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ACE: Teure Tankstellen links lassen
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Mineralölwirtschaft soll Tiefensee-Appell zur Preisdisziplin befolgen
Stuttgart (ACE) 13. April 2006 - Auf dem Höhepunkt der Osterreisewelle haben die Spritpreise an deutschen Tankstellen nach Erkenntnissen des ACE Auto Club Europa noch einmal deutlich zugelegt.
Ein Liter Diesel kostet derzeit mancherorts 1,15 Euro, für einen Liter Super müssen teilweise sogar über 1, 33 Euro bezahlt werden. Vor zwei Jahren kostete der Liter Super noch rund 1,18 Euro. Der Rohölpreis lag pro Barrel damals bei 44 Dollar, heute bei fast 70 Dollar. Kraftfahrer sind den Preisschüben an den Zapfsäulen aber nicht vollkommen machtlos ausgeliefert, betonte der ACE am Donnerstag in Stuttgart und veröffentlichte dazu ein paar Tipps.
Ökonomisches Fahren kann den Spritverbrauch bei einem Pkw mit einer Fahrleistung von 12.000 Kilometern im Jahr nach Berechnungen des laut ACE um rund 181 Liter reduzieren. Dazu gehören rechtzeitiges Hochschalten, Ausrollen vor der roten Ampel und vorausschauendes Fahren. Niedertourig fahren spart bis zu zwanzig Prozent Sprit. Mit modernen Autos kann damit ab Tempo 30 bequem im vierten, bei Tempo 50 bis 60 im fünften Gang gefahren werden. Bei Kurzstopps, auch an Ampeln oder im Stau, kann die Zündung ausgeschaltet werden. Auch wer öfter mal den Fuß vom Gas nimmt, spart Sprit: Mit zunehmendem Tempo steigt der Verbrauch überproportional.
Freie Tankstellen sind nach wie vor etwas günstiger als Markentankstellen. Auf Autobahnen verkaufen zudem die Tankstellen auf Autohöfen den Liter Benzin im Schnitt um einige Cent billiger als ihre Konkurrenten an den Rasthöfen. Mit der günstigsten Tankstelle können demnach bis zu zehn Euro pro Tankfüllung gespart werden. Aus Sicht des ACE lohnt es sich, vor einem Tankstopp Preisvergleiche anzustellen.
Im Ausland ist der Sprit ebenfalls oft deutlich billiger. Das gilt nach Angaben des ACE besonders für Österreich, Polen, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Bei der Heimreise sollten die Urlauber deshalb gegebenenfalls vor der Grenze noch einmal voll tanken.
Zu wenig Reifendruck erhöht den Widerstand. Laut ACE bringen schon 0,4 bar unter der Herstellerangabe einen höheren Benzinverbrauch von bis zu drei Prozent. Auch Ballast wie unnötiges Gepäck oder unbenutzte Dachaufbauten kosten schnell einen Liter Benzin pro 100 Kilometer. Spritfresser wie Klimaanlage oder Sitzheizung sollten nur eingeschaltet werden, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Der ACE fordert die Mineralölbranche auf, den Appell von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee unverzüglich zu befolgen und mehr Preisdisziplin zu üben. Für das, was sich derzeit an Tankstellen abspiele, sei das Wort Preiswucher noch ein zurückhaltender Ausdruck, heißt es in der Erklärung des ACE. |
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Re: ACE: Teure Tankstellen links lassen
hierzu fällt mir ein passender Kommentar von Hubert Maessen - WDR4 - aus dieser Woche ein! Und er hat recht! Die wahren und richtigen Abzocker sind unsere Politiker und kein anderer!!
Hier der Kommentar im Wortlaut:
Politiker machen mobil gegen hohe Benzinpreise. Ausgerechnet!
Zur Preispolitik der Mineralölkonzerne vor den Ostertagen gibt es wütende Reaktionen aus der Politik.Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee von der SPD hat Autofahrer aufgefordert, sich gegen die "Preistreiberei" der Mineralölkonzerne zu wehren. Die Kunden sollten "sich das Abkassieren an der Zapfsäule nicht gefallen lassen".Er habe "kein Verständnis dafür, daß die Mineralölkonzerne jedes Jahr zur Osterzeit die Autofahrer abkassieren", sagte Tiefensee, und er könne verstehen, wenn die Bürger darüber "stocksauer" seien.
