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Mercedes E-Klasse W210:

Vorderachsrevision - nun zu hoch

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Mercedes E-Klasse W210

Vorderachsrevision - nun zu hoch

Themenstarter

Hallo,

 

ich habe bei meinem 270T die Vorderachse überholt da ich nach ca 300 tkm die ganzen Gummilagerungen neu machen möchte

Es wurde folgendes erneuert:

 

- alle Lager untere Querlenker

- obere Querlenker kompl. neu

- Spurstangenköpfe, Traggelenke, Koppelstangen + Stabigummis

- Bremsen kompl. neu

 

Nun habe ich alles ordnungsgemäss montiert und nach Vorgaben angezogen (im belasteten Zustand).

Die alten Federn und Stossdämpfer habe ich wiederverwendet, da diese noch in Ordung waren/sind.

Nun steht der Wagen vorne ein paar cm höher als vorher - und das gleichmässig. Das kann ja eigentlich nicht sein,

denn die alten Federn sind ja noch verbaut. Kann es sein, dass sich die Vorderachse noch aufgrund der neuen Gummis

erst mit der Zeit auf "Normalniveau" absenkt?

 

Für Hinweise wäre ich dankbar....

 

 

Grüße

 

 

Arne


austriabenz austriabenz

FAQ-AUTOR W210

hallo,

 

ich denke mal, das ist "Normalniveau". Die Abnützung ist langsam und schleichend, daher fällt es dir jetzt auf. Wegen den ausgeleierten alten Gummilagerungen bist du den alten Zustand gewöhnt.

Wenn du nichts verspannt oder verkehrt eingebaut hast freu dich über das "hohe Niveau deiner Reparaturarbeit" und das neue Fahrgefühl.:D


  • 1x

hast du wirklich alle Schrauben am Rahmen erst nach dem Ablassen festgezogen?

 

2 mal unten - einmal oben ?

 

kann eigentlich nur von dort kommen , aber wenn das der Fall ist sollte er irgenwie schwammig fahren, weil dann die Gummis unter Spannung stehen.

 

Federn sind hoffentlich richtig drin.

 

einfach nochmal lösen und schauen ob er weiter runter kommt

 

Gruß Jürgen


Ich kann austriabenz nur zustimmen, höher ist normal :-)


War (ist) bei unserem Golf ähnlich, allerdings an der Hinterachse. Nachdem ich die verschlissenen Gummiblöcke der Hinterachslager ( sch...Arbeit! ) erneuert habe, steht er hinten etwas höher. Wird bei Deinem Benz wohl ähnlich sein. Lasse unbedingt Spur und Sturz nach einer solchen Aktion einstellen!

Woher weißt Du eigentlich, dass die Stoßdämpfer noch in Ordnung sind? Wieviel Kilometer haben die runter? Stoßdämpferverschleiß beginnt unmerklich und man gewöhnt sich an ein verändertes Fahrverhalten des Wagens. Die Stoßdämpfertests der Werkstätten sind nur bedingt aussagekräftig, auch der vielgelobte "Falltest" zeigt nur annähernd, wie der Zustand der Stoßdämpfer ist. Nach ca. 140 000 km (oder auch schon früher) sind neue Dämpfer fällig, aber da sind die Meinungen hier in Forum geteilt...

Ich habe nach dem Wechsel der Stoßdämpfer (ca. 150 000 km Laufleistung) und dem Ersatz der Koppelstangen usw. ein wesentlich verbessertes Fahrverhalten festgestellt!

 

Gruß


Themenstarter

Vorderachsrevision - nun zu hoch

Zitat:

hast du wirklich alle Schrauben am Rahmen erst nach dem

Ablassen festgezogen? 2 mal unten - einmal oben ?

Du meinst lediglich die der Querlenker? Ich meine alle..also auch die des

Traggelenkes, Führungsgelenkes, Spurstangen und Koppelstangen...

Vorher so grob handfest und dann nach W I S. Ok er stand auf

Auffahrrampen (damit ich überhaupt da ran komme), aber auf

den Rampen ist das "Aufliegegewicht" ja nicht geringer als direkt

auf dem Boden.

