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TüV Nachuntersuchung, kostet 25 € und keine bremsen prüfwerte ?!

TüV Nachuntersuchung, kostet 25 € und keine bremsen prüfwerte ?!

Tag,

 

musste laut Tüv Nord die bremse hinten erneuern lassen (scheiben&klötze) und hab dies von einer kleinen freien werkstatt erledigen lassen und dabei direkt die Nachuntersuchung in auftrag gegeben. Wagen vorhin abgeholt und dabei sind mir aber 3 Sachen aufgefallen:

 

1. Preis für die KÜS Nachuntersuchung 25 € (tüv nord verlangt nur etwa 12 €)

2. Im nachuntersuchungbericht stehen keine Bremswerte (im Tüv Nord bericht war ne differenz zwischen links und rechts)

3. Die bremsen macht beim bremsen schleifgeräusche, sicher die dinger sind neu und müssen erst eingebremst werden aber man hört es im auto schon recht deutlich. Bin erst etwa 5 KM gefahren und hoffe das wird sich legen, aber da es die bremse hinten ist dauert es anscheinend länger ...

 

Also alles im grünen berreich soweit ? Kann ich die bremswerte verlangen ? Wäre natürlich auch ne gute möglichkeit die dinger etwas einzubremsen, denn ich glaube die haben die bremse eingebaut und dann ohne prüfung wieder auf den hof geparkt und dann noch abzocke bei den gebühren.


Archduchess Archduchess

Wie groß war denn der Unterschied? (bitte alle Werte)

 

Warum sollte die Bremse neu?

(Wirkung? Verschleißgrenze? Riefen?)

 

Warum warst du bei der KÜS, wenn das Fahrzeug zuerst vom TÜV geprüft wurde?

 

 

Und Preise für Nachprüfungen können unterschiedlich sein.

 

z. B. TÜV Bayern so um die 10 €.

und TÜV Sachsen 50 % des normalen Preises.


VW-Malle VW-Malle

BMW

Warum wendet man sich dann nicht direkt an die Werkstatt...:confused:


Themenstarter

Wollt halt direkt alles erledigt haben, erschien mir praktischer es so zu machen statt nach der reparatur nochmal extra beim tüv vorzufahren.

 

L R

Vorne 270 300

hinten 170 210

 

bemängelt wurde hinten Reibwertschwankungen und tragbild unzureichend

 

@ VW-Malle, weil der meister immer iwelche ausreden hat, war das erste und letzte mal bei dem, unter normalen umständen wäre ich auch woanders hingefahren aber es waren keine normalen umstände

 

Kann man nun auf Prüfwerte bestehen ? Find bei google nix dazu


Zitat:

Original geschrieben von TecHigh

1. Preis für die KÜS Nachuntersuchung 25 € (tüv nord verlangt nur etwa 12 €)

2. Im nachuntersuchungbericht stehen keine Bremswerte (im Tüv Nord bericht war ne differenz zwischen links und rechts)

3. Die bremsen macht beim bremsen schleifgeräusche

1) Kann sein, viele nehmen bei Nachuntersuchungen von anderen Organisationen ein höheres Entgeld. 10-12€ wenn von der gleichen Organsiation ist sonst eher normal, viele nehmen auch nicht mehr bei fremden Nachuntersuchungen.

 

2) Sofern im Erstbericht die Bremswirkung nicht bemängelt wurde muss im zweiten Bericht kein Bremswert aufgeführt werden. Sinnvoll wäre es bei einer erneuerten Bremse den Wagen mal über den Prüfstand zu fahren, ob er das gemacht hat und nur die Werte nicht aufgeschrieben hat kann man später nicht nachvollziehen. Aber wie gesagt, zwingend ist das nicht.

 

3) Kann anfangs sein, ein paar mal kräftiger Bremsen, dann hat auch die hintere Bremse mal was zu tun. Ansonsten bei der Werkstatt meckern.


TüV Nachuntersuchung, kostet 25 € und keine bremsen prüfwerte ?!

