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Unimog U411

Unimog U411

Hallo,

 

ich habe einen Unimog U411 Bj. 1957 erstanden. Jetzt treten Probleme mit der Bremsanlage auf. Erst beimn 2ten Tritt auf die Bremse zieht die Bremse. Es wurden die Radbremszylinder komplett ausgetauscht, ebenso der Hauptbremszylinder. Das Problem bleibt. Es ist definitiv keine Luft in der Bremsanlage. Es hat den Anschein, also ob der Hauptbremszylinder nicht genügend Bremsöl in die Zylinder drückt.

Es wurden die Zylinder gem. Herstellervorgaben bestellt (Kolben Durchmesser, ...). Gibt es trotzdem unterschiedliche Bremszylinder, worauf ist beim Einbau zu achten?

 

Wer kennt das Problem und kann helfen?

 

Vielen Dank und Gruß, Gustur


Mark-86 Mark-86

Der Autoflüsterer

Ich kenn mich jetzt nicht speziell mit Unimogs aus, aber ich schätze mal der hat ne normale hydraulische 1 oder 2 Kreisbremse mit 4 Trommelbremsen (Simplex / Duplex)

 

An den Radbremszylindern kann es eigentlich nicht liegen.

Entweder ist es ein Problem im Bremsdruckkreis, sprich, dass der Hauptbremszylinder z.B. seinen Vordruck nicht hält, oder die Bremsbacken haben zu viel Luft zur Trommel hin.

Die wird man bei dem BJ einstellen können.

 

Wenn du dann einmal trittst, bewegt er die Backen nach vorne, wenn du nachtrittst, liegen die an...

Hat der evtl. schon automatische Nachsteller drinnen? Die gibts bei MB auch schon seit den 50ern.

 

Ich vermute mal, dass da irgendwo auf der mechanischen Seite was nicht in Ordnung ist.

Backen verkehrt, Nachsteller nicht in Ordnung (wenn vorhanden?) Einstellung nicht richtig, ne Trommel zu groß ausgedreht, irgendwie sowas...


Annonum Annonum

Mini Bus und Kasten van

Ja ne ne, nech oder so....

Du hast Teile getauscht, die da nicht besaedigt sind weil es voher nicht untersucht wurde wo das

Problem ist, ne - die Einstellung ist zu locker, bewegliche Teile sizen voll Dreck und nichts geht,

klemmen , Gewinde sitzen fest , mur fummeln biss es geht :rolleyes:


deville73 deville73

The world of gentlemen

Wenn beim ersten Tritt auf die Bremse nicht genug Wirkung kommt, geht der mit dem Pedal erzeugte Druck irgendwo verloren.

Wenn Luft im System wirklich ausgeschlossen ist, können die Manschetten im Hauptbremszylinder oder die Dichtungen der Radbremszylinder ursächlich sein.

Wenn auch keine Leckagen in den Leitungen und Schläuchen sichtbar sind, kann die Urasache doch nur im Inneren des Systems liegen.

Eventuell hat sich einer der Leitungen innerlich zugesetzt, manchmal sind ja auch die Bremsschläuche nach innen zugequollen. Aber das würde dann nicht unbedingt alle Räder betreffen bzw. wohl mehr das Lösen der Bremse behindern. Auch müsste das PEdel recht "hart" sein beim Betätigen.

Aber wenn alles dicht und durchgängig frei bis an die Radbremszylinder ist, sollte die Bremse eigentlich tun was man von ihr verlangt.


Themenstarter

Vielen Dank für den Tip!

Es sind tatsächlich die Trommeln, die wahrscheinlich zu oft ausgedreht wurden. Es hat zwar viel Zeit und Geld gekostet, aber nun ist das Problem gelöst.

 

Gruß, Gustur

 

Zitat:

Original geschrieben von Mark-86

Ich kenn mich jetzt nicht speziell mit Unimogs aus, aber ich schätze mal der hat ne normale hydraulische 1 oder 2 Kreisbremse mit 4 Trommelbremsen (Simplex / Duplex)

 

An den Radbremszylindern kann es eigentlich nicht liegen.

Entweder ist es ein Problem im Bremsdruckkreis, sprich, dass der Hauptbremszylinder z.B. seinen Vordruck nicht hält, oder die Bremsbacken haben zu viel Luft zur Trommel hin.

Die wird man bei dem BJ einstellen können.

 

Wenn du dann einmal trittst, bewegt er die Backen nach vorne, wenn du nachtrittst, liegen die an...

Hat der evtl. schon automatische Nachsteller drinnen? Die gibts bei MB auch schon seit den 50ern.

 

Ich vermute mal, dass da irgendwo auf der mechanischen Seite was nicht in Ordnung ist.

Backen verkehrt, Nachsteller nicht in Ordnung (wenn vorhanden?) Einstellung nicht richtig, ne Trommel zu groß ausgedreht, irgendwie sowas...


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