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Hallo hier im Forum... ich hoffe, dass ich hier Hilfe finde und vor allem kompetentere Leute antreffe, als in den Werkstätten bei mir in der Nähe...
Ich habe mit meinem Peugeot 806, 2,1 TD zwei gravierende Probleme:
das erste ist ganzjährig... Das Auto verhält sich im Betrieb vollkommen normal... das heisst... man kann damit durch die Stadt fahren... stop and go von Ampel zu Ampel... beschleunigen... bremsen... jedoch... mit einem Mal steigt die Temperatur bis kurz vor den Siedepunkt...
Mein erster Gedanke war das Thermostat, da auch typischerweise die Heizung nur noch kalte Luft brachte... Ein Austausch brachte jedoch keine verbesserung... Mir fiel auf, dass es eine gewisse Voraussetzung für dieses Verhalten gab:
Wenn ich mit dem Fahrzeug eine konstante Geschwindigkeit fahre, d.h. kein Beschleunigen oder Ausrollen, die Drehzahl hierbei niedriger als 2500U/Min beträgt, z.B. mit 60-70 km/h im 5. Gang, steigt die Temperatur. Wie bei einem defekten Thermostat auch, so ist der große Kühlkreislauf kalt (geprüft an den Schläuchen). Jedoch... und jetzt kommt das faszinierende... Das einzige Hilfreiche ist, sofortiges Herunterschalten und die Drehzahl auf über 3000U/Min bringen....
Die Temp. fällt sofort wieder ab und bleibt trotz des unwirtschaftlichen Fahrens im grünen Bereich...
Nicht sehr schön, wenn man um 4 Uhr in der Früh mit dem ersten Gang durch einen verkehrsberuhigten Bereich fahren muß, dabei die Drehzahl über 3000U/Min halten muß...
Der zweite Fehler fing an, als die Aussentemperatur anfing zu sinken...
Aufgefallen ist mir, dass ab 10 Grad abwärts der Fehler verstärkt auftritt... Verstärkt nicht im Sinne von der Häufigkeit, sondern im Sinne der Dauer...
Das Auto startet schlecht... nur durch pumpen des Gaspedals bekomme ich es überhaupt zum Laufen... je kälter, desto länger daurert die orgelei...
Der Wagen nimmt schlecht Gas an... nicht permanent, aber plötzlich und je kälter es draußen ist, desto deutlicher zu spüren.... Es ist, als ob man mit den letzten Tropfen Sprit versucht, noch bis zur Tankstelle zu kommen... Die Leerlaufdrehzahl ist meines Erachtens zu niedrig...
Das Auto geht plötzlich aus... entweder beim Bremsen oder auch trotz Beschleunigen...
Beim Beschleunigen muss ich sehr, sehr feinfühlig Gas geben, da bei zu starkem durchdrücken des Gaspedals der Motor anfängt deutlich und massiv zu "nageln"...
Ist die Aussentemperatur nicht unter 5 Grad, so fängt sich das Problem, so wie der Motor Betriebstemperatur erreicht...
Jedoch bei Überlandfahrten ist die max. erreichte Temp. ca 10 Grad unter der normalen Betriebstemp.
Dies macht sich durch manches leichtes Ruckeln ( wie kein Sprit) und einem leichten Nagelgeräusch bemerkbar...
Jetzt, wo die Aussentemperatur unter Null ist, zieht sich die Startprozedur bis kurz vor das Aus der Batterie... die Fehler -ausgehen und -kein Gas annehmen ziehen sich bis zu einer halben Stunde nach dem Start...
Die zu niedrige Betriebstemp. bleibt, egal ob über Autobahn, oder Landstraße.... und auch das "Zwischennageln"....
Gestern sogar zum ersten Mal im Stand an der Ampel, nach einer halben Stunde Überlandfahrt....
Ach ja... die Dieselpumpe hatte ich letztes Jahr gegen eine Austauschpumpe wechseln lassen, da die alte undicht war...
Bei den Kontrollleuchten blinkt nach dem starten die "AirBag-Leuchte", bis sie nach etwa 5 bis 10 Minuten konstant leuchtet....
Ich hoffe, dass mir jemand mit Hilfe dieser doch recht umfangreichen Fehlerbeschreibung weiter helfen kann....