Von: Hubert Maessen
Schweiner-Ei oder Schweinerei? So kurz vor Ostern kann man sich da leicht verhören und vergucken. Nein, Schweinerei, die jüngste Anhebung der Benzinpreise, die sei eine Schweinerei, das hat der parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, der SPD-Abgeordnete Müller gesagt, der diesen Kraftausdruck immer wieder gerne benutzt, wenn es darum geht, von der Politik und ihrer Verantwortung abzulenken. Die Politiker, auch der Bundesverkehrsminister, sollten beim Thema Benzinpreis aber mal ganz schnell den Finger von der Hupe nehmen und in den Spiegel gucken. Da sehen sie nämlich die unverschämtesten Preistreiber. Alle Regierungen, Rot und Grün und Schwarz und Gelb, haben vollkommen ungeniert die Zapfsäulen zu Zweigstellen des Finanzamtes gemacht. Zwei Drittel des Benzinpreises kassieren nämlich nicht die bösen Konzerne, sondern der Staat, zwei Drittel, rund 85 Cent bei jedem Liter Benzin, das muss man sich mal klarmachen. Rot und Grün haben den teuren Sprit ja geradezu gewünscht und propagiert und durch zusätzliche Ökosteuer erst recht zum Luxusgut gemacht. Mit voller Absicht.Es ist also schon eine Heuchelei der Superklasse, wenn mitverantwortliche Politiker bei einer Erhöhung von 4 Cent "Haltet den Dieb" rufen und das Volk gegen die räuberischen Mineralölkonzerne mobil machen wollen. Und man kann nur staunen, dass sie sich nicht genieren, wie die Fahranfänger durch die Marktwirtschaft zu schleudern, nur um Stimmung zu machen. Der Verkehrsminister hat kein Verständnis für die Preiserhöhung zu Ostern, der Staatssekretär sagt, das sei "ein eingespielter Mechanismus. Der kommt zum Jahresende, der kommt zu Ostern, und der kommt zur Ferienzeit." Ja und? Schon mal was von Angebot und Nachfrage gehört? Und schon mal was von Preisbildung und Betriebswirtschaft mitgekriegt?Man könnte vor Schreck eine Vollbremsung machen. Denn es ist wirklich ebenso jämmerlich wie dreist, wenn Regierungsmitglieder die Autofahrer auf 100 bringen wollen, nur um auf kochender Wut ihr dünnes politisches Süppchen zu rühren. Die Mineralölkonzerne, die nur halb soviel vom Benzinpreis bekommen wie der zulangende Staat, die tun doch wenigstens was für ihr Geld. Die suchen Ölquellen und erschließen sie, die fördern Tag und Nacht Öl und bringen es durch Pipelines und mit Tankern dahin, wo es gebraucht wird, die betreiben Raffinerien und Tankstellen und müssen sich dafür vor die Karre treten lassen, auch von Leuten, die es besser wissen müssten und die wirklichen Abzocker sind.Ja, es ist ärgerlich, dass Benzin teuer ist und vielleicht noch teurer wird. Wir müssen sparsam damit umgehen, auf der ganzen Welt. Aber wir haben es nicht nötig, uns von Politikern mit faulen Eiern veräppeln zu lassen. Auch nicht, wenn Ostern ist.Achja: Der Bundesverkehrsminister hat gesagt, die Autofahrer sollten "sich das Abkassieren an der Zapfsäule nicht gefallen lassen". Da sollte er sich mal besser in Sicherheit bringen.
Frohe Ostern secu351
Ja es stimmt, die eigentlichen Banditen sind einige Minister bzw. unsere Regierung!
Wir blöden (sorry) Deutschen fallen immer wieder auf den gleichen Trick herein.
Mich wundert aber auch, dass ACE, AVD und ADAC nicht viel machen und mal den Staat und nicht immer die Mineralölkonzerne anprangern. Auch die Autohersteller rühren sich kaum, obwohl sie eine starke Lobby haben,
Beste Grüße
Sprit wucher
Hallo ZUsammen,
ich Stimme dem ACE und ADAC zu. Die Nahmhaften Tankstellen nicht anfahren. Nur freie Tankstellen anfahren und so oft wie möglich das Auto stehen lassen , wenn möglich ist. Die Schuldigen sind die Politiker mit ihren ganzen Steuer (Ökosteuer).
