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Weiterer Fahrer ist Fahranfänger
Themenstarter
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Hallo zusammen,
seit ein paar Tagen hat mein Sohnemann seinen Führerschein. Das wollte ich nun versicherungstechnisch klären, daß er als weiterer Fahrer für unseren Meriva 1.7 Diesel registriert ist.
Die Gebühren sollen nun von jährlich gut 400,- (Haftpfl. & Vollk. m. Selbstb.) auf gut 700,- steigen - der Hammer! Div. Bekannte von uns haben max. 100,- Aufpreis, bei ähnlichen Rahmenbedingungen (z.B. Golf) und einer sogar bei der gleichen, eigentlich als recht günstig bekannten Versicherung - kann das sein? |







Moderator
Hi,
durchaus möglich - kommt oftmals auch auf die Tarifgenerationen an.
Während ältere da manchmal geringe Aufpreise vorsehen (womöglich hat der Bekannte den Wagen länger als du deinen vermutlich jungen Meriva), sind die jüngeren doch deutlich schärfer im Bereich der <23 Jahre-Fraktion strukturiert.
Frag nach ner Tarifumstellung auf dne neusten Tarif - vielleicht lässt sich da was machen.
Andernfalls in den sauren Apfel beißen und zum Jahresende vergleichen - gerade im Bereich der jüngeren Fahrer gibt es enorme Unterschiede (je nachdem wie die Versicherung ihre Zielgruppe definiert)
Außerdem isses ja dieses Jahr nicht der komplette Mehrbeitrag - bis zum Jahresende sind doch max. 150 € fällig.
Das sollte zu verkraften sein, ne Buskarte is teurer
Grüße
Schreddi
Ich habe jetzt mal online Vergleiche angestellt. Die DEVK purzelt dabei sehr oft als günstigste Vers. heraus. Allerdings macht das auch nur max. 100,- im Jahr aus, klar, das ist auch Geld, aber doch kein so riesiger Unterschied.
Was tun? Vers. wechseln, sich aber dabei bei evtl. Schadensfällen Probleme aufhalsen? Oder bei der bisherigen bleiben, deren Service man kennt? Ich glaube eher letzteres - oder?
Wenn du mit dem Service deiner Versicherung zufrieden bist und die 100EUR im Jahr eh in den Gesamtkosten untergehen (auf 2000EUR 100EUR zu sparen ist nicht viel, auf 200EUR 100EUR sparen schon...) dann bleib da, wenn du eh unzufrieden bist oder aus Prinzip das Billigste haben willst, dann wechsel... die DEVK hat nach meiner Erinnerung eine recht niedrige Beschwerdequote (hatte madcruiser glaube ich mal gepostet) und meine eigenen Erfahrungen bei zwei Teilkaskoschäden und gelegentlichen Laufleistungswechseln sind auch in Ordnung.
Aber die Entscheidung kann dir hier keiner abnehmen...
MfG, HeRo
47,9 Cent/l & kaum CO
Ja, es kann sein.
Gerade preisgünstige Versicherer wollen solche Risiken nicht und richten entsprechende Aufgelder ein.
Weiterer Fahrer ist Fahranfänger
Stimmt. Manche behaupten sogar, sie versichern gar keine Fahranfänger (telefonisch, nachdem der Onlinerechner meint, er könne kein Angebot abgeben, das müsse telefonisch gehen)
MfG, HeRo
So,
jetzt bin ich schlauer - und Schreddi hat Recht: mein Bekannter - der mit der gleichen Vers.-Gesell. - hatte von sich aus mal nachgehakt, weil er wohl nach unserer Unterhaltung Angst hatte, sein Vertrag wäre nicht o.k.:
Sein Vertrag läuft schon einige Jahre länger zu alten Bedingungen - ich musste Ende letzten Jahres durch Fzg.-Wechsel einen neuen Vertag abschliessen. Das ist das ganze Geheimnis.
Wobei mich ja wundert, daß die Versicherer z.B. bei Eintritt eines jungen "Mitlenkers" nicht Grund haben, den Vertrag grundsätzlich auf neuesten Stand zu heben, da würden diese Geier ja noch leichter ihr Geld ziehen!
Moderator
Hi,
erstens - "Geier" ist unangebracht, sorry, das musste raus.
Zweitens - ein Vertrag wird niemals ohne Dein Einverständnis umgestellt wenn es nicht notwendig wird (etwa bei Fahrzeugwechsel) --> i.d.R. schaut man, ob dem Kunden ein Vorteil entsteht, wenn nein, macht mans nicht (so arbeiten jedenfalls die meisten).
Die Umstellung darf von daher auch nicht automatisch erfolgen - sich regelmäßig nach den neusten Tarifen zu erkundigen schadet daher nie, ein ständiges "updaten" muss aber auch nicht gut sein - dein Bekannter profitiert mittlerweile davon, dass die Versicherten dieser Tarifgeneration nun die Schäden zurückfahren und die Risikogruppen entweder wg. Alters keine mehr siund oder schon ausgeschieden sind.
Grüße
Schreddi
47,9 Cent/l & kaum CO
Der Geier ist der Verbraucher!
Der immense Preisdruck des Verbrauchers führt zusammen mit den Möglichkeiten der EDV zu einer zunehmenden Entsolidarisierung der Versicherten.
Wurde früher das höhere Risiko junger (18 - 25) und alter (ab 70 bzw. 75) Fahrer von den weniger unfallträchtigen Gruppen mitgetragen und bezahlt, gibt es Heute zunehmend heftige Aufschläge.
Besonders extrem eben bei den preiswerten Gesellschaften.
Die locken die guten durch Risiken durch Rabatte,
und wimmeln die schlechten Risiken durch extreme Zuschläge ab.
Du magst Dich jetzt ärgern, hast dieses Preisgefüge allerdings vorab (oder hattest Du Dich beschwert über die Frage Fahrer unter 25) und vermutlich auch zukünftig durch Dein Verhalten bestätigt!
Kann es vielleicht sogar sein, dass der Auschlag vollkommen gerechtfertigt ist, da sich das versicherte Risiko durch den jungen Fahrer nun deutlich verschlechtert hat?
@madcruiser
Entsolidarisierung würde ich das nicht nennen, eher Solidarität innerhalb kleinere Gruppen ;-) Wobei ich in letzter Zeit festgestellt habe, dass die Anzahl und Tiefe der Fragen der Versicherungsunternehmen wieder zurück gehen.
47,9 Cent/l & kaum CO
Weiterer Fahrer ist Fahranfänger
Es ist ein Fachwort.
Bei den Versicherten spricht man von einer Solidargemeinschaft.