Schweizer Elektro-Sportler: LAMPO2

Themenstarter

Aktuell hört man von den Schweizern ja nur als Helfer von Steuersündern. Dabei können unsere Nachbarn noch viel mehr, nicht zuletzt bauen sie tolle Uhren und Taschenmesser. Und vielleicht demnächst auch Autos wie den LAMPO2. Ausgestattet mit zwei Elektromotoren, die zusammen 300 kW / 408 PS leisten, lässt er sich in 5 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen. Dazu soll man mittels Schnellader in 10 Minuten genug Energie für 100 km "tanken" können. Wer auf den Autosalon nach Genf fährt der kriegt ihn live zu sehen. Ansonsten kann man zumindest das Design schon mal im Video "So sieht der Elektroflitzer LAMPO2 von Protoscar aus " bestaunen.


he2lmuth he2lmuth

W 203 / C 220 CDI 02.2001

Wieder ein Auto was niemand braucht und niemand bezahlen kann. Also ein Spielzeug für reiche Ökotechnikfreaks.

Ich würde einen Elektrogolf für 40000 € kaufen wenn er mit einer Ladung 4-500 Km fährt, Punkt

 

Hellmuth wünscht einen schönen Sonntag

Sieht nett aus, ist aber wie der Tesla eigentlich nur eins - Spielzeug für Leute, die genug Geld haben, damit das, was Sie damit kaufen keinen wirklichen Gegen- u. Nutzwert braucht.

 

Einen Sportwagen mit starken Elektromotoren und sündhaft teuren Batterien anzubieten ist im Prinzip keine Kunst. Um damit Runden auf der Kö zu drehen und vor der Eisdiele die Reifen qualmen zu lassen, dafür ist die heutige Technik absolut ausreichend.

 

 

 

Eine wirkliche Leistung, über die ich mich sehr freuen würde wäre ein Elektro-PKW, der Energie spart, und dabei nicht mehr kostet (Gesamtkosten(!)) als ein gewöhnlicher Benziner. Wir werden sehen wann der kommt.

Zitat:

ein Elektro-PKW, der Energie spart, und dabei nicht mehr kostet (Gesamtkosten(!)) als ein gewöhnlicher Benziner. Wir werden sehen wann der kommt.

.......dann, wenn es den Öko-Freaks gelungen ist, die normalen Fahrzeuge und deren Kraftstoff durch überzogene Auflagen und Abgaben so zu verteuern, daß diese Öko-Spielzeuge "konkurrenzfähig" werden. (das gleiche Spielchen wie bei der Stromversorgung zeichnet sich auch hier ab.)

 

Gruß SRAM

Öl ist endlich also wirds auch irgendwann von ganz alleine so teuer, dass es sich nicht mehr lohnt es mit einem Wirkungsgrad von um die 30% durch einen Ottomotor zu verfeuern. ;)

 

Ich bin noch jung genug, darf also also davon ausgehen, dass ich das noch erleben "darf".

 

Und trotzdem bin ich gespannt wie die Entwicklung auf dem Sektor weitergeht.

 

Natürlich hast du mit deiner Aussage recht - das ändert aber leider auch nichts an der Richtigkeit von meinem 1. Satz, sondern verschiebt lediglich den Zeitpunkt.

he2lmuth he2lmuth

W 203 / C 220 CDI 02.2001

Schweizer Elektro-Sportler: LAMPO2

Glaubst Du das der GESAMTWIRKUNGSGRAD eines E-Autos so viel höher liegt als 30%?

Rechne mal... hat hier schon jemand getan. Das Ergebniss würde Dich überraschen :), habe die Zahlen aber nicht mehr im Kopf.

Richtig !!

Die Wirkungsgrade sind im prinzip gleich "schlecht" ...

 

Einziges Argument ist dass der Strom umweltfreundlich produziert werden KANN ... geht aber mit Bio-Kraftsoffen eigentlich auch!

 

Ich bin trotzdem für E-Antriebe ... allein schon wegen einer steigenden Vielfalt bei der Antriebstechnik!

Ich habs schon mal durchgerechnet (hier im Forum) und da war ein Elektroauto schon heute nicht schlechter als ein Diesel (bei dem wird die Herstellungskette bis zur Tanke auch gerne vernachlässigt)

 

Ein vergleichsweise einfacher Betrachtungsansatz ist der Primärenergieinhalt Bspw. gemäß EnEV, da werden die Ketten berücksichtigt und die Berechnung kann bei beiden Fahrzeugarten ab Betankung/Ladung bewertet werden.

 

 

Aber: Im Prinzip muss man bei einer hohen Zahl von E-PKW konsequent Kraftwerke mit KWK einsetzen. Darauf wollte ich eigentlich hinaus. Dann wird der Wirkungsgrad von E-Wagen tendenziell besser als ein Kolbenmotor.

 

Nur müsste man die Energieversorger/-verbraucher zwingen dies zu nutzen, da die Versorger aus finanziellen Gründen kein Interesse daran haben, und der Verbraucher kein Geld spart.

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