| 7. Februar 2012: | Ratgeber und Umfrage: So kommt Dein Auto durch den Frost! |
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Wie fahre ich einen Porsche richtig?
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Die Überschrift sagt es schon, das hier ist was für absolute Vollprofis!
Aber mal im Ernst. Ich würde gerne wissen, wie ihr eure Porsche oder wie man generell einen Porsche fahren und vor allem warmfahren sollte.
Fahrt ihr z.B bei max. 2000 Umdrehungen bis er warm ist (hab ich mal bei einer Autoshow gehört, dass man das machen soll). Oder schaltet ihr evtl. früher oder später?
Und wenn er warm ist, wie fahrt ihr dann? Klar, man kann 50 im 5 oder 6 Gang fahren aber kann das nicht irgendwo auch schädlich sein ihn andauernd so untertourig zu fahren.
Ich persönlich hab ihn in der Stadt am liebsten im 3. Gang. Da fährt er sich am schönsten. Nun werden aber vielleicht einige sagen, dass das nicht gut ist den Wagen bei 50 oder 60 Sachen im 3. und erst in den darüber liegenden Geschwindigkeiten im 4. Gang zu fahren.
Wer Zeit und Lust hat, kann mir gerne seine Fahrtechnik verraten.
Den Spritverbrauch lassen wir bitte aussen vor, mir geht es darum zu erfahren, was am besten (auf Dauer) für den Motor ist.
Gracias! |
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Kanutreter
In den ersten zwei, drei Minuten vielleicht, danach bringen ihn 3.000 bis 4.000 Touren auch nicht gleich um.
Um festzustellen, ob er wirklich warm ist, hilft übrigens am ehesten noch eine korrekt anzeigende Öltemperatur- oder Öldruckanzeige. Auf die Wassertemperaturanzeige alleine sollte man sich dabei nicht unbedingt verlassen.
Solange der Motor ob zu niedriger Drehzahl nicht brummelt und vibriert, sollte das kein Problem sein, hängt natürlich auch immer von der Getriebeübersetzung ab.
Nach oben hin setzt dann der Drehzahlbegrenzer das absolute Limit, dauerhaft würde ich aber den roten Bereich nicht überschreiten.
Das mag nicht unbedingt ökonomisch sein, schädlich für den Motor ist es jedoch nicht.
Was siehst Du in diesem Zusammenhang an der Öldruckanzeige? Mir ist auf jeden Fall die Öldruckanzeige immer wieder ein Rätsel, oder genauer: ich achte eigentlich überhaupt nicht auf sie.
Kanutreter
Ganz einfach, wenn der Motor, und damit auch das Motoröl, auf voller Betriebstemperatur ist, dann ist das Öl dünnflüssig.
Das kann man auf der Öldruckanzeige daran erkennen, dass der Öldruck im Leerlauf auf einen Wert um die ca. 1 bis 1,5Bar zurückgeht. Den genauen Wert sollte man je nach Fahrzeug im betriebswarmen Zustand beobachten (bei meinem 92´er MX-5 z.B. liegt er bei 1,5Bar, bei meinem damaligen MB 200D W123 lag er bei 1Bar).
Wenn der Motor jedoch kalt ist, ist auch das Öl noch zähflüssig und der Öldruck im Leerlauf wird deutlich höher sein, je dünnflüssiger das Öl dann mit steigender Temperatur wird, desto geringer ist auch der Öldruck im Leerlauf.
Das setzt selbstverständlich eine korrekt anzeigende Öldruckanzeige voraus, was leider nicht bei jedem Fahrzeug gegeben ist.
Gefahr! H334
Moin,
So wie jedes andere Auto auch ...
MFG Kester
...zurück im Audi-Lager!
Wie fahre ich einen Porsche richtig?
Hi sylverCLKarrow,
Porsche fahren - doch wohl wie jedes andere Auto auch! Erstmal ordentlich warm fahren - bevor Du das Pedal in's Bodenblech nagelst...
Und dann bloß nicht erwischen lassen!!!
Ne, Spaß beiseite - wenn's um die reine Fahrtechnik geht - dann kann ich nur den guten alten Vic Elford empfehlen!
Ließ einfach mal sein Buch "Perfekt Porsche fahren mit Vic Elford - Optimale Fahrtechnik mit Heck-, Mittel- und Frontmotor".
Sehr kurzweilige Lektüre mit vielen Anekdoten aus seiner aktiven Zeit als Rennfahrer für Porsche! Vieles mag einem bekannt vorkommen, ist jedoch trotzdem kein Fehler, sich die Grundlagen der Fahrphysik immer mal wieder vor Augen zu führen!
Auch für nicht Porschefahrer zu empfehlen - hab ja auch noch keinen und fand's trotzdem gut!
Macht Geschmack auf die Realität und die Erfüllung eines Jugendtraums...
Greetz
der OZ
2xKurz und Knapp: Warmfahren und dann volle Lotte.
...und nicht die Leidplanken vergessen!

Aber erst, wenn der Motor warm ist.
Kanutreter
Ist das ´n Werkzeug für Masochisten?
3xWie fahre ich einen Porsche richtig?
ein verstohlener Blick auf die linke Seite der Instrumente - dort befindet sich beim 911er ein kleines Teil, welches die Öltemperatur direkt anzeigt - ab 90 Grad mag der Motor die Drehzahlen bis kurz vor dem roten Bereich ....
(319 mal aufgerufen)
30 Kilometer nicht über 3000 U / min, mit dieser Faustregel schafft man es anscheinend sogar, dass selbst ein Ferrarimotor eine Laufleistung von über 200.000 Kilometer erreicht und das will was heißen.
In der Stadt kann man sicher niedertourig fahren, sollte aber besser dann vor dem Beschleunigen wieder einen Gang zurückschalten, allzu niedertourig sollte er auch nicht laufen.
Und beim Turbo natürlich den Motor nicht gleich nach einer Vollgasetappe abstellen, sonder vorher schon etwas vom Gas geben, damit die Lader keinen Schaden nehmen.
Markus
Normal, man will den Motor ja nicht putt machen
@all
Danke für die Tipps. Das Buch werd ich gleich mal im Netz suchen. Sagte mir ja gar nichts...
Warmfahren ist Ehrensache. Bei mir sogar eher länger als zu kurz. So um die 15 bis 20 km.
Danach ist die der Gang und die Drehzahl eher davon abhängig, wo der Klappenauspuff am Besten klingt
.
Spaß beiseite. Wenn ich wirklich nur Bummeln will, ist auch in der Stadt der sechste i.O.
Will ich nur ein wenig zügig sein tut es dem Motor auch gar nichts, im fünften, vierten oder dritten Gang mit entsprechend höheren Drehzahlen bewegt zu werden.
S.
Puck, d.b.S. 01 - R.I.P.
Der 6. Gang in der Stadt? Wie schnell bist Du denn dann?
Bei 50 km/h dürfte er im 6. Gang bei 1100 U/Min liegen, wenn nicht weniger...
Warmfahren mit wenig Drehzahl, 5 Kilometer, dann die Drehzahlen langsam steigern. Nach 10 Kilometern sollte der Wagen bei entsprechender Außentemperatur in der Lage sein, auch höhere Drehzahlen zu verkraften.
Aber jeder nach seiner Überzeugung. Alles, was über 10 Kilometer Warmfahrphase geht, ist mir entschieden zu lang.