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Re-Import Cayenne aus USA lohnt nicht
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Da das Thema ja immer mal wieder aufkommt und auch ein Freund von mir meinte, man könnte mit dem Re-Import von Cayennes viel Geld verdienen, habe ich mal einen (anderen) Bekannten interviewt, der 2008 einen Standard-Cayenne (d.h. 6 Zyl.) aus Florida geholt hat.
Vielleicht sind die Aussagen ja für jene von Interesse, die meinen, Cayennes in den USA wären ein Schnäppchen.
"Seiner" hat ihn $62.000 gekostet, ein vergleichbarer lag hier damals bei EUR 74.000. Damals lag der Dollar bei 1 EUR = $1,59! (Heute 1 EUR = $1,41)
Zu beachten beim Cayenne: Er gilt wohl zolltechnisch als Lkw und kostet damit 22% statt 10% Zoll.
Da der Zoll ebenfalls zur Bemessungsgrundlage der Einfuhr-USt gehört, fallen 45,18% Einfuhr-Abgaben an. (1,22x1,19=1,4518)
An Umrüstkosten sind angefallen EUR 2.400 (Scheinwerfer + Rücklichter). Die Scheinwerfer seien zwar technisch die gleichen, haben aber kein "E"-Zeichen, und waren für den TÜV unakzeptabel.
Dann meinte mein Bekannter noch, dass US-Reimport-Cayennes in Dtl. mit einem Abschlag gegen über "rein deutschen" Cayennes gehandelt werden, sodass eine etwa vorhandene Ersparnis dadurch wieder kompensiert.
Für ihn habe es sich trotzdem gerlohnt, beim heutigen Dollar-Kurs würde er es aber nicht mehr machen. |
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Man kann sich auch gebrauchte Scheinwerfer und Rücklicher kaufen, zum TÜV-Termin einbauen, dannach wieder verkaufen und die alten einbauen. Dann kostet der Spaß im Besten Fall gar nichts. Beim nächsten TÜV-Termin sollte das keinen Prüfer mehr interessieren.
Welch Erkenntnis.. ein Import steht und Fällt mit dem Wechselkurs... und jetzt?
Und im Falle eines Unfalls hast du ein Auto mit Scheinwerfer und Rücklichter die nicht abgenommen sind. Wenn das die Versicherung hört wird die nicht zahlen. Sehr clever
2xLandyacht-Fahrer
Und jetzt wäre es eher ungünstig. s.o.
Landyacht-Fahrer
Re-Import Cayenne aus USA lohnt nicht
Ich höre nun soeben, dass der Cayenne doch NICHT als SUV gilt. Das hieße 10% statt 22% Zoll.
ein weiterer, bis dato nicht erwähnter Posten, der als Minus in der Rechnung untergebracht werden muss, ist die Erstattung der bezahlten US-Steuer, die je nach Bundesstaat unterschiedlich hoch ausfällt.
Rechnung muss korrekt lauten:
US-Kaufpreis
minus US-Umsatzsteuer
plus Zoll
plus Einfuhrumsatzsteuer
plus Kosten für Umrüstung.
Unter Annahme der im Eingangspost genannten Parametern (62.000 $, 8% US-Tax, 10%(!!!) Zoll, 19% E-USt, 3K€ TÜV, Kurs ca. 1,40) komme ich mit dieser Rechnung auf einen Preis von € 53.000,-- für das re-importierte Fahrzeug.
Wenn das keine Ersparnis gegenüber dem damaligen €-Preis aus D ist...