‘Handsfree Entry & Drive‘ von Renault

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„Handsfree Entry & Drive“ von Renault

Sobald der Fahrer den Türgriff des neuen Renault Mégane berührt, entriegeln sich wie von Geisterhand die Schlösser automatisch. Der Fahrer steigt ein, nimmt Platz und drückt auf den Start/Stop-Knopf. Während der Motor anspringt, gibt die elektrische Lenksäulenverriegelung blitzschnell die Lenkung frei. Bequemer geht´s nicht. Der Fahrer muss weder einen Schlüssel umständlich aus der Hosentasche kramen noch das Zündschloss suchen oder am Lenkrad ruckeln, um die Lenksäulensperre zu lösen.

 

Möglich macht dies das neue, schlüssellose „Handsfree Entry & Drive“-System des neuen Renault Mégane. Es verblüfft unbedarfte Zuschauer, erinnert an Zauberei und entlastet den Besitzer von unnötigen Handlingaufgaben.

 

Steuereinheit für bis zu vier Transponderkarten

Die Kompaktlimousine hat „Handsfree Entry & Drive“ im Ausstattungspaket „Luxe“ serienmäßig an Bord. Für das Ausstattungsniveau „Confort“ ist das innovative Feature optional erhältlich. Zum Lieferumfang gehören stets zwei Chipkarten, die den herkömmlichen Tür- und Zündschlüssel ersetzen. Der Kreis der Nutzer lässt sich darüber hinaus noch ausweiten, denn die zentrale Steuerungselektronik kann die Informationen von bis zu vier Karten verarbeiten. Der Datenträger in der Größe einer Scheckkarte ist zusätzlich mit Tasten zum Öffnen des Kofferraums und zum Verriegeln der Türen versehen. Mit einer dritten Taste lassen sich alternativ zur „Handsfree Entry“-Funktion die Türen auch per Knopfdruck öffnen.

 

Fahrer-Identifikation per Funkwellen

Und so funktioniert´s: Bei „Handsfree Entry & Drive“ kommuniziert die zentrale Steuereinheit mit der Transponderkarte über fünf Außenantennen mit einer Reichweite von jeweils 1,2 Metern sowie über drei Innenantennen. Sobald der Fahrer oder ein anderer Karteninhaber seine Hand an einen Türgriff legt, kontaktiert das Steuergerät mit einer Frequenz von 125 Kilohertz den Transponder. Dieses Funksignal enthält eine Identifikationsnummer und eine codierte Identifizierungsaufforderung. Wenn die Renault-Chipkarte ihre Zentralelektronik erkennt, sendet sie eine Antwort auf 433 Megahertz. Ist diese korrekt, entriegelt die Steuereinheit die Schlösser, und der Fahrer kann die Tür öffnen. Im Innenraum erfolgt ein ähnlicher Kontakt, sobald die Start/Stop-Taste gedrückt wird. Akzeptiert die Elektronik auch diesmal die Karte, startet der Motor innerhalb von Millisekunden. Allerdings müssen dabei Brems- oder Kupplungspedal gedrückt sein. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert, dass beispielsweise Kinder per Knopfdruck den Wagen starten.

 

Maximum an Komfort und Sicherheit

Das System gewährt indes nicht nur ein Maximum an Komfort, sondern ebenso ein hohes Maß an Sicherheit. So müssen Türen und Heckklappe weiterhin per Knopfdruck auf der Chipkarte oder per Druck auf eine Taste am Türgriff bzw. den Schalter in der Mitte des Markenlogos auf dem Kofferraumdeckel verriegelt werden. Vorteil: Der Fahrer ist sicher, dass das Fahrzeug abgeschlossen ist, und er kann sich nicht aussperren, wenn er die Karte im Innenraum oder im Gepäckabteil vergessen hat.

 

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass das „Handsfree Entry & Drive“-System einmal gestört sein sollte, etwa durch ein Nachlassen der Batterie, ist in die Transponderkarte sicherheitshalber ein Ersatzschlüssel zum manuellen Öffnen der Tür integriert. Wie beim „Keyless Drive“-System des französischen Herstellers (Serie im Basis-Mégane und im Ausstattungspaket „Confort“) wird die Karte dann in ein Lesegerät in der Mittelkonsole eingeführt. Der Fahrer muss jetzt nur noch den Start/Stop-Knopf betätigen.

 

Oberklassefeatures in der Kompaktklasse

„Handsfree Entry & Drive“ ist eine weiterentwickelte Version von „Keyless Entry & Drive“. Renault präsentierte das System, das damals kein anderes Mittelklassemodell zu bieten hatte, erstmals im Jahr 2000 im neuen Laguna. Anders als viele Wettbewerber setzt das französische Unternehmen neue und innovative Ideen, die für höhere Wagenklassen konzipiert waren, konsequent und schnell auch in kleineren Fahrzeugen um.

 

Ziel des französischen Herstellers ist es, den Kunden über die gesamte Modellpalette hinweg ein Maximum an Lebensqualität zu bieten. Auch andere, erst vor kurzem eingeführte Oberklassefeatures sind bereits im Renault Mégane der zweiten Generation zu finden – teils serienmäßig, teils optional. Dazu gehören Details wie die automatische Reifendruckkontrolle oder das Carminat-Navigations-system mit dynamischer Routenführung.


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