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Bahn frei für die Rookies: ADAC VW Lupo Cup 2002
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Die Serien-Neueinstieger, Rookies genannt, bestimmen in dieser Saison weitgehend das Geschehen im ADAC VW Lupo Cup. Nach vier von zehn Saisonläufen führt mit Michael Bohrer ein Neuling im Lupo Cup die Gesamtwertung an. Der Fahrer aus Merzig siegte bereits zweimal: Sowohl beim Saisonauftakt in Hockenheim als auch beim dem Wertungslauf auf dem Sachsenring stand er ganz oben auf dem Sieger-Treppchen. Mit Florian Plöchinger gab es zuletzt auf dem Nürnberger Norisring einen weiteren Rookie, der ein Rennen für sich entscheiden konnte. Lediglich Patrick Hinte konnte mit seinem Sieg beim Regenrennen im belgischen Zolder bislang die totale Rookie-Dominanz verhindern. Er will dies nun auch in der Lausitz wiederholen.
Spannend wird es beim nächsten Rennen auf dem EuroSpeedway ganz bestimmt. Denn bei diesem Lauf geht es um die Halbzeit-Meisterschaft im ADAC VW Lupo Cup 2002. „Für mich wird es jetzt langsam wichtig, mehr an das Punktesammeln zu denken. Ankommen und dabei regelmäßig punkten ist jetzt wichtiger als Einzelerfolge“, analysiert Tabellenführer Michael Bohrer die aktuelle Situation. Als einziger Pilot stand er bislang bei allen Rennen auf dem Podium. Bohrer weiter: „Ich freue mich schon auf den EuroSpeedway, obwohl ich die Strecke noch nicht kenne. Aber das gilt ja fast für jede Strecke, damit muss man als Rookie eben zurechtkommen. Das Rennen auf dem EuroSpeedway wird bestimmt eine tolle Veranstaltung!“
Auch Martin Spielmann (Halle), Marcus Schmidt (Weißenfels) und die einzige Dame in Feld, Franziska Nickoleit (Königshain), fiebern dem Rennen auf Deutschlands modernster Motorsportanlage entgegen: Für sie ist der EuroSpeedway quasi ihre Heimstrecke. Von dem Trio war nur Spielmann bereits im vergangenen Jahr mit von der Partie und verfügt damit über Streckenkenntnisse. Der Hallenser schwärmt von der Strecke in den höchsten Tönen: „Der EuroSpeedway Lausitz ist ein recht anspruchsvoller Kurs, sehr abwechslungsreich mit höchst unterschiedlichen Kurven und langen Geraden. Die Anlage ist einfach mit den riesigen Tribünen und dem Ovalkurs gigantisch. Gerade für die Zuschauer ist der EuroSpeedway eine wunderbare Strecke.“