauber F1 Team in Kanada doch den Einzug in das Top-Ten-Qualifying. Zuvor waren im dritten freien Training nur die beiden Renault schneller gewesen als Jacques Villeneuve und Nick Heidfeld. Am Freitag war Teamkollege Robert Kubica die Bestzeit gefahren. Im Qualifying zu seinem Heimrennen belegte Villeneuve schließlich Platz elf, Heidfeld Position 13.
Jacques Villeneuve:
BMW Sauber F1.06-08/BMW P86
Qualifying: 11., 1.15,832 min (3. Training 3., 1.15,554 min)
Die Strecke hat sich aufgeheizt, und wir haben die Balance des Autos verloren. Es hat nicht mehr so funktioniert wie vorher. Das ist sehr enttäuschend, weil wir nun mitten im Gewühl durch die erste Kurve müssen. Wenn das Rennen erstmal richtig im Gange ist, werden wir gut sein. Wir müssen uns nur in der ersten Ecke aus allem Ärger raushalten. Um 18 Tausendstelsekunden haben wir den letzten Teil des Qualifyings verpasst. Das war sehr ärgerlich, wir hatten uns hier wirklich einen Platz unter den Top Ten vorgenommen.
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-04/BMW P86
Qualifying: 13., 1.15,885 min (3. Training 4., 1.15,616 min)
Nach den guten Trainings hatten wir uns natürlich bessere Platzierungen erhofft. Die Balance des Autos hat sich stark verändert. Das Auto hat sich bei jeder Runde anders angefühlt, die Outings waren sehr unterschiedlich. Auf meiner letzten Runde hatte ich im ersten Sektor mit Untersteuern zu kämpfen. Ich bin sehr enttäuscht, aber ich blicke nach vorn: Wir waren hier im Training schnell und können noch immer in die Punkte fahren.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Nach drei starken freien Trainings hatten beide Fahrer im Qualifying Probleme. Mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden, denn wir wollten beide Autos in die Top Ten bringen. Jacques hat dies um 18 Tausendstelsekunden und Nick um sieben Hundertstelsekunden verpasst. Jetzt geht es darum, die richtige Strategie für das Rennen zu wählen, um doch noch Punkte zu holen.
Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Das war ein schwieriges Qualifying, bei dem wir das gesetzte Ziel nicht erreicht haben. Beide Fahrer haben geklagt, dass die Balance nicht so gut war wie am Vormittag im dritten freien Training. Woran das gelegen hat, müssen wir jetzt analysieren. Wir haben aber im Training gezeigt, dass unsere Leistung bei den Dauerläufen gut war. Das müssen wir im Rennen nutzen, um in die Punkte zu fahren.