Gruß
MAKAS
Re: Sprit wucher
Du musst Dich schon entscheiden: Wem stimmst Du denn nun zu?????????????
Gruß secu
ACE: Teure Tankstellen links lassen
die schuldigen sind die Autofahrer. Und wenn sies nicht einsehen, ändert sich nichts.
Wenn sich alle gegenseitig die Schuld zuschieben, kommt keiner weiter. Wenn ich Politik oder Ölkartell wäre (höhö
) würd ichs genau so machen - mehr als GEschimpfe kommt ja eh nicht aus der Bevölkerung. Und was würds mich jucken? Mich würds überhaupt nicht jucken - ich würde mir denken: "selber schuld, so lang du dich nicht stark machst - ich probier weiter raufzudrehen.". Wären Autofahrer klug, würden sie nicht nur nach stärkeren Motoren greifen (und bitte: den Scheiß mit "Dieselverkäufe sind hochgegangen" möchte ich hier nicht lesen. Die sind nicht wegen des Verbrauchs hochgegangen!) und über die Pisten bügeln wies nicht mehr besser geht, sondern würden teilweise auch mal ein Tempolimit fordern und sich gemeinsam für Spritalternativen stark machen. Und was soll die Automobilindustrie schon sagen? "Das teuere Benzin wird gekauft. Bauen wir doch weiter teueres BEnzin brauchende Kisten - mit möglichst viel PS und Drehmoment. Das kaufen die steinreichen Bürger."
Wofür hat man eigentlich den ADAC? Ach ja - damit man keinen wesentlich billigeren Schutzbrief braucht. ADAC macht auch nix außer kritisieren und schlecht testen. An Alternativen denkt der auch ned. Der versucht nur durch populistische Aussagen Autofahrer auf seine Seite zu ziehen
Gute NAcht.
Und jeder weiß, dass die Klimaanlage keinen merklichen MEhrverbrauch bewirkt (bin 1 Jahr ohne Kompressor herumgefahren und habe keine Ersparnis bemerkt). Weiter muss selbige mindestens eine halbe Stunde im Monat eingeschaltet werden - zumindest ist das bei Fahrzeugen Bj. Mitte 90er so.
Weiterhin ist das auch eine reine BEhauptung, dass ein paar kg unnötiges Gepäck gleich einen Liter mehr verbrauchen lassen.
Bei einem Fahrzeuggewicht von 1,5tmacht das fast nix aus.
Und nirgendwo lese ich: "Sprit kann auch der sparen, der sich überlegt, ob er sein Auto auch mal stehen lassen kann". DEnn übergewichtige Fahrer sind ja dann auch zu kritisieren, aber der Rat, mal das Fahrrad zu nutzen wird schlicht nicht gegeben (Gewicht wegtrainieren -> acuh beim Autofahren weniger Spritverbrauch verursachen).
Wo is denn der Sinn? Is doch IMMER und IMMER wieder der selbe Schmu und das gleiche Gejammer - ADAC, i domum.
Freude am Fahren
Sorry, aber das ist nicht richtig. Ich führe ganz genau Buch über meine Verbräuche und gebe immer Fahrzyklus, Klima an/aus usw. an. Und das seit fast 2 Jahren.
Mit angeschalteter Klimaanlage braucht der Mondeo TDCi 0,5 l Diesel mehr auf 100 km. (gemittelt)
Deswegen fahre ich auch meiste Zeit im ECO-Modus
Auch wenn das wieder eine ewige Diskussion wird, aber hat mal schon jemand dran gedacht was Steuern auf so nem Liter Benzin oder Diesel drauf sind. Es sind nicht nur immer die Mineralölkonzerne die abzocken sondern auch der staat.
wer denkt durch alternative Energien kann sich alles ändern, der sei eines besseren belehrt. im aktuellen Spiegel nachzulesen und im internet natürlich auch: Wenn alternative Kraftstoffe (z.B. E85, BtL, Raps und ect) sich in den nächsten Jahrzehnten durchsetzen, Dann werden die auch mit einer höheren Steuer belegt werden.
