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Berührungslos messende Sensoren sind im Auto fest etabliert

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Berührungslos messende Sensoren

Hella hat Induktiv-Sensor zur Drosselklappensteuerung im neuen VW Golf V entwickelt – Robuste Messtechnik seit 1999 im Einsatz

 

Ein von Hella entwickelter Induktiv-Positionssensor, der auch unter härtesten Umgebungsbedingungen im Motorraum präzise arbeitet, kommt seit Oktober 2003 nun erstmals zur Steuerung der Drosselklappe im neuen Volkswagen Golf V zum Serieneinsatz. Damit bringt das Unternehmen als erster Zulieferer überhaupt eine kontaktlose Positionssensorlösung für Drosselklappen in Serie und unterstreicht seinen technologischen Vorsprung auf diesem Gebiet. Weitere Neuerung der Elektronikspezialisten von Hella ist ein stehender Fahrpedalgeber mit berührungslosem Linearsensor, der in der Golf-Klasse erstmals zum Serieneinsatz kommt.

 

Die Weg- und Winkelmessung im Kraftfahrzeug war lange Zeit eine traditionelle Domäne der Potentiometer. Insbesondere für Anwendungen mit hoher mechanischer Beanspruchung hat Hella nach intensiver Untersuchung ein eigenes Messverfahren auf der Basis des induktiven Prinzips entwickelt.

 

Der Weg- und Winkelsensor mit Stator und Rotor besteht aus Standardleiterplatten und Elektronik. Er ist unempfindlich gegen Toleranzen sowie magnetische oder elektrische Störfelder und wird auch nicht durch extreme Temperaturen, etwa im Motorraum, beeinflusst. Der Sensor lässt sich flexibel an die jeweilige Messaufgabe anpassen. Darüber hinaus verbindet er seine messtechnischen Vorteile mit den Anforderungen an eine kostenoptimale Großserienfertigung. Inzwischen ist diese Sensorlösung für automobile Anwendungen fest etabliert.

 

So setzt Hella den Sensor seit 1999 in einem Turboladersteller sowie in Fahrzeugniveausensoren als Teil automatischer Leuchtweitenregelsysteme ein. Hinzu kommen seit 2001 die Anwendung als Lenkwinkelsensor und die weltweit erste Serienanwendung in elektronischen Fahrpedalgebern. Auch für die sich weiter verbreitenden Kurvenscheinwerfersysteme, die Hella als weltweiter Marktführer in Serie fertigt, setzen die Ingenieure auf das induktive Messprinzip in Form eines integrierten Sensors, mit dem die Position des schwenkbaren Projektionsmoduls erfasst wird. Weitere Anwendungen im Bereich von Lenkung und Getriebe befinden sich in Vorbereitung.

 

 

Hella – Ideen für das Auto der Zukunft

 

Licht, Elektronik, komplette Fahrzeugmodule, Klimasysteme, Bordnetze und Signalverarbeitung für die Automobilindustrie sowie die Teileversorgung des Handels sind die Kerngeschäftsfelder des Automobilzulieferers Hella KG Hueck & Co. mit Konzernstammsitz in Lippstadt. Der konsolidierte Umsatz des Hella-Konzerns im Geschäftsjahr 2002/03 (31. Mai) liegt bei 3,027 Milliarden Euro, das sind 2,9 % mehr als im Vorjahr. Hella zählt zu den 100 größten deutschen Industrieunternehmen. Weltweit sind 22.811 Menschen in 61 Fertigungsstätten, Produktions-Tochtergesellschaften und Joint Ventures in 18 Ländern beschäftigt. Mehr als 1.800 Ingenieure und Techniker arbeiten in Forschung und Entwicklung. Zu den Kunden zählen alle führenden Automobil- und Systemhersteller sowie der Kfz-Teilehandel.


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