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VW Scirocco III (13)
Sporadisch keine Leistung ...
Themenstarter
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Hallo Zusammen!
Ich fahre momentan einen VW Scirocco 1,4 TSI (122 PS), EZ 2009, 35.000 Km. In den letzten Tagen trat sporadisch folgender Fehler auf:
Beim Beschleunigen hatte das Fahrzeug keine gleichmäßige Leistungsentfaltung (Ruckeln). Außerdem schaffte das Fahrzeug teilweise nicht mehr als 120 km/h.
Fühlt sich ähnlich wie ein defekter Luftmassenmesser an, der es aber nicht sein kann, weil der 1,4TSI keinen hat! : ) Habe an einen defekten Turbo gedacht, dann müsste das Problem aber dauerhaft sein (Motor ab- und wieder anstellen, Leistung ist wieder da).
Sonst läuft der Motor rund und ohne erkennbare Fehler.
Hat jemand schon das gleiche Problem gehabt oder hat eine Ahnung, was es sein könnte? |
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Sweet lovely death
ich würde dennoch auf einen defekten Turbolader tippen, weil der Fehler ja anscheinend nur unter Last auftritt, was erst recht für eins der klemmenden Wastegategestänge spricht
Also ab zu VW und auf Kulanz pochen bzw. eine (hoffentlich vorhandene) Garantie in Anspruch nehmen!
Aber zeitweise hat er ja die volle Leistung.
Kann das sein, wenn der Turbo defekt ist?
Müsste man sowas nicht auch via Fehlerspeicher-Auslesen lokalisieren können?
Das Motorsteuergerät vergleicht ja normalerweise immer Soll-Leistung mit Ist-Leistung und wenn das zu stark abweicht, müsste da eigentlich was hinterlegt werden.
ab in die Werkstatt und den Turbo bzw. das Wastegate-Gestänge prüfen lassen - VW wird den Turbo tauschen, was sie bei meinem damals auch sehr oft gemacht haben
hier gibts noch mehr Infos: http://www.motor-talk.de/.../...chwankung-beim-122-psler-t2577864.html
Sweet lovely death
Sporadisch keine Leistung ...
"Der Turbo" ist nicht defekt, sondern die Ansteuerung. Diese macht aber nur in bestimmten Zuständen Probleme. Genug erklärt? Dummerweise sitzt die Wastegatedose fest am Lader und kann nicht getauscht werden.
Sweet lovely death
hier mal ein Zitat aus dem Scirocco Forum:
ich habe zwar keinen Scirocco sondern nen A3 1.4 TFSI (selber Motor). Das Turboproblem habe ich aber leider auch. Sad
13 Monate und 16000km nach dem letzten Turbotausch ist es mal wieder soweit. Ruckeln und teilweise einige Sekunden lang überhaupt kein Vortrieb.
Gestern habe ich mal ne Wastegateprüfung auf meine Art durchgeführt. Schlauch von der Druckdose ab, den Gummischlauch meiner Ballluftpumpe drauf, oberes Hitzeschutzblech ab (das man den Hebel der Wastegateklappe besser sehen kann) und ein paar mal gepumpt.
Ergebnis: Nach zwei oder drei mal pumpen blieb der Hebel voll geöffnet hängen. Super!Angry
Naja, dachte ich mir, wenn schon mal alles soweit zerlegt ist schau ich mir die Sache eben etwas genauer an. Die Klappe hing immer noch voll geöffnet fest, erst nach einem Stubs mit dem Finger schnappte sie wieder zurück. Dann habe ich versucht durch ständiges hin- und herbewegen die Klappe wieder gängig zu machen. Nach etwa 30 mal pumpen stellte sich aber immer noch keine Besserung ein.
Ok, nächster Versuch. Jetzt habe ich das Gelenk zwischen Schubstange und Hebel mit Reinigungsspray ab-/ausgewaschen da dort etwas Rost zu sehen war. Und siehe da, plötzlich klemmte nichts mehr. Habe dann auch noch in den Spalt der Klappenachse mal mit dem Spray reinghalten. Solange das Spray noch nicht verflogen war lies sich die Klappe butterweich und absolut geräuschfrei bewegen. Nach ein paar Minuten war den wieder ein leichtes Quietschen zu hören. Hängengeblieben ist sie aber nicht mehr.