Nicht nur die Ölmultis verdienen am Sprit. Der gesamte Staat hängt auch dran. Und die Schulen, Behindertenheime, Sozialvorsorge, Jugendheime, Jegliche staatliche Einrichtungen, Gemeinden auch Forschungen gegen Krebs und Aids und nicht zu vergessen das Militär ( nach meiner Ansicht wirklich Verschwendung) und humanitäre Hilfe in Dritteweltländern.
Bevor man schimpft erst nachdenken und überlegen.
Mit unserem spritverbrauch füllen sich wenige die Taschen aber viel Geld wird davon auch sinnvoll und auch sinnlos verwendet (siehe Eurofighter)
aber trotzdem kann man nicht pauschal meinen die Ölmultis stecken sich alles ein.
Ich bin natürlich auch ein gegner von hohen Spritpreisen, weil ich viel Amis gefahren hab, Aber das diskutiere drüber lohnt sich trotzdem nicht. das wird man niemals ändern können.
warne...
und offensiohtlich langts noch nicht: es wird zu viel gefahren und der Staat hat noch immer nicht genug.
Raps reicht nicht aus. Da muss der Preis so oder so hoch sein - von dem anderen Zeug weiß ich nix.
Aber es interessiert ja nichtmal das Sparen. Und dass man mit Pedalen nen Arbeitsweg von wenigen Kilometern zurücklegen kann, ohne sich kaputtzumachen.
wird doch auch immer mehr direkt finaziert. Gott sei Dank ist der Sprit so teuer - nur eben nicht genug.
dito
was is am Eurofighter sinnlos? Soll man immernoch mit den Phantoms rumjagen, die evtl. per Knopfdruck von den Amerikanern ausgeschaltet werden können?
tut ja keiner außer ADAC
sicher? Bei mir hat sich das auch geändert.
Warum liegt hier Stroh?
Zumal der Eurofighter ein Technologieträger ist, aus den Händen unzähliger Ingenieure und Facharbeiter des EU- Binnenlandes.
Technologieträger ist zB so was "unnützes" wie Raumfahrt. Dank solcher "sinnloser" Ausgaben gibts seit den 60er Jahren die Brennstoffzelle, den integrierten Schaltkreis (Mikrochip), den EAN-Barcode oder Strichcode (damals erfunden worden, um der Teileflut eines Spaceshuttles katalogisiert Herr zu werden- heute isser auf jeder Alditüte oder Konservendose drauf!), Akkuschrauber, Elektroautos und und und... jaa, auch die Teflonpfanne.
Ansonsten sinnlose Diskussion- ich fahre schon die meiste Zeit mit Rad und Öffis bzw. Bahn- und wenn ich mal tanken muß mit dem Auto bzw. nen Kanister 1:50 für meine Schwalbe (die ich viel zu gerne fahre nach der Menge Geld, Nerven und Zeit, die ich reingesteckt habe) ansetzen muß- dann tue ich das auch. Sind ja nun auch nicht gerade die Spritfresser (Vectra und Puma: 6,9 l bzw.6,5 l/ 100 km und Schwalbe 2,5 l Gemisch/ 100 km)
Man kann nur relativ günstige Tage abpassen und bei freien Tanken seinen Kraftstoff beziehen- alles andere ist eben sinnlos.
cheerio
ACE: Teure Tankstellen links lassen
Re: ACE: Teure Tankstellen links lassen
Die beiden Hinweise können nicht ganz ernst gemeint sein...
Bei mir liegt die Drehzahl bei 160km/h im 5. Gang bei ca. 4000U/m, das ist ein durchaus gängiger Wert für 4-Zyl. Benziner, bei 50km/h entsprechend nur wenig über 1000U/m.
Man kann gut mit unter 1500U/m dahinrollen, ok, aber "fahren" inkl. beschleunigen (ohne PS- und Drehzahl-Monster) eben nicht, man merkt dann an den Vibrationen dass die Drehzahl zu niedrig ist und das Verhalten belastet u.a. die Lager der Kurbelwelle sehr stark. Das kann man an vielen aktuellen Benzinern quer durch die ganze Palette beobachten. Für das Dahingleiten ist die Aussage auch nicht richtig, die Schubabschaltung funktioniert bei diesen niedrigen Drehzahlen nicht, somit verbrauche ich mehr Benzin als in einem niedrigeren Gang mit Schubabschaltung.