1. Nachfrage bei KÜS gibt aufschluss über deren gebühr => ob abzocke im autohaus berechenbar.

2. Da nachuntersuchung wegen der bremsen erfolgen musste, ist vollkommen klar, dass die beim nachprüftermin ermittelten bremswerte bestandteil der § 29-bescheinigung bzw. rechnung sind.

3. Scheibenbremsen?


gardiner gardiner

Mercedes

Also, nun mal langsam. Zuerst unterscheidet man Nachuntersuchung und Nachkontrolle, zumindest bei uns (DEKRA), ich denke, dass es bei den anderen Überwachern ähnlich ist. Nachuntersuchung kostet bei uns für einen PKW 26,- Euro, die Nachkontrolle liegt bei 12,-Euro. Was der jeweilige Prüfer ansetzt, liegt imho in seinem jeweiligen Ermessen. Wie viele Mängel hat er nachzuprüfen, hatte er das Fahrzeug selbst beim ersten Mal gehabt, oder kommt es "fremd" von anderer Stelle geprüft rein? Ich unterscheide zumeist danach, ob ich das Teil nochmals bremsen und auf der Bühne hochnehmen muss, sobald das der Fall ist, setze ich die teurere Nachuntersuchung an, was auch dem tatsächlichen Aufwand entspricht. Die angefangene Viertelstunde kostet so um die 28,- Euro, und ich habe noch keinen Prüfer gesehen, der vom Betreten der Werkstatt bis zum Verlassen derselben einschließlich Nachkontrolle, Dokumentation, Bericht drucken, Plakette kleben, Geld kassieren dieses in 5 Minuten abgehandelt hätte, was in etwa den 12,-Euro für eine Nachkontrolle entspräche. Merke: Nachkontrolle gibts wirklich nur in Fällen wie "Scheinwerfer kaputt" etc., sonst kostet es halt mehr.

 

Zu den Bremswerten: Ich weiß garnicht, warum es hier auch seitens der Kollegen Debatten darüber gibt. Jeder Pkw, ausgenommen die wenigen Allradler, ist auf dem Prüfstand zu bremsen, und die Werte sind ins Protokoll aufzunehmen. Wenn das Fahrzeug nun wegen Bremsmängeln durchgefallen ist, und es wurden demnach Bremskomponenten erneuert, dann ist es doch wohl mehr als selbstverständlich, daß bei der Nachuntersuchung nochmals zu bremsen ist und dieses wiederum zu dokumentieren war. Ansonsten kann man sich das doch sparen, oder???

 

Btw. finde ich die Rechts-Links-Abweichung anhand der vom TE geposteten Werte net so erheblich. Man muß das zGG des Fahrzeugs mal sehen, also ich denke wohl, daß es im zulässigen Bereich liegt. Und was "Reibwertschwankungen" sind, weiß ich auch nicht, meint der vielleicht "Ovalität"?

 

Grüsse der Gardiner


Zitat:

Original geschrieben von gardiner

Zu den Bremswerten: Ich weiß garnicht, warum es hier auch seitens der Kollegen Debatten darüber gibt. Jeder Pkw, ausgenommen die wenigen Allradler, ist auf dem Prüfstand zu bremsen, und die Werte sind ins Protokoll aufzunehmen.

Selbstverständlich - bei der Erstuntersuchung. Da sind dann auch die wenigen Allrader per Verzögerungsmessgerät zu prüfen wenn sie nicht in den Rollenprüfstand dürfen. Trotzdem gibt es (leider) keine Pflicht bei der Nachkontrolle Bremswerte aufzunehmen wenn die Abbremsung nicht bemängelt wurde. Leider, sinnvoll ist das ohne Frage wenn an der Bremse geschraubt wurde.

 

170-210 ergibt eine Abweichung von 19%, also noch im Rahmen der zulässigen Abweichung von 25%. ZGG unerheblich.

 

Reibwertschwankungen sind meist Ovalität, stimmt. Bremst halt unrund, meist steht da einfach Reibwertschwankungen auf dem Bericht.

 

Ansonsten gibt´s bei uns wenn die Kunden zur Erstuntersuchung auch bei uns waren fast nur die preisgünstige Nachkontrolle, unabhängig vom Aufwand. Nur bei aufwendigeren von anderen Organsiationen nehmen wir den höheren Preis.


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