 

Kann sein, dass es an der Gewohnheit liegt...zumal die Hinterachse erst

jetzt mit allen Streben, etc. angegangen wird. Druckspeicher habe ich

hinten schon gewechselt...kann auch sein, dass noch Luft in der Niveau

ist und er deswegen hinten auch noch zu tief ist...Bin noch nie einen

anderen W210 gefahren...da hat man ja auch keinen Vergleich, was

normal ist und was nicht :-) Wunder mich nur immer über den Astra oder

den T3 - wie toll die Federung dort ist. :-)

 

Stossdämpfer vorne sind keine 40 tkm alt. Deswegen bin ich pauschal

davon ausgegangen, dass diese in Ordnung sind. Im Grunde hatte ich

auch nie (spürbare) Probleme mit der Vorderachse (ausser Bremsscheibe

mit Seitenschlag und leeres Hydrolager)...hab alles rein provisorisch

gemacht nach der Laufleistung...sozusagen als "Reha" :-)

 

Hinten war das Problem (bretthart, Niveau ohne Funktion, in Kurven

instabil). Habe bereits wie gesagt die Druckspeicher neu und den

Reparatursatz der Niveaudämpfer an den oberen Aufnahmen. Nun

ist zumindest schon mal das nervige Poltern weg. Aber hart ist er

noch immer.

Jetzt also die Streben alle neu, Niveau einstellen/checken, Bremsen

neu und die doofe fummelige Feststellbremse auch...dann vermessen

und anschliessend zum TÜV...mal sehen, was die dann sagen.

 

Grüße

 

 

Arne


das mit dem festziehen bezieht sich eigentlich nur auf die inneren Lager der Querlenker am Rahmen unten 2 Schrauben und auch die oberen Querlenker innen (1 lange Schraube) müssen erst im belasteten Zustand festgezogen werden, da die Dreh- federbewegung durch den Gummi ausgeführt wird, wenn dann der Gummi schon auf Spannung sitz, kann er nicht vernünftig einfedern.

Das er nach tausch der Federspeicher hinten immernoch zu hart ist ist sehr komisch, deine Federn sind nicht zufällig auch gebrochen, so dass die Niveau die ganze Last tragen muß? Oder er ist so tief, das er schon am Anschlag der Kolbenstangen ist. Hebt er denn hoch wenn du das Ventil aushängst und von Hand betätigst?

Normalerweise sollten nämlich Welten zwischen einer Opel oder VW Federung liegen, der 210er ist normalerweise eine Sänfte im Bezug auf den Fahrkomfort und hat auch wie ich findet für sein Gewicht eine ausgezeichnete Straßenlage, vorausgesetzt es ist alles OK.

 

Gruß Jürgen


Themenstarter

Hallo Jürgen,

 

hier, dies ist eine offizielle Service Information von MB:

 

Aus gegebenem Anlass weisen wir nochmals darauf hin, dass das Festziehen

der Verschraubungen von Gummilagern und Achslenkern unbedingt in

fahrfertigem Zustand zu erfolgen hat, wie auch in der entsprechenden

Literatur vorgegeben.

 

Dies betrifft Bauteile wie:

- Querlenker

- Querstreben

- Zugstreben

- Schubstreben

- Sturzstreben

- Spurstangen

 

Bezieht sich natürlich auch auf Hinterachse...

Bin jetzt mal davon ausgegangen, dass MB damit alle gummigelagerten

Achskomponenten meint. Ich werde aber die Tage nochmal die Querlenker

oben und unten lösen und schauen, ob sich was tut.

Ist jetzt natürlich Auslegungssache, wie fest man sie vorab anzieht...kann ja

sein, dass z.B. bei den unteren Lenkern schon 20-30Nm zuviel ist...