An freie Tankstellen habe ich mich mit dem Spargedanken bei 40tkm/Jahr mit dem Mondeo in den letzten 1 1/2 Jahren ca. 15 Mal gewendet und pro Liter 1-2 Cent billiger getankt, allerdings dann jedesmal 0,5-1L/100km mehr verbraucht gegenüber den üblichen Markentankstellen. Somit rechnet sich das zumindest für mich nicht, freie Tanken kosten mich am Ende mehr Geld. Meiner Freundin mit einem Focus 1 geht es nach mehrmaligem probieren genauso.
Es sollte nicht jeder die Hinweise oben blind befolgen, das kann nach hinten losgehen.
Also ich fahre im Ort wenn möglich im 6. (60kmh), geht aber nicht bei Steigungen. Beim Diesel (und noch dazu Allroad) ist aber auch das Getriebe kürzer abgestuft.
Trotzdem kein Mikro-Verbrauch.
Lustig finde ich immer wieder die gleichen Hinweise. Irgendwie Populismus. Selbst wenn ich das ab sofort in allen Punkten befolge, werde ich die gleichen Vorschläge in diesem Jahr noch ein paar Mal zu hören bekommen. Schon vor 2, 5 und 10 Jahren wurden die gleichen Phrasen gedroschen - statt was Konstruktives zu machen.
Das Beste ist wohl, wenn sich der Markt in möglichst viele Richtungen aufsplittet. Ich fahre zur Zeit mit Sojaöl, andere mit E85, LPG, CNG, Fischöl, festes Fett oder gar Wasser (siehe Daniel Dingel). Auf jeden Fall schlägt man so den Konzernen ein Schnippchen. Der Steuer wird man auf Dauer aber nicht entfliehen können. Vielleicht mal für 5 Jahre - aber wenn genug Leute den gleichen Treibstoff haben, wird der dann garantiert besteuert. Die Steuer für RME und Pflanzenöl zum 01.08. ist zwar vom Tisch, wird aber spätestens 2008 kommen (angebl. wg. EU-Vorgaben).
Altwagentreiber
Teure Tanken links liegen lassen? Wie soll das denn bitte gehen? Selbst zwischen freien und Premium-Tanken liegen selten mehr als 2 Cent Unterschied. Soll ich dafür durch die Gegend gurken, um so noch mehr Sprit zu verfeuern? Dieser Tip kann doch nicht ernst gemeint sein. Bei den aktuellen Preisen ist die Differenz erst recht vernachlässigbar, und auf die mit Wasser verpanschte Brühe von Supermarkttankstellen kann ich gern verzichten. Die treiben den Verbrauch nur in die Höhe.
Aber wir lassen uns ja gern verschaukeln. Solange es noch Millionen von Heupeln gibt, die sich ihre Meinung von BILD aufzwingen lassen, werden wir solchen Schwachsinn sicher noch öfter zu hören kriegen.
Grüße,
Oliver
Flüssiggas-Einspritzer
Bedenke:
JEDES Land hat eine Armee.
Wenn es nicht die EIGENE ist, ist es eine FREMDE!
Und zum Thema "Sparen":
Ich kann meinen Wagen mit 8l/100km oder mit 11,3l/100km Superbenzin bewegen, beides im außerstädtischen Verkehr.
Mit Autogas hatte ich Verbräuche zwichen 9,3l/100km und 15,3l/100km.
Das ist bei Gas ein Aufschlag von satten 65% (!!!), allerdings hatte ich das Auto auch nur bei dieser einen Fahrt voll besetzt.
Der wesentliche Einflußfaktor ist jedoch die Fahrweise, erst an zweiter Stelle steht die Zuladung.
Unterm Strich fällt der Bleifuß sehr viel mehr ins Gewicht als ein um wenige Cent höherer Spritpreis, falls man nicht immer die günstigsten Tankstellen ansteuert.