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Spezialkat für Erdgasautos
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http://www.auto-motor-und-sport.de/.../hxcms_article_506955_14055.hbs
Welch Wunder dass CNG Fahrzeuge mit handelsüblichen 3-Wege-Kats nicht wirklich gut klarkommen. Denen fehlen die leichten Crackgase wie Ethan, Ethylen, Propan und Propylen im Abgas, mit denen letztlich auch Stickoxide reduziert werden. Bzw. Methan lässt sich nicht so leicht aktivieren wie die genannten Spaltgase. Dieses Problem haben LPG Fahrzeuge übrigens nicht, deren Stickoxidemissionen sollten sich auch ohne Spezialkat unterhalb der üblichen Benziner bewegen. |

Woher entnimmst du dass Erdgasfahrzeuge mit "normalen" Kats einen höheren Ausstoss an NOx usw. haben sollen? Rein von der Abgasnorm liegt Erdgas sicher nicht schlechter als Benzin, ganz im Gegenteil.
Schliesslich steht da "noch" besser und nicht dass es vorher schlechte Werte gab
Gruß Meik
Senior Chaos Engineer
Weil Teile der "Reduktion" im Drei-Wege Kat über zerlegte Kohlenwasserstoffe laufen. "Leider" ist Methan reichlich stabil, so dass es trotz Restsauerstoff im Abgas nicht vom Kat "geknackt" wird und damit zur Stickoxidreduktion zur Verfügung steht.
Ich hab nicht behauptet, dass die CNGler Stickoxidschleudern sind. Ich hab nur erwartet, dass ein Motor bei gleichem Kat unter LPG bessere Abgaswerte hinsichtlich der Stickoxide / Entstickung erreicht als mit CNG und irgendwie freuts mich wenn ich mal recht hab ;-)
Aber genau DAS gibt der Artikel nicht her
Zum Ausstoss gehört neben der Umwandlungsrate auch die Rohemission bei der Verbrennung. Dazu müsste man mal reale Messwerte von identischen Motoren einmal auf LPG und einmal auf CNG haben. Alles andere sind Vermutungen.
Lt. Messungen erreichen CNG-Fahrzeuge teils 70% weniger NOx als der gleiche Motor auf Benzin - trotz schlechterer Umwandlungsrate. Einzig die höheren Methanemissionen stehen da negativ zu Buche, dafür gibt es kaum andere Kohlenwasserstoffe im Abgas.
Gruß Meik
Da steht: "Motorenexperten halten sogar bis zu 30 Prozent CO2-Einsparungen für möglich." Wie das denn ?!? Das Endprodukt nach dem Kat ist doch CO2 - und indem der Kat wirkungsvoller wird, entsteht noch mehr CO2 ... dafür natürlich weniger Kohlenmonoxid und andere Schadstoffe wie unverbrannte Kohlenwasserstoffverbindungen.
Das eigentlich schlimme an Erdgasfahrzeugen sind eben jene unverbrannten Kohlenwasserstoffe, denn dabei handelt es sich in dem Fall um Methan - und Methan ist 20 mal so klimaschädlich wie CO2.
... wenn denn CO2 überhaupt das Klima verändert, was noch zu beweisen wäre ...
Gruß, Frank
Senior Chaos Engineer
Spezialkat für Erdgasautos
"Allerdings stoßen auch Erdgasfahrzeuge umweltschädliche Stickoxide (NOx) aus, die wiederum zur Ozonbildung beitragen. Laut Empa können effizientere Katalysatoren Abhilfe schaffen. Allerdings könnten sie nicht eins zu eins von Benzinern übernommen werden, da sich das Abgasprofil von Erdgasfahrzeugen anders zusammensetzt. Außerdem müsse der Sauerstoffgehalt im Abgas anders geregelt werden."
Exakt das ist der Punkt. Methan kann von normalen Kats kaum verarbeitet werden, daher existiert trotz formalem Lambda=1 ein Sauerstoffüberschuss und der behindert die Entstickung. Viel deutlicher kann man es in einem nicht-wissenschaftlichen Artikel kaum schreiben.
Da steht aber immer noch nicht WIEVIEL NOx hinten raus kommt
Nur weil mit anderen Kats die Werte noch weiter gesenkt werden können heisst das noch lange nicht zwangsweise dass die Werte mit normalen Kats so schlecht sind.
Bei CO2-Einsparung nehm ich mal an dass die die mögliche höhere Kompression bei Erdgas dank höherer Klopffestigkeit meinen. Wenn man das ausnutzt lässt sich der Wirkungsgrad des Motors noch etwas steigern.
In Punkto Klima ist mehr Methan vielleicht etwas ungünstiger, in Punkto Gesundheit ist Methan im Gegensatz zu anderen Kohlenwasserstoffen die andere Treibstoffe ausstossen verhältnismässig ungefährlich. Wobei wir bei Euro4 von 0,1g/km als zulässige Emission ausgehen, mal 20 entspräche das ca. 2g CO2. Im Gegensatz zu teils 200g und mehr CO2.
Gruß Meik