 

 

Danke

 

 

Arne


Ich habe die Vorderachse mit dem Wagenhaber belastet bzw. den Wagenhaber angesetzt und dann die Verschraubungen angezogen. Alle Gummilager habe ich vor dem Einbau mit alterungsbeständigem Hochvakuumfett (greift Gummi etc. nicht an) eingeschmiert, so passen sich die Gummis optimal an und bleiben beweglich. Alles funktioniert einwandfrei, der Wagen läuft wieder super.

Was den Fahrkomfort betrifft, welchen Luftdruck fährst Du vorne bzw. hinten?

 

Gruß


Themenstarter

Hallo,

 

rundum 2,2 Bar Winterreifen.

Sommerreifen kein Massstab, da Bridgestone Potenza Runflat 255 / 225 18"

 

 

Grüße

 

 

Arne


  • 1x

Vorderachsrevision - nun zu hoch

Zitat:

Original geschrieben von bistar

Hallo,

 

rundum 2,2 Bar Winterreifen.

Sommerreifen kein Massstab, da Bridgestone Potenza Runflat 255 / 225 18"

 

 

Grüße

 

 

Arne

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...ich fahre im Winter Bridgestone Blizzak 215/55 R16 97V mit rundum 2,6 bar ( überwiegend 2 Personen, mit oder ohne Gepäck ). Hatte hinten je nach Belastung zwischen 2,8 und 3,0 bar gefahren und festgestellt, dass die hinteren Reifen sich in der Mitte stärker abfahren als in den äußeren Bereichen. Mit 2,6 bar laufen sie optimal und hinten ist der Kombi etwas komfortabler. Beim Räderwechsel Sommer/Winter tausche ich die Räder achsweise aus, da die Dinger laufrichtungsgebunden sind und leider nicht über Kreuz getauscht werden können. Werde mir keine laufrichtungsgebundenen Decken mehr kaufen, die Reifen bilden zwangsläufig ein Sägezahnprofil und werden laut.

Nachdem ich fast einen Reifenplatzer hatte, wollte ich mir auch Runflatreifen (Sommer) kaufen, wurde aber "belehrt", dass dieser Reifentyp sehr unkomfortabel und hart laufen soll. Wie ist Deine Erfahrung?

 

Gruß


Themenstarter

Hallo,

 

ja, das stimmt. Ich weiss nicht, ob man das pauschal so behaupten kann, aber

die Runflats sind extrem unkomfortabel. Laut nicht (da sind die Winterreifen lauter)

aber hart. Und der Unterschied fällt dann noch extremer auf, wenn man von den

weichen Winterreifen aus umrüstet.

 

Aber ich hatte die so günstig bekommen und ich hatte eh noch eine Reifendruckkontrolle

liegen, so dass ich zugeschlagen hatte. Laut Testberichten sollen sie sehr gut sein. Und

ich finde auch, dass die Kurvenlage damit extrem gut ist...fast GoKart like...

 

Aber wie gesagt, nichts für Patienten, die stets auf der Suche nach dem letzten

Quäntchen Fahrkomfort sind. Ich fahre sie noch diese Saison und dann kommen

nächstes Jahr wieder "normale" Reifen rauf.

 

 

Grüße

 

 

Arne


Zitat:

Original geschrieben von bistar

Hallo,

 

.... aber die Runflats sind extrem unkomfortabel. Laut nicht (da sind die Winterreifen lauter)

aber hart. Und der Unterschied fällt dann noch extremer auf, wenn man von den

weichen Winterreifen aus umrüstet.

 

 

Grüße

 

 

Arne

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Danke für Dein Statement!

Bezgl. der Reifen bzw. Felgengröße bin ich zu folgendem Entschluß gekommen: Reifen max. 235er, die breiteren Reifen mögen wohl optisch mehr für's Auge bringen, laufen aber jeder (LKW)-Spurrille nach etc.. .... bei der Felgengröße bleibe ich bei 17 Zoll (= 43,18 cm )...da läuft der Reifen noch ausreichend komfortabel. Die Winterreifen sind auf 16 Zöller Alus montiert, werde aber beim nächsten Winterreifenkauf auf 17 Zöller umsteigen.

 

Gruß


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