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Wohnmobil nach Norwegen verkaufen
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Hallo lieber Camper, wir wollen unser Wohnmobil verkaufen.Es hat sich jemand aus Norwegen gemeldet.Ich denke , dass es sehr aufwendig ist.Der Norweger wollte von uns eine Kopie von den gesamten Papieren haben. Das ist mir aber nicht ganz recht. Wer hat Erfahrung damit?Ich habe kein gutes Gefühl dabei. Danke. Tina |
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Hi Tina,
es ist etwas aufwendig
da Norwegen nicht zur EU gehört.
Habe vor 2 Jahren meinen Wohnwagen über e**y nach Norwegen verkauft.
War schon etwas Lauferei. Folgende Sachen wurden benötigt:
1. Vorfahrt beim Deutschen Zoll wegen Ausfuhrbescheinigung
2. Deutsche Überführungskennzeichen/Zollkennzeichen + entsprechende
Versicherung ( für 3 Tage € 85.-)
3. Nachweis des Herstellers (war bei mir Dethleffs) das das Fahrzeug auch
in Deutschland produziert wurde (für den Norwegischen Zoll)
Alles in allem hat es aber gut geklappt. Der Käufer kam damals die 1700 Km (einfach) von Norwegen nach Bayern gefahren, hat bar bezahlt sowie sämtliche Kosten für Zoll, Kennzeichen, Versicherung usw. übernommen. Das sollte Dein evtl. Käufer auch machen, sonst bleibst Du auf den Kosten sitzen.
Mein Käufer war recht nett, Verständigung war aber nur in Englisch möglich. (ging aber schon mit Händen und Füßen
)
Wir sind noch zusammen zur Zulassungsstelle gefahren, da die Zollkennzeichen ja auf seinen Namen lauten mussten bzw. ausgestellt wurden.
Viele Infos hab ich damals auch im Internet dazu gefunden.
Aber falls Du noch Fragen haben solltest... immer raus damit
ciao
Tweedle
1xBuddy-Master
Das ist sehr ungewöhnlich. Womit hat er diesen Wunsch begründet?
1xHallo,
er hat gemeint, dass er die Kopie der Papiere für seine Versicherung braucht.
Gruß
Tina
Hallo
Wenn Du ihm eine Kopie des Fahrzeugschein sendest sollten dort alle wichtigen Daten für die Versicherung drinstehen. Denn Brief würde ich auch nicht unbedingt kopiert versenden. Höchstens eine Kopie von Deiner letzten Versicherungspolice, persönliche Daten kann man ja unkenntlich machen. Und auf dem Postweg versenden, dann hast Du eine Adresse.
Das der Verkauf ins außereuropäische Ausland etwas Lauferei mit sich bringt wurde ja schon erwähnt.
Da bleibt nur die Absage oder die Lauferei, die Kosten sollten schon dem Käufer belastet werden.
Wenn Du die Adresse von dem Käufer hast kannst Du ja mal bei der Polizei anfragen ob etwas negatives bei denen gemeldet ist.
Gruß Andreas