Zugefrorene Kurbelgehäuseentlüftung – vorbeugende Maßnahmen
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Ich frage mich gerade, ob dieser Thread nicht besser im Golf IV-Forum aufgehoben wäre
Aber seien wir ehrlich: Uns betrifft die Problematik ja auch ein wenig .
Ich hatte zum Glück noch nie ne zugefrorenen KGE, aber die Angst, dass es auch bei unserem "Arbeitstier" passieren könnte, fährt immer mit. Unser NZ ist halt nur noch auf kurzen Strecken unterwegs und hat noch nie eine Garage von innen gesehen. Speziell für solche Risikokandidaten würden mich mal vorbeugende Maßnahmen interessieren.
Regelmäßige Ölwechsel, prophylaktische Reinigung der KGE VOR dem Winter, ab und an kleine Umwege über die AB... Solche Sachen halt.
Außerdem hätte ich noch ne ganz andere Idee. Eine Idee, die ganz woanders ansetzt, nämlich am Ölmessstab. Dort drückt es ja das Öl raus, wenn die KGE dicht ist. Bei jedem Messstab (egal ob gelb oder rot) gibt's am Plastikteil eine ringförmige Nut, die anscheinend für einen Dichtungsring aus Gummi vorgesehen ist. Nur habe ich noch nie einen Messstab gesehen, bei dem dieser Ring noch vorhanden war. Außerdem ist bei bestimmt jedem zweiten Stab eine der beiden Plastiknasen zum Arretieren abgebrochen… Lange Rede, kurzen Sinn: Ein intakter Stab mit Dichtungsring würde die Rohröffnung bis zu einem viel höheren Druck verschließen. Das birgt natürlich auch Gefahren, keine Frage. Aber es besteht auch die reelle Chance, dass die Vereisung in der KGE durch den höheren Druck im Kurbelgehäuse quasi wegsprengt wird. Diese Vereisung besteht ja oftmals nicht aus reinem Wasser, sondern aus einer ölhaltigen Emulsion, die noch dazu mit Dreck vermischt ist. Sollte also möglich sein… Was haltet ihr davon?
PS: Bild unten zeigt meinen Stab mit übergezogenem Gummi |
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belehrbar
Warum nimmst Du denn an, dass Dir die KGE vereisen sollte? Die NZ und auch die quasi "direkten" Nachfolger, z.B. der AEX & Co. haben damit doch überhaupt kein Problem. Von Frostschäden vor 1998 hört man auf jeden Fall nichts, der Spaß betrifft eigentlich die 6N ab 98' sowie die 6N2, Lupo (Hubräume 1-1,4l) und G4 (Hubraum 1,4l).
etwas schräg
@ Jack
Würde mich natürlich freuen, wenn meine Sorgen unbegründet wären.
Du hast natürlich Recht: Die von dir angesprochenen Modellreihen sind sehr viel anfälliger. Ich habe allerdings schon öfter von Vereisungen auch bei den 1,3L Motoren gelesen. Hier z.B. geht's zwar nicht um den NZ sondern (wahrscheinlich) um einen MH, aber das Beispiel zeigt zumindest, dass das Problem auch bei Golf II-Motoren auftreten kann.
Soviel ich weiß unterscheidet sich die KGE bei den verschiedenen 1,3L-Varianten erheblich (s. Bild). Möglicherweise ist die große Ausführung beim NZ nicht so anfällig.
Habe auch mal was von zugefrorenen Ventildosen gelesen; es muss also nicht immer am Ölabscheider liegen....
(66 mal aufgerufen)
belehrbar
Nun, dann kannst Du ja genau diese Maßnahmen vornehmen, die auch bei den Frostmotoren empfohlen werden. Die Nachrüstsatz für die beheizte KGE war ja offensichtlich auch nicht der Renner, da auch bei entsprechender Nachrüstung Frotschäden aufgetreten sind und die beheizte KGE daher schon als "noch nicht optimal" betitelt wurde.
Letzter Schritt, aber das hat IMHO noch keiner eingebaut, wäre dann entsprechend eine Ölvorwärmung in der Wanne.
Altwagentreiber
Der MH ist ein Vergasermotor, war da vielleicht von Vergaservereisung die Rede? Das kann nämlich schon mal passieren, aber von anderen Frostproblemen beim 1.3er habe ich bisher auch noch nichts gehört...
belehrbar
Zugefrorene Kurbelgehäuseentlüftung – vorbeugende Maßnahmen
Nun, in seinem zitierten Thread schreibt Schwarter in seinem Post, die KGE beim NZ würde schon mal einfrieren. Ich habe davon allerdings bis jetzt auch noch nichts gehört und würde annehmen, dass es sich dabei um Sekundärphänomene handelt, die wohl eher selten auftreten.
Golf 2 GT Special!
Das Problem kommt natürlich nicht so oft vor, aber es kann passieren.
Dazu hier und hier mehr..