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Teilereinigung per Feuer

Themenstarter

Wie sicherlich bei manch anderem hier, brennt bei mir in der Werkstatt ein Feuerchen in so'nem Schwedenofen.

 

Heute hatte ich wieder mal ein ölverschmietertes Teil (Lenkhebel) zum Reinigen. Klappe auf, rein in's Feuer, nach etwa 2 Minuten wieder raus, abkühlen, mit der Drahtbürste drüber, fertig. Das Teil sieht aus wie neu.

 

Nun die Frage: Hat das eventuell Nachteile für das Metall, wenn man darauf achtet, daß dieses nicht zu heiß wird?

 

Danke, Ingo

 

Für alle Umweltaktivisten: Ich sehe dies nicht als zusätzliche Umweltverschmutzung an. Wo ist der Unterschied ob ich erst mit viel Bremsenreiniger das Teil reinige, den Lappen dann in die Abfalltonne werfe, um dann in einer Deponie zu verrotten oder in einer Müllverbrennungsanlage ebenfalls zu verbrennen (gut, die haben Filter).

 

Die Kreuzfahrtschiffe fahren ja eigentlich mit ähnlichem Zeugs.


Das kommt ganz auf das Material und die Art der Teile an:

Blechteile werden sich ggf. verziehen - d.h. damit wird die Kaltverformung (Tiefziehen) teilweise rückgäng gemacht

 

geschmiedete Stahlteile: wenn die Teile zu heiss (dunkelrotglühend) werden, verschwindet die beim Schmieden entstandene Textur - die Teile werden 'weicher'. Das ist bei Lenkungsteilen dann nicht so vorteilhaft.

 

Nichteisen-Metalle: (Cu, Al, Zn..)

Die werden sich schnell verformen ohne dass der Schmelzpunkt erreicht wird - diese lieber nicht so behandeln.

LG

Christian


flatfour flatfour

gaskranker Tuningfritze

Wenn es wirklich 2Min waren, ist das nicht schlimm. Solange du diese Teile nicht über 200 Grad kommen lässt, gehts.

Ansonten wie 1302LScabrio71


AHS IMP 1 AHS IMP 1

Alter Sack

Ich muss mich mal outen.

Bei Motorverblechungsteilen habe ich es auch schon gemacht. Da hatte ich keine Probleme mit Verzug, bzw nicht gemerkt.

 

Aber ob bei geringen Oberflächen-Temp wirklich der alte Schmodder runter geht? Am kalten Material lagert sich im Holzfeuer eher Russ +Holzteer ab.

 

Dann wäre ein Brenner mit Sauerstoffüberschuss zum freibrennen vermutlich besser.

 

Uwe


Themenstarter

Danke Euch beiden.

 

Ich wollte nur auf Nummer Sicher gehen. Is' klar, daß man das Teil nicht bis zur Rotglut erhitzt.

 

Mich wundert es halt nur, daß ich über diese Art der Fett-, Öl-Beseitigung noch nie was gelesen/gehört habe.

 

Wird wohl etwas verpönt sein. Andererseits bauen manche eine Geschirrmaschine zum Teilewaschen um und hauen kräftig Chemie rein.


Themenstarter

Teilereinigung per Feuer

Zitat:

Original geschrieben von AHS IMP 1

 

Aber ob bei geringen Oberflächen-Temp wirklich der alte Schmodder runter geht? Am kalten Material lagert sich im Holzfeuer eher Russ +Holzteer ab.

Wie schon geschrieben, das Öl verbrennt, übrig bleibt Dreck und Ruß. Mit der Drahtbürste drüber - die Reste gehen ganz leicht weg - das Teil strahlt wie neu.


bei sicherheitsrelevanten teilen wäre ich mit der vorgehensweise n bissl vorsichtig, ansonsten..warum net???


flatfour flatfour

gaskranker Tuningfritze

Mein Tipp:- nach dem Grillen die verölten Teile auf'm Rost legen = verschwelen nennt man das, geht auch;)


Hmmmm, das Steak hat heute so'n Beigeschmack... WD40 oder Valvoline? :D


flatfour flatfour

gaskranker Tuningfritze

Red...NACHHER !!!:p


Teilereinigung per Feuer

marinierte Pleuel LOL


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