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Nochmal das Thema Leistungsverlust E 46 320 d

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Nochmal das Thema Leistungsverlust E 46 320 d

Zurückkommen auf das schon mal Anfang des Jahre von mir angerissene Thema möchte ich dieses doch noch einmal leider aufnehmen.

 

OK als erstes das letzte Update:

 

technische Daten: BMW E46 / 320 d Touring / Bj. Ende 2003 / 95000 km

 

Bei der vorletztenn Inspektion, vor dem Kauf des Wagens bei BMW wurde wahrscheinlich nur der Stempel ins Heft reingeknallt, mehr aber nichts gemacht.

So war sowohl der Luftfilter wie auch die anderen Filter komplett zu (extrem verschmutzt)

 

Das ist jetzt bei der großen Inspektion in einer freien Werkstatt aufgefallen, nach dem der Wagen mehrfach bei BMW war, wo der

- Luftmengenmesser gewechselt (Brachte die notwendige Luftmenge unter Last nicht mehr)

- Lambdasonde getauscht (Proforma, obwohl die Werte noch gut waren)

getauscht wurde

 

Der freien Werkstatt ist auch aufgefallen das der Ladeluftfilter sehr verölt war. Wurde sofort gereinigt, ist allerdings nach 5 Wochen wieder verölt

 

Ergebnis:

Nach der letzten Aktionen war alles (fast) gut, der Wagen zog (fast) wieder, der Dieselverbrauch stellte sich wieder im Bereich des normalen ein, nur bei der Endgeschwindigkeit war bei ca. 210 km/h Schluss, an langen Steigungen sackte diese zusammen und im unteren Drehzahlbereich kam nicht viel 8erst ab ca. 1500 - 1750 Touren wurde er wie gewohnt bissig)

 

Stand heute:

 

- Ladeluftkühler wieder verölt

- Bei Lastaufnahme ist manchmal ein "zwitschen" zu hören

- im unteren Drehzahlbereich immer nochmittlerweile absolut keine Leistung, z.B. 5 Gang ca. 75 km/h ca. 1400 U/min Geschwindigkeitregelanlage an, leichte Steigung, Geschwindkeit bricht zusammen, Gasgeben nützt nix (voll durchgetreten, kommt absolut nix, nach Runterschalten auf den 4 kommt er bei Vollgas langsam, nur Runterschalten auf den 3. hilft.

- Tester KEINE FEHLERMELDUNGEN (IMMER WIEDER)

 

Vermutungen der Werkstatt:

 

- Kurbelwannenentlüftung kaput

und

ggf. Turbolader kaputt / verölt

 

Man schlägt mir den Austausch der beiden Baugruppen vor. (viel viel Money)

Mit geht es nicht darum, das Geld zu bezahlen, obwohl es weh tut, aber wenn, sollte es Sinn machen und nicht nur Proforma ausgetauscht werden, mit dem Ergebnis, das es immer noch nix gebracht hat. Den das habe ich in der letzten Zeit genug gehabt, alleine das Auslesen wird sich ja bekanntlich schon immer fürstlich bezahlt. Das sehe ich langsam nicht mehr ein.

 

Jetzt meine Fragen:

 

1. Kann durch das verölen der Kat zu sein

2. Kann man den Staudruck des Kat messen, wenn ja wie und welche Werte sollte er ereichen

3. Geht ein Torbulader kaputt, wenn er verölt

4. Deutet dieses Fehlerbild auf einen Defekt am Turbolader hin, immerhin zieht der Wagen ab ca. 1500 U/min. Ich denke eher nicht

5. Kann ein verölter Turbolader gereinigt werden, wenn ja, macht es technisch Sinn oder ist das Risko eines Nachfolgeschadens zu groß

6. Hat jemand noch eine Idee, was hier im argen liegen könnte

 

KOMMT MIR ABER BITTE NICHT MIT DEM TIP, ZUM BMW DEALER MEINES VERTRAUENS ZU GEHEN!

DEN GIBT ES NÄMLICH NICHT MEHR IN MEINER GEGEND!!!

 

HIER BIN ICH SO SEHR ENTTÄUSCHT, DAS ICH ERNSTHAFT ÜBERLEGE, DASS MEIN NÄCHSTER WAGEN KEIN BMW MEHR IST, OBWOHL ICH BMW LIEBE!

 

ABER DAS IST EINE ANDRE GESCHICHTE, WO ALLERDINGS AUCH EIN TEIL DIESER SACHLAGE MIT BEIGETRAGE HAT!

 

Hierzu mehr in einem anderen Beitrag.

 

Euer Normali


Wurde der Ölabscheider der Kurbelgehäuseentlüftung schon erneuert? Das steht bei jedem 3. Ölwechsel an, also normalerweise so etwa bei 90000 km.

 

Wenn aus irgendwelchen Gründen zu viel Blow-by-Gas über die Kurbelgehäuseentlüftung gefördert und vor dem Turbolader in die Ansaugstrecke eingeleitet wird, kann das z.B. auch dazu führen, daß im Ladeluftkühler zu viel Öl vorliegt. Daher kann es nicht schaden, das Kurbelgehäuseentlüftungssystem systematisch zu prüfen.

 

Auch ein verschlissener Turbolader kann zu Öleintrag in den Ladeluftkühler führen. Da der Lader aber vergleichsweise teuer ist, fängt man logischerweise erst mal bei den preiswerten Systemen mit der systematischen Suche an und tauscht nicht gleich den Lader aus.

 

Den Gegendruck am Kat kann man theoretisch prüfen, meist ist es aber sinnvoller, den Kat einer Sichtprüfung zu unterziehen, ob die Keramik Verschmelzungsspuren bzw. Löcher aufweist (wäre nach einer Überhitzung der Fall).

 

Was das Ansprechverhalten unter 1500 betrifft, wäre hier erst mal zu prüfen, ob die variable Turbinengeometrie korrekt arbeitet - die Schaufeln sollten im niedrigsten Drehzahlbereich in der geschlossenen Stellung stehen, um schnell Ladedruck aufzubauen. Da die Ansteuerung der VTG-Verstellung unterdruckgesteuert erfolgt, kann man hier z.B. erst mal den elektropneumatischen Druckwandler prüfen, der den passenden Unterdruck moduliert und zur VTG-Verstellung weiterreicht. Sollten die Schaufeln am Lader durch eine Fehlfunktion des Unterdrucksystems permanent offenstehen, wird der Ladedruck viel zu langsam aufgebaut. Theoretisch könnte auch die Verstellmechanik durch Rußablagerungen schwergängig sein.

 

Eine Probefahrt der Werkstatt mit angeschlossenem Laptop und Vergleich der Soll/Ist-Werte für den Ladedruck (und Sichtung möglicher kurzzeitiger Fehlermeldungen) wäre aber hier sicherlich sinnvoll, um systematisch weitersuchen zu können.


Themenstarterin

