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Das wird die Österreicher freuen: Ihre Autofahrer wissen am besten rund um den Straßenverkehr Bescheid, knapp gefolgt von den "Piefkes" und den Portugiesen. Die schlechtesten Ergebnisse erzielten die Autofahrer aus Slowenien. Das ist das Ergebnis des ADAC-"PISA"-Tests für Autofahrer. Der ADAC hatte zusammen mit den Automobilclubs aus elf europäischen Ländern 2800 Autofahrer befragt.
Das Ergebnis der Stichprobe beschreibt Tendenzen und Auffälligkeiten. Wachrütteln sollte, dass knapp die Hälfte der Fragen falsch beantwortet wurde. Die Selbsteinschätzung der Autofahrer stand in krassem Widerspruch zu großen Wissenslücken. 94 Prozent halten sich für gute oder sehr gute Autofahrer.
Die deutschen Autofahrer kamen in der Theorie überdurchschnittlich gut weg. Sie wussten viele richtige Antworten zur Kindersicherung, zur Anschnallpflicht und zur Promillegrenze. Es verwundert jedoch angesichts der hohen Benzinpreise, dass sie offensichtlich nicht wissen, wie sie umweltbewusst und Benzin sparend fahren können. Defizite offenbarten sie auch beim Absichern eines Pannenfahrzeugs. Die Frauen waren deutlich sicherer bei Antworten bezüglich Verkehrsregeln und Umwelt. 18- bis 25-Jährige waren im praktischen Teil geschickter als ältere.
Keiner der in Europa Befragten beantwortete alle Fragen richtig. Die größten Wissenslücken gab es im theoretischen Teil. Männer mögen sich zwar für die besseren Autofahrer halten, in der Theorie zeigten sich die Frauen ebenbürtig. Manchmal sind aber auch die "Herren der Schöpfung" von großem Nutzen: Im praktischen Teil lagen sie vorne – wenn auch nur knapp.
Auffallend gut wussten Europas Autofahrer Antworten auf Fragen, die auf international üblichen Regeln basieren, etwa zum Handyverbot oder zur Anschnallpflicht.
Hinterfragt wurde beim "PISA"-Test das Wissen zu Fahrverhalten, Verkehrsregeln, Fahrzeugtechnik und -ausstattung. Beim praktischen Teil ging es u.a. um das Aufstellen des Warndreiecks und das Wissen um den erforderlichen Reifendruck.