Moto Guzzi Mille GT

Pro und contra Mille GT

Hier meldet sich ein erfahrener Motorradfahrer...erfahren, aber auch moto-guzzi-leidgeprüft.

BMW R25/3, Yamaha XS 650, Honda Goldwing K1, Motoguzzi 850 T3 mit Schepski Beiwagen, 13 goldene Jahre lang Kawasaki Z 1300 DFI, Motoguzzi V11Sport Naked, Suzuki GSX 1400, weil es so schön war noch einmal Guzzi V11 Sport, allerdings diesmal B.j 2000 und das war das Elend ...........

6000Km, drei Getriebeschäden ! ! !

Jetzt fahre ich eine göttliche Yamaha MT 01, bin aber offensichtlich dem Guzzivirus teilweise erlegen.

Was spricht für, und was spricht gegen eine Mille GT, 35000Km, fast original, guter Zustand, Ez 1990, Speichenräder ?

Ist sie nur für wirklich versierte Schrauber geeignet, oder auch für mich ? Ich schraube schon gerne ein wenig. Aber ich gehe niemals an das "Eingemachte". Ich will mit der Mille nicht die Welt umrunden. Ich will mich an ihrem klassischen Aussehen erfreuen und maximal 2000Km im Jahr mit ihr, nur bei schönem Wetter, fahren.

Freue mich auf unterschiedliche, begründete Sichtweisen

Ulli


Heiha9 Heiha9

Mille GT

Klassisches Aussehen, genau. Deswegen hab ich meine auch gekauft. Und wegen des Kardanantriebs. Ist halt eher ein Tourer als ein Kurvenflitzer; es gibt wendigeres.

 

Die originale elektronische Zündung (Motoplat) geht gerne kaputt, wenn sie denn verbaut ist. Das war Sonderausstattung. Oft zu lesen und ist mir auch passiert. Oder halt ne Alternative einsetzen. Ich hab ne DMC-2 drin, alles super.

 

Die Ersatzteilversorgung ist vielleicht nicht immer so gut --- oder halt teuer.

 

Was mich wirklich nervt, ist, daß der Ölfilter in der Ölwanne drin sitzt. Die muß als beim Ölwechsel ab. 12 Schrauben oder so. Dafür kann man den originalen Zwischenring durch einen mit außenliegendem Ölfilter ersetzen. War mir bisher aber zu teuer und ist eben nicht Original.

 

Ich fahre meine Mille sehr gerne und würde sie weiterempfehlen.


Zitat:

Original geschrieben von v11sport

Hier meldet sich ein erfahrener Motorradfahrer...erfahren, aber auch moto-guzzi-leidgeprüft.

BMW R25/3, Yamaha XS 650, Honda Goldwing K1, Motoguzzi 850 T3 mit Schepski Beiwagen, 13 goldene Jahre lang Kawasaki Z 1300 DFI, Motoguzzi V11Sport Naked, Suzuki GSX 1400, weil es so schön war noch einmal Guzzi V11 Sport, allerdings diesmal B.j 2000 und das war das Elend ...........

6000Km, drei Getriebeschäden ! ! !

Jetzt fahre ich eine göttliche Yamaha MT 01, bin aber offensichtlich dem Guzzivirus teilweise erlegen.

Was spricht für, und was spricht gegen eine Mille GT, 35000Km, fast original, guter Zustand, Ez 1990, Speichenräder ?

Ist sie nur für wirklich versierte Schrauber geeignet, oder auch für mich ? Ich schraube schon gerne ein wenig. Aber ich gehe niemals an das "Eingemachte". Ich will mit der Mille nicht die Welt umrunden. Ich will mich an ihrem klassischen Aussehen erfreuen und maximal 2000Km im Jahr mit ihr, nur bei schönem Wetter, fahren.

Freue mich auf unterschiedliche, begründete Sichtweisen

Ulli


In erster Annäherung hat mich vor 13 Jahren das Aussehen der Mille GT - meine ist schwarz, mit Drahtspeichen, aus zweiter Hand, damals 40.000km - angezogen. Später waren es dann viel mehr Sound und Charakter, was mich nicht mehr los ließ. Meine hat nun weit über 90.000km auf der Uhr (kann nicht nachsehen, ist für den Winter eingemottet) und hatte bisher keine nennenswerten mechanischen Probleme. Einmal habe ich das Kreuzgelenk des Kardans erneuert, ansonsten immer nur die normalen Inspektionen. Ventile einstellen ist ebenfalls - auch für den "nur Hobby-Schrauber" - kein Problem. Ich hatte wohl häufiger Ärger mit der Elektrik, aber nie etwas Ernstes. Es ging immer nur um Kontaktschwächen. Ich habe mir angewöhnt bei jeder Frühjahresinspektion alle Stecker zu trennen, Kontakte - wo nötig und möglich - blank zu machen und mit Kontaktspray zu behandeln. Damit hatte ich in aller Regel Ruhe.

Unter dem Strich würde ich die Maschine sofort noch einmal kaufen. Heute nutze ich sie nur noch bei schönem Wetter und bewege sie allenfalls 1.500 bis 2.000 KM/Jahr, weil sie mir für alles Andere zu schade ist. (Für den Alltag habe ich noch ein zweites Motorrad.)

Ich freue mich jetzt schon darauf, sie nach dem Winter wieder zu aktivieren. Wenn ich sie starte, werde ich wieder eine Gänsehaut bekommen...so ist es seit 13 Jahren... ;-)


Themenstarter

Danke für die Antwort ! Am Mittwoch werde ich mir das gute Stück zum zweiten mal anschauen und dann entscheiden.

Gruß

Ulli

 

Original geschrieben von schorsch48

In erster Annäherung hat mich vor 13 Jahren das Aussehen der Mille GT - meine ist schwarz, mit Drahtspeichen, aus zweiter Hand, damals 40.000km - angezogen. Später waren es dann viel mehr Sound und Charakter, was mich nicht mehr los ließ. Meine hat nun weit über 90.000km auf der Uhr (kann nicht nachsehen, ist für den Winter eingemottet) und hatte bisher keine nennenswerten mechanischen Probleme. Einmal habe ich das Kreuzgelenk des Kardans erneuert, ansonsten immer nur die normalen Inspektionen. Ventile einstellen ist ebenfalls - auch für den "nur Hobby-Schrauber" - kein Problem. Ich hatte wohl häufiger Ärger mit der Elektrik, aber nie etwas Ernstes. Es ging immer nur um Kontaktschwächen. Ich habe mir angewöhnt bei jeder Frühjahresinspektion alle Stecker zu trennen, Kontakte - wo nötig und möglich - blank zu machen und mit Kontaktspray zu behandeln. Damit hatte ich in aller Regel Ruhe.

Unter dem Strich würde ich die Maschine sofort noch einmal kaufen. Heute nutze ich sie nur noch bei schönem Wetter und bewege sie allenfalls 1.500 bis 2.000 KM/Jahr, weil sie mir für alles Andere zu schade ist. (Für den Alltag habe ich noch ein zweites Motorrad.)

Ich freue mich jetzt schon darauf, sie nach dem Winter wieder zu aktivieren. Wenn ich sie starte, werde ich wieder eine Gänsehaut bekommen...so ist es seit 13 Jahren... ;-)


Deine Antwort auf "Pro und contra Mille GT"

zum erweiterten Editor
Moto Guzzi: Pro und contra Mille GT

Ähnliche Themen zu: Pro und contra Mille GT

schliessen zu
Fahrzeug Tests