ST1100 Pan European Kaufberatung

Hallo zusammen,

 

ich möchte mir spätestens nächsten Frühling ein neues Zweirad zulegen. Bin bisher sehr zufriedener Burgman/400-Fahrer (Maxi-Scooter 400ccm 34PS).

 

Ich schwanke noch ein wenig zwischen einem anderen Roller und einem Reisemotorrad. Der Honda Silverwing 600 spricht mich an, auch der Suzuki AN650 Burgman. Über diese Gefährte weiß ich ganz gut bescheid.

 

Aber: Mein größtes Interesse gilt einer Pan European ST1100.

 

Weiß jemand bescheid über:

- Wartungskosten?

- Typische Schwächen

- Haben alle ABS?

 

 

Ich dachte da an ein 1997/1998er Modell.

 

Ciao


moin Caravan16V,

 

nein es haben nicht alle cbs und abs, das war eine option.

das fahrzeug hat keine typischen schächen, im gegenteil das ding ist eigentlich nicht totzukriegen.

das allerbeste ist der verbrauch der so um die 4 bis 5 liter normal bleifrei liegt.

 

zu den kosten kann ich dir leider nicht viel sagen, aber alle 6000km bekommt sie einen kleinen mit 0,8 stunden, und alle 12000km einen großen mit 3,8 stunden kundendienst.

 

ich würde eine mit abs/cbs kaufen.


Hallo Caravan 16V

 

Ich fahre eine Pan Europ Bj. 99 mit ABS/TCS, es ist die beste Kiste die ich seit 22 Jahren gefahren bin. Ob Vollgas Autobahn oder kurvige Landstraßen das Bike kann recht flott bewegt werden. Auch die laufenden Kosten sind easy. Man kann sehr viel selbst machen z.B. Olwechsel alle 12 Tkm ist kein Problem. Wer sich an die Bremsklötze rantraut, braucht nur die 24 Tkm Insp. in der Werkstatt zu machen, da die Ventileinst. und Vergaser Synconisierun meist nicht selbst machen kann. Reifen vorne und hinten sind spätenstens alle 12 Tkm mit ca. 300€ dran. Wer einmal die Pan gefahren ist will keine andere mehr.

 

Gruß Alexander


Pan Euro.ST1100

 

hallo , kann die st1100 nur empfehlen und zwar mit oder ohne abs .

meine erste st1100 habe ich 1990 gekauft und 198000 km

gefahren ohne einen mangel , fahre jetzt eine mit abs aber

ohne cbs . zur wartung :mache fast alles selber bis auf ventile ,alle 6000km oil mit filter (wichtig) weil immer

20:50 oil ,zu denn reifen (metzler) hinten ca.8000km und vorne 13000km , bremsbelaege so ca.20000km .

m.f.g.

haegie


Bremsbeläge wechseln

 

Hallo Pan-Fahrer!

 

Die Bremsanlage klasse. Ein bischen weich (warum kein Stahlflex in dieser Tempo- und Preisklasse), aber kraftvoll und super dosierbar. Nachteil: Seitdem fahre ich immer zu schnell.

 

Meine Bridgestone-Reifen haben auf trockener Straße fantastischen Grip. Selbst in Kurven vertragen die eine flotte Gashand und wenn man es übertreibt, wird dies mit leichtem schmieren angezeigt, dann sollte man sich etwas zurücknehmen. Vorsicht bei Nässe, dann bricht das Ganze Gripniveau zusammen und bei Gasgeben in Kurven ist Gefühl gefragt, da bringt auch das TCS nicht viel (Sturzgefahr!). Neue Reifen vorne und hinten waren mit 12 TKm fällig. Leider gibt es keinen Drehzahlbegrenzer, da der Motor turbinenartig hochdreht und schnell im roten Bereich landet.

 

Ganz schlecht für Winterfahrer ist die Verkleidung. Sie bietet kein Schutz für die Hände. Die Spiegel sind viel zu tief angebracht, exakt auf Höhe der Autoaußenspiegel. Liebe Honda-Techniker: Was soll das? Noch nie Motorrad gefahren?? Im Stau schlängeln ist dann nervig, weil das Bike dann unnötig b r e i t wird. Dafür wird der Fahrer bei Nachtfahrten mit einer guten Lichtanlage verwöhnt. Licht satt. Fernlicht besser als bei manchem Auto.

 

Jetzt wieder Kritik: Wieso muß eine hydraulische Kupplung so schwergängig sein? Zu allem Übel kommt der Schleifpunkt sehr spät. Dies ist für`s Handling beim Start und in Spitzkehren bei Bergetappen unschön.

 

Meine Jubiläumsausgabe (50 Jahre Honda) braucht mit 18 TKm neue Bremsbeläge hinten. Kann mir bitte jemand mitteilen, wie das bei der PanEuropean mit ABS/TCS geht. Muß das Rad ausgebaut werden?


Caravan16V Caravan16V

Binford 6100

Themenstarter

ST1100 Pan European Kaufberatung

jepp, nach den ersten 4000Km mit meiner Pan ist mir das alles auch aufgefallen.

- später Kupplungsschleifpunkt

- recht schwergängige Kupplung

- kein Schutz für Hände

 

ansonsten:

- Top Motor, kraftvoll, laufruhig

- geringer Verbrauch (6 Liter)

- bis auf Hände super Wetterschutz

- Platz in Hülle und Fülle

- sehr gutes Licht

- sehr guter Federungskomfort

 

einfach ein Super Moped!

 

ciao


Moin zusammen,

 

Zitat:

Leider gibt es keinen Drehzahlbegrenzer, da der Motor turbinenartig hochdreht und schnell im roten Bereich landet.

Doch hat sie, alle Honda Motorräder haben eine Drehzahlbegrenzung im Steuergerät einprogramiert.

Der kömmt aber erst zum Ende des Roten Bereichs zum Einsatz, ein hineindrehen in den Roten Bereich bereitet den Motoren keine Probleme.

 

Die hinteren Bremsbeläge kannst du wechseln indem du den Bremssattel ausbaust, das Rad muss nicht entfernt werden. :)


Hi,

 

vielen Dank für den schnellen Schraubertipp "Bremsbelagwechsel". Hab`s dann doch heute in der Werkstatt machen lassen. Für 89,- Euro (Material und Arbeitslohn). Aber bei den Preisen werde ich wohl dann wieder etwas mehr Schrauben, zumal die Garantie abgelaufen ist und ich wieder selbst Hand anlegen darf.

 

Oh, es gibt doch einen Drehzahlbegrenzer, aber wenn er so spät einsetzt, konnte ich ihn nicht erleben, da ich bewußt nicht soweit hineindrehe.

 

Wow, 198.000 km. Nicht schlecht für ein Bike. Erinnert mich an eine BMW K1200, die hatte 240.000 auf dem Tacho mit top Pflege, viel Langstrecke und immer noch die erste Maschine. In Sachen Haltbarkeit hat sich wirklich viel getan.


Caravan16V Caravan16V

Binford 6100

Themenstarter

aus einem anderen Forum kenne ich jemanden, der auf seiner 91er Pan über 400.000 drauf hat. Da ist meine mit 63.000 ja noch richtig jungfräulich...

 

ciao


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