Die Szenen vom 29. September 2002 sind unvergessen: Im Parc Fermé von Zandvoort klettert Laurent Aiello gemeinsam mit seinen Teamkollegen auf das Dach seines Abt-Audi TT-R und lässt sich als neuer Deutscher Tourenwagen-Meister feiern. Der Franzose hatte im Rennen zwar nur Platz sechs belegt, aber der erste DTM-Sieg von Mattias Ekström verhalf Aiello schon vorzeitig zum erträumten Titelgewinn. Zum vorletzten Saisonrennen kommt der DTM-Zirkus jetzt erneut an die Nordsee – das Ziel von Abt Sportsline ist wieder der Sieg. Die Meisterschaft in der DTM war der bisher größte Erfolg in der Firmengeschichte von Abt Sportsline. In diesem Jahr sehen die Vorzeichen anders aus: Zwar hat Laurent Aiello mit 20 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer noch theoretische Chancen auf eine erfolgreiche Verteidigung seines Titels. "Natürlich kämpfen wir mit aller Kraft, solange wir noch die kleinste Möglichkeit haben", sagt Teamchef Hans-Jürgen Abt. "Aber wichtiger ist für uns, den Zuschauern in den beiden Rennen noch eine spannende Show und den einen oder anderen Sieg zu bieten." Die Bilanz von Abt Sportsline in Zandvoort ist fast makellos: Platz zwei beim ersten Auftritt der DTM im Jahr 2001 – damals hatte Christian Abt im Ziel gerade einmal drei Zehntelsekunden Rückstand. Im Jahr darauf dann der souveräne Sieg von Mattias Ekström und gleichzeitig der Titelgewinn von Laurent Aiello. "Natürlich sorgen solche Erinnerungen für einen zusätzlichen Motivationsschub der ganzen Mannschaft", sagt Hans-Jürgen Abt. "Wir fühlen uns auf dem Kurs schon ein bisschen wie zu Hause." Das Layout beim neunten Saisonlauf kommt den Stärken des Abt-Audi TT-R entgegen. "Auf den langen Geraden des A1-Rings war sehr viel Topspeed gefragt. Aber in Zandvoort gibt es viele mittelschnelle und schnelle Kurven, die unserem Auto sehr gut liegen dürften", erklärt der Teamchef. Neben seinen "Zandvoort-Experten" Aiello, Abt und Ekström hat der Teamchef mit Martin Tomczyk ein weiteres heißes Eisen im Feuer: Der 21 Jahre alte Rosenheimer holte in Österreich seinen ersten Saisonzähler und möchte in Zandvoort natürlich nachlegen. Und Youngster Peter Terting ist ebenso wie Routinier Karl Wendlinger immer für eine Überraschung gut.
Stimmen vor dem Rennen Laurent Aiello (Abt-Audi TT-R 1): "Das Rennen in Zandvoort wird für mich und das Team immer etwas ganz Besonderes sein. Im vergangenen Jahr waren es so emotionale Momente, die ich nie vergessen werde: Erst die Aufholjagd im Wertungslauf, der Jubel mit meinen Teamkollegen auf dem Autodach und natürlich unsere spontane Titelfeier. Was mir jetzt noch fehlt, ist nur der Sieg in Zandvoort, und dafür werde ich am Wochenende alles geben. Mein Ziel ist ein Platz unter den Top drei in der Meisterschaft. Und der Weg dahin ist klar: Abt Sportsline muss die letzten beiden Rennen gewinnen." Christian Abt (Abt-Audi TT-R 2): "Endlich geht’s wieder nach Zandvoort! Vor zwei Jahren habe ich den Sieg nur haarscharf verpasst, in der vergangenen Saison zählte nur die Unterstützung für Laurent (Aiello) im Kampf um den Titel. An diesem Wochenende wollen wir hier unseren zweiten Sieg holen. Die Strecke liegt mir gut, es gibt viele enge Kurven und Mutpassagen, in denen der Fahrer gefordert ist." Mattias Ekström (Abt-Audi TT-R 5): "Der Kurs in Zandvoort ist immer wieder eine Herausforderung, weil die Strecke sehr rutschig ist. Ich mag das gerne, weil man dann ein wenig mit dem Auto spielen kann. Im vergangenen Jahr habe ich hier gewonnen und mir eigentlich vorgenommen, dass es bis zum nächsten Sieg nicht so lange dauert. Also wird es spätestens an diesem Wochenende Zeit. Mich hat nach dem letzten Rennen leider eine Grippe erwischt, aber ab Freitag bin ich wieder topfit." Karl Wendlinger (Abt-Audi TT-R 6): "Ich freue mich auf Zandvoort. Am vergangenen Wochenende waren wir auf der IAA in Frankfurt und haben bei den Autogrammstunden die große Unterstützung der Fans gespürt. Und das, obwohl es bei uns in diesem Jahr nicht so perfekt läuft wie in der vergangenen Saison. Jetzt wollen wir uns natürlich bei den beiden letzten Rennen dafür bedanken." Martin Tomczyk (Abt-Audi TT-R 14): "Der Kurs in Zandvoort sollte uns besser liegen als der A1-Ring. Hier auf dem engen Layout kommt es auf eine perfekte Abstimmung unseres Abt-Audi TT-R an, außerdem ist der Fahrer gefordert. Bei einigen Mutkurven muss man einfach auf dem Gas bleiben, um schnell zu sein. Ich hoffe, dass mit meinem ersten Punkt in Österreich bei mir der Knoten geplatzt ist und ich in Zandvoort genau da weitermachen kann." Peter Terting (Abt-Audi TT-R 15): "Der Wind spielt in Zandvoort eine wichtige Rolle, das kenne ich schon aus dem ADAC VW Lupo Cup. Je nach Windstärke wird mal mehr und mal weniger Sand von den Dünen auf die Strecke geweht. Dadurch können sich die Bedingungen manchmal binnen weniger Runden deutlich verändern."
Splitter aus dem Team Abt Sportsline +++ Volles Programm: Zwei Tage lang waren die DTM-Piloten von Abt Sportsline zu Gast auf der IAA in Frankfurt, schrieben unzählige Autogramme und standen den Fans Rede und Antwort +++ Lange verhandelten Hans-Jürgen Abt und Laurent Aiello am Abt Stand in Frankfurt: Der DTM-Champion hat sich in den neuen Abt Touareg VS10 verliebt. "Das perfekte Auto für Jet-Ski und Familie", so Aiello +++ Neuheiten von der IAA gibt es ausführlich im Internet: www.abt-sportsline.de, Pressetexte und Fotos zum Download im Pressebereich www.abt-sportsline.de /media +++ |
verfasst am 16.09.2003