Hat jemand von euch ne Ahnung wo das Problem des Hängenbleibens eigentlich genau zu lokalisieren ist. Glenk zwischen Schubstange und Hebel, Achse der Klappe im Gußteil oder gar die Durchführung der Schubstange in der Druckdose?
Ich werde da nicht so richtig schlau draus. Meiner Meinung nach kann man eigentlich nicht von Schwergängkeit sprechen sondern eher von Hängenbleiben bzw. Feststecken am Endpunkt. Bei mir hat sich alles wunderbar bewegt wenn ich nicht bis zum Anschlag "aufgepumpt" habe. Erst am mechanischen Anschlag ist der Hebel hängen geblieben. Nach leichtem Antippen ist die Klappe dann wieder zurückgeschnappt.
Heute nachmittag habe ich dann nach ner kurzen Fahrt nochmal gepumpt. Bis jetzt ist alles noch OK. Mal sehen wie lange es dauert bis es wieder losgeht.
Jup, wie schon erwähnt wurde, wird der komplette Turbo getauscht. (Habe bereits den Dritten drin). Aber bei mir leuchtete auch die Abgas- oder Motorleuchte auf.(weiß ich nicht mehr genau) Am besten den Fehlerspeicher auslesen lassen. Ich hatte letzte Woche das Problem, dass er nicht mehr richtig beschleunigt hat. Ab zum Händler und Fehlerspeicher auslesen lassen -> Diagnose: "Kraftstoffqualität mangelhaft". Ist das zu fassen? Ich tanke seit 1 1/2 Jahren Aral Ultimate 102. Habe dann VPower Racing rein und er ging wieder. Aber 120 km/h sind schon heftig wenig.
Grüße
Sweet lovely death
was für ein Quatsch: also wenn 102 Oktan nicht reichen, dann kann auch VPower nix ausrichten. Warten wir mal ab wie lange Du mit VPower fehlerfrei fährst
Was heißt hier Quatsch? Ich saug mir das doch nicht aus den Fingern. Hatte vor einem Jahr schon das selbe Erlebnis und zu diesem Zeitpunkt waren lt. Freundlichem mehrere dieser Vorfälle bekannt. Die Motoren sind heutzutage einfach sehr sensibel. Wenn Aral mit minderwertigem Benzin beliefert worden ist oder sonst was, dann kann das durchaus passieren. Leider weiß man vorher nicht was man sich da für einen Punch reinhaut^^
Sporadisch keine Leistung ...
der Motor ist für 95 Oktan (!!!) ausgelegt, da sollte der mit 102'er immer laufen, egal was! Da der 102'er ja so oder so sehr selten läuft, muss da schon ganzschöne Betrügerei gemacht worden sein, weil der ja mehr oder weniger speziell entwickelt ist.
Ich fahre seit ich den Wagen habe nur superbleifrei 95 Oktan habe jetzt ca. 25.000Km auf der Uhr und habe ausser dem Nockenwellenversteller keine Probleme mit dem Motor, kein Ruckeln oder aufleuchten der Warnlampen ect.
Das einzige was mir aufgefallen ist das er nach den ganzen Stuergeräteupdates an Leistung verloren hat.
Wollte ich nur mal so in den Raum werfen!
Gruß Ron
Sweet lovely death
nee, ich meine nicht, dass Du Quatsch erzählst, sondern die Werkstatt. Mir kann keiner erzählen, dass ausgerechnet einer der besten Kraftstoffe Probleme macht und ein minderwertigerer besser läuft. Es seie denn, Eure Tankstelle bekrückt die Leute, indem sie den Sprit strecken oder falschen im Tank hatten. Beides kann ich mir aber auch nicht vorstellen.
Ok falsch interpretiert.^^ Ich vermute wirklich Letzteres. Habe auch sofort bei Aral angerufen, sie sollen das mal überprüfen bevor sie richtigen Ärger bekommen. Nachdem bei mir keine finanziellen Kosten angefallen sind, habe ich es eher locker gesehen. (Obwohl es ansich eine Frechheit ist) :-D Aber nachdem die 100 Oktan von Shell geholfen haben, muss es ja an dem Benzin von Aral liegen.
Sweet lovely death
wurde zum Spritwechsel auch die Batterie mal abgeklemmt bzw. der Adaptionsspeicher/Fehlerspeicher gelöscht?