| 7. Februar 2012: | Ratgeber und Umfrage: So kommt Dein Auto durch den Frost! |
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Rallyeinstieg - Step by Step
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Guten Tag.
Ich vermute mal, das so eine Frage recht oft im Forum vorkommt und ich entschuldige mich schonmal vorab, wenn das sich für den einen oder anderen wie die x-fache Wiederholung anhört. Aber die Suchfunktion hat mir nicht umbedingt das passende geliefert.
Ich und ein alter Bekannter von mir möchten gerne mit dem Rallysport beginnen. Keine großen Ambitionen, einfach nur an Spaß an der Freude. Sowohl mein als auch sein Vater haben das gemacht. Leider sind beide nicht mehr am leben und können da keine Erfahrungen mehr erfragen.
Wir möchten gerne einen alten Wagen mit wenig Geld entsprechend aufbauen. Mein Bekannter ist KFZ-Mechaniker und ganz ohne Anhnung bin ich auch nicht.
Nun unsere Idee das ganzen. Wir wollten einen Wagen vom Schrottplatz, eines Händlers bei dem zumindest der Motor OK und die Karosse noch nicht vom Rost zerfressen ist. Dann ein solides Fahrwerk, Überrollkäfig, Reifen sowie Sitze und Gurte.
Die Frage stellt sich jetzt, ist das zu Blauäugig um die ersten Schritte in der Rallygemeinde zu gehen? Oder könnte man so einfach mal starten?
LG Maigl |
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Quertreiber
Kauft euch ein bereits aufgebautes, gebrauchtes Auto, das ist meist günstiger (auch für die eigenen Nerven) und ihr müsst euch nicht bei jedem Teil fragen, ob es jetzt auch zugelassen ist. Sonst könnt ihr probleme bei z.B. der Klasseneinteilung bekommen
2xJa wir haben uns das auch überlegt ein bereits aufgebautes Auto zu kaufen. Ist vermutlich wirklich günstiger im Vergleich. Aber da weiß man dann halt selbst nicht genau wie, was und wo verbaut/verbastelt wurde.
Ich denke wir schauen uns einfach auch mal da um.
Aber um auf den Eigen-Aufbau zurück zu kommen. Ich persönlich tendiere zu sowas wie Golf 2 aufgrund Ersatzteilversorgung.
Mit den Klassen komm ich aber nicht so wirklich klar. Also Gruppe N ist ja ein Seriennahes Fahrzeug, wo man nur diese Sachen wie Sitze, Käfig usw. hinzufügen/verändern kann. Gruppe H war doch da etwas großzügiger oder? Also auch anständiges Fahrwerk und das ein oder andere Leistungstuning oder?
Quertreiber
Ich glaube in der Gruppe N darfst du auch was am Fahrwerk machen. Leistungssteigerung auf keinen Fall!
Als einsteiger brauchst du das in der Grupp H erst gar nicht versuchen. Da bekommst du höchsten den A**** verhauen
Aber mal im ernst. Wenn du wirklich ein Auto selber aufbauen willst, solltest du erst einemal das Reglement lesen und VERSTEHEN!
Immer dran denken. auf eine Stunde Fahren, folgen i.d.R 2+n Stunden schrauben...
Gruppe G ist die BIlligste.
HIer sind nur Sicherheitseinrichtung (Käfig), Sitze, Gurte, Fahrwerk und Reifen erlaubt. Alles andere muss der Serie entsprechen.
Etwas freizügiger sind dann die Gruppen F und N, wo man doch diverse Sachen, auch am Motor, Getriebe u.ä. machen darf.
In der Gruppe H ist dann "viel" erlaubt.
Am besten guckst du mal beim DMSB vorbei ( www.dmsb.de ) und schaust dir das neuste Reglement an bevor du was baust oder kaufst.
Rallyeinstieg - Step by Step
Ich sehe es etwas blauäugig.
Bedenke:
- das Auto braucht TÜV
- das Auto muss den DMSB Vorschriften der jeweiligen Gruppe entsprechen.
- dafür muss man sich also vorher Gedanken machen, in welche Gruppe man überhaupt möchte
- Fahrer und Beifahrer brauchen eine komplette Feuerfeste Ausrüstung und einen Helm der aktuellen FIA Normen (pro Person ca. 1000-1500 Euro in den billigen Ausführungen)
Sinnvoller ist es vielleicht ein fertiges Auto zu kaufen und sich nur um seine persönliche Ausrüstung zu sorgen. Dazu dann ggf. Anpassungen an das aktuelle Regelwerk tätigen.
Damit wird man wahrscheinlich schneller in den Sport kommen, als mit einem selbst gebauten.
Wenn man erstmal dabei ist, wird man sehen was möglich ist und kann selber ein Fahrzeug entsprechend dem Regelwerk der jeweiligen Gruppe aufbauen.
Gruß
Chris