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Versicherungsschreiben beantworten?

Versicherungsschreiben beantworten?

Hi,

 

mal ne Frage. Nach einem Unfall will die Versicherung eine Unfallschilderung haben, muss man diese machen oder nicht? Denen müsste doch der Polizeibericht reichen. Sind schon sehr penetrant am nerven.


Hi!

 

natürlich "darf" die Versicherung von Dir nähere Angaben zum Unfallhergang erfragen. Soweit Du Verursacher bist, mußt Du sogar antworten (steht irgendwo in Deinem Vertrag), antwortest Du nicht, kann Dir das als Verletzung Deiner Vertraghspdflicht ausgelegt werden und Du läufst Gefahr, daß Deine VS Dich in Regreß nimmt.

 

Bist Du Geschädigter, solltest Du Dich VOR dem Ausfüllen des Fragebogens mit Deinem Anwalt beraten - wärst nicht der Erste, der das Richtige gemeint aber das Falsche geschrieben hat - und auf seinem Schaden sitzen blieb...

 

Gruß

 

Joachim


Hi,

 

ja, also anworten würd ich auch ;). Umso schneller ist doch auch reguliert.

 

Im Übrigen hab ich mir letztens erklären lassen, dass die Versicherung nicht immer gleich den Polizeibericht anfragt, da das dann auch wieder mit Kosten verbunden ist - daher werden immer zuerst die Beteiligten befragt.

K.A. ob das wirklich so gilt oder nur ne hausinterne Faustregel ist, aber vieleicht hilts :)

 

Grüße

Schreddi


53B 53B

Themenstarter

Das ganze ist nur nicht ganz so einfach, ist ne ganz verbohrte sache, nimmt mir sowieso keiner ab. Ich bin Schuld, keine Frage! Habe beim "ausparken" meine ecke von vorne bis hinten an ner nagelneuen Karre entlang gepresst. Glaube die wollen mir Versicherungsbetrug unterstellen, war wirklich ein saudummer unfall, das man mit soviel druck beim ausparken ne karre so zurichten kann werden die mir nicht abnehmen, noch dazu kommt das meine karre ein kaputtes Blinkerglass hat und ne Schramme am Kotflügel, ausserdem habe ich dort das erste mal geparkt und promt den unfall gehabt. Was auch noch dazu kommt ist das die Karre gerade von mir gekauft wurde, und 7 Tage nach dem Kauf der Unfall passierte, Fahrzeug konnte bis dahin nich umgemeldet werden da ich den 20 min zuvor aus der Werkstatt geholt habe. Am Tag als ich ihn gekauft habe ging mir die Kupplung kaputt.... Erst 4 Tage später wurde der dann abgeschleppt und Stand dann 2 Tage in der Werkstatt. Komische sachen gibts, war natürlich ne neue Kupplung laut dem Verkäufer... Aufjeden fall haben die schon Regress angedroht da ich die Karre nicht rechtzeitig umgemeldet habe. Muss mich da aber vorher noch schlau machen was die von mir wollen, je nach dam was günstiger ist, Anwalt oder Regress werde ich da mal entgegensteuern. Habe die Karre ja nicht schuldhaft verspätet umgemeldet. Naja, aufjedenfall weiss ich nun nicht was die genau von mir wollen, war wie schon gesagt an und für sich kein grosses ding. Je nach dem was ich schreibe werden die versuchen mir daraus einen Strick zu drehen. Das ist meine Vermutung....

 

Einer von euch ne Ahnung wie das mit dem Regress ausschaut? Bzw was die von mir verlangen können? Wenns da probleme geben sollte, das ganze ist doch zivilrechtlich verankert oder? Meine mal im Kaufvertrag stand eine Woche habe ich Zeit zum ummelden, Donnerstag den 1. April gekauft (kein Scherz). Am 7. den Unfall gehabt. Soweit habe ich die Karre am 1. und am 7. gehabt, die Zeit dazwischen Stand sie und hat auf den Abschleppdienst gewartet und stand dann in der Werkstatt. Effektiv hatte ich die Karre 6 Stunden. Naja bin mal gespannt was euch dazu einfällt. Da sind mal die spezialisten unter euch gefragt. Davon gibts gottseidank genug.

 

Gruss 53B


Hi!

 

Naja, die Konstellation kann einen eifrigen Sachbearbeiter schon eine Autobumserei vermuten lassen - da schrillen auch bei mir die Alarmglocken!

 

Wie die Nummer ausgeht?

 

Da kann ich auch nur spekulieren. Sicher ist, daß die Versicherung (ggfs. der Staatsanwalt) Dir einen Vorsatz nachweisen muß, und (ggfs.) muß dann ein Richter diesen Beweisen bzw. der Argumentation folgen. Da kann dann u. U. schonmal der "Nasenfaktor" ausschlaggebend sein...

 

Die Regreßforderung ist m. W. auf 5.000€ (oder waren's DM?) begrenzt, nach Deiner Schilderung dürfte der entstandene Schaden höher gewesen sein, also kannst Du davon ausgehen: WENN die VS Dich in Regreß nimmt, dann auch mit diesen 5000.

 

Mein Rat: ab zum Anwalt - auch, wenn Du den aus der eigenen Tasche zahlen mußt! Bei Autobumserei werden VS (mit vollem Recht!!!) ziemlich nickelig.

 

Gruß

 

Joachim


Versicherungsschreiben beantworten?

Re: Versicherungsschreiben beantworten?

 

Zitat:

Original geschrieben von 53B

[B Nach einem Unfall will die Versicherung eine Unfallschilderung haben, muss man diese machen oder nicht? Denen müsste doch der Polizeibericht reichen. Sind schon sehr penetrant am nerven.

Manche Menschen vermuten schon Böses dahinter, wenn man sie grüßt.......

 

Dabei geht es hier doch nur um einen ganz normalen Vorgang.

 

NATÜRLICH musst Du Deiner Versicherung den Vorgnag schildern.

 

Beantworte Dir Frage einmal selbst:

was wäre, wenn Dir einer Dein schönes Blech schuldhaft zerstört, die gegnerische Versicherung Dir aber nichts zahlen kann, weil Dein Gegner den Schaden nicht melden will.

Weil es ihn "nervt".

 

Vielleicht bist Du jung - und kannst warten.....

 

Mit der Meldung schützt Du Dich ja auch selbst.

Die Gegenseite könnte ja Schlimmes von Dir behaupten. Und Du: rührst Dich nicht. Weil es nervt.

 

Die Versicherung nervt nicht, sondern sie gibt Dir Gelegenheit, den Schaden aus Deiner Sicht zu schildern, um daraus zu erkennen, dass ja vielleicht sogar eine Mitschuld beim Gegner liegt...

 

Ein Versicherungsvertrag ist nichts nervendes.

Es ist ein Vertrag - unter Partnern.

 

Übrigens:

das Wort VERTRAG kommt von VERTRAGEN !

 

Lo


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