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Autokosten-Index Herbst 2011: Ausnahme von der Regel
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Die Kosten rund ums Autofahren steigen meist stärker als die übrigen Lebenshaltungskosten. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Im abgelaufenen Quartal war es genau andersherum, allerdings nur schwach.
Der Abstand zwischen beiden Werten hat sich damit um 0,2 auf 5,9 Punkte verringert, dies entspricht der Differenz, die auch im Frühjahr 2011 gemessen wurde. Gegenüber dem Herbst 2010 errechnet sich dagegen ein Anstieg der Kosten rund ums Autofahren von 5,5 Punkten entsprechend 4,9 Prozent, bei den Lebenshaltungskosten von 2,8 Punkten (2,6 Prozent).
Infogramm: Entwicklung des Autokosten-Index 2007-2011
Der quartalsweise gemeinsam von ADAC und Statistischem Bundesamt ermittelte Autokosten-Index, neuerdings etwas weniger missverständlich auch Kraftfahrer-Preisindex genannt, wurde zuletzt 2005 auf den Basiswert von 100 Punkten gesetzt.
Größter Preistreiber im vergangenen Jahr waren die Kraftstoffpreise mit 13,9 Prozent Anstieg. Daneben haben auch die gestiegenen Kosten für Reparaturen und Inspektionen (plus 2,7 Prozent) sowie für Ersatzteile und Zubehör (plus 4,3 Prozent) überproportional zur Verteuerung des Autofahrens beigetragen. Als weitere Faktoren fließen in die Statistikgröße die Anschaffungskosten für Pkw (plus 0,8 Prozent) und Motorräder (plus 1,9 Prozent), die Kfz-Steuer (minus 2,4 Prozent), die Kfz-Versicherung (minus 1,8 Prozent), die Ausgaben für Fahrschulen und Führerscheingebühren (plus 1,6 Prozent) sowie Garagenmieten (plus 0,5 Prozent) ein.
Quelle: Autokiste