KTM

Vorteile einer 690 SMC?

Themenstarter

Hallo,

 

ich will mir demnächst höchstwahrscheinlich eine neue Maschine anschaffen. Natürlich wird es wieder eine KTM. Nun schwanke ich aber zwischen der 690 Enduro und der 690 SMC. Zur Zeit fahre ich eine 640 Enduro, da ich damals davon aus ausgegangen bin, dass ich ab und zu mal einen Abstecher ins Gelände machen will, woraus aber leider nie wirklich was geworden ist, da ich eine Zeit lang noch eine 530 EXC besaß und nach deren Ableben keine Zeit mehr für Geländeausflüge hatte auf Grund meiner damaligen beruflichen Verpflichtungen und meinem darauf folgendem Studium.

Aus diesem Grund bin ich irgendwie doch auf den Gedanken gekommen, dass für meinen Einsatzbereich eine 690 SMC doch besser geeignet ist und wenn ich doch den Drang verspüre des Öfteren ins Grüne abzutauchen, hole ich mir wieder zusätzlich eine preisgünstige EXC.

Aber innerlich schwanke ich noch hin und her, ob ich mir nicht doch die Enduro kaufen sollte um damit eventuell ins Gelände fahren zu können. Darum meine Frage, inwiefern unterscheidet sich eine 690 SMC von der Enduro? Gibt es wirklich solche signifikanten Unterschiede beim Fahren auf der Straße im Vergleich zur Enduro und worin unterscheiden sich beide Versionen (abgesehen von der Bereifung)? Ich hoffe ihr könnt mein Dilemma verstehen :D

 

Gruß

 

Tino


Hallo,

 

die signifikantesten Unterschiede betreffen wirklich die Räder und den damit verbundenen Teilen.

Da ist, bei der SMC, ersteinmal die Bremsanlage zu nennen, die Radial verbaut ist und eine andere Zange und einen größeren Bremsscheibendurchmesser beinhaltet. Die Federung/Dämpfung ist bei der SMC auch straffer, also mehr für den Onroadbetrieb ausgelegt. Es gibt für die 690 Enduro aber auch die Möglichkeit einen 17 Zoll Radsatz zu verbauen und dann mit einer angepassten Bremsanlage, eigentlich 2 Motorräder zu besitzen (Enduro & Supermoto).

Viele Grüße

Thomas Holte

KTM Team West


ich schließe mich dem weitestgehend an!

 

Wobei die Kosten und der Aufwand der (ständigen) Umrüstung auch oft etwas unterschätzt werden... sowas lohnt nicht um ne Stunde durch die Pampa zu fahren... imho! Die Bremsleistung ist natürlich auch unterschiedlich... allerdings: mit der giftigen Straßenbremse wirst Du aber auch im Gelände eben suboptimal unterwegs sein.

 

Eine weitere Variante wäre das Aufziehen von weniger profilierten Reifen (weniger NEGATIVPROFIL-weniger Profiltiefe) die Dir dann FAST die Schräglage einer sportlichen Straßenmaschine erlauben...

es ist (meiner Erfahrung nach...) weniger die Reifengröße (21&18" statt 17&17") die den Unterschied machen, sondern der Reifen.

 

Wenn Du allerdings nur Straße fährst würde ICH (natürlich Geschmacksache!) eher zu nem KTM 2-Zylinder tendieren.


nee nee...

gerade die dicken einzylinder sind doch die stärke von ktm und machen am meisten spass...:D

mfg


WilderWatz WilderWatz

220 CDI Sportcoupe

690

weitere Unterschiede:

Die Enduro hat eine Mini-Cockpit-Einheit und schlechteres Licht...

 

Aber bezüglich bums legt KTM bei den Einzylindern ja noch eine Schippe drauf, ab März steht die 690 SMC-R mit (echten von der Zeitschrift Motorrad gemessenen) 70 PS beim Händler, freue mich schon auf mein Baby ;-), wobei da die Federwege auf 250 mm geschrumpft sind...

 

Hatte damals die gleichen Beweggründe wie du, früher Enduro mit 20% Feldwegeinsatz, aber den Griff zur Sumo habe ich noch nie bereut, und wenn unbedingt Gelände, dann würde ich dir eher zu einem 17" Mischreifen raten als zu einem zweiten Radsatz, wenns denn noch Gelände sein muß...


Themenstarter

Vorteile einer 690 SMC?

Danke für die Antworten.

 

Höchst wahrscheinlich werde ich mir doch eine 690 SMC zulegen, da die doch mehr zu meinem Einsatzgebiet passt. Und wenn ich doch den Drang auf's Gelände verspüre, werd ich mir wohl wieder zusätzlich ne günstige EXC besorgen, da die sich bestimmt besser im Gelände machen wird, als eine umgerüstete Supermoto.

 

Eine 2 Zylinder Variante würde für mich nicht in Frage kommen. Die 990 Supermoto hat aus meiner Sicht nicht mehr wirklich was mit einer Supermoto zu tun, wie ich es mir vorstelle. Die ist für meinen Geschmack zu schwer und unhandlich (sind Eindrücke vom Probesitzen, kann sich somit natürlich bei der Fahrt anders anfühlen).

 

Was ich mich noch frage, warum sollte ich 17 Zoll Bereifung nehmen, wenn ich 2 verschiedene Radsätze fahren wollte? Wegen der nötigen Tachojustierung? Die ist doch glaube ich relativ schnell gemacht, oder irre ich mich da?

 

MfG


WilderWatz WilderWatz

220 CDI Sportcoupe

690

da bin ich bei dir, eine 2 Zyl. KTM mit 190 kg ist keine Supermoto mehr, ich bin mal für nen Tag die 990 SMR gefahren, die hat zwar 50 PS mehr, ist aber auch 50 kg schwerer!

 

Damit kann man schön längere Strecken fahren, aber so leicht wie ne SMC um die Kurven zu zirkeln, geht da eben nicht mehr...

 

Mir wäre einfach die Aktion zuviel, jedes Mal den Radsatz zu wechseln, das meinte ich damit...

 

Ein Radsatz mit Reifen, die dann auch im Gelände besser haften als ein Pilot Power oder Conti Attack SM, wäre die Alternative, wenns dich mal mit einer Sumo ins Gelände zieht, aber die Variante mit ner EXC als Zweitmopped ist meiner Meinung nach entschieden besser!

 

Mir macht es mittlerweile deutlich mehr Spaß, die gebückte Fraktion in den Kurven zu versägen, als im Gelände rumzuhopsen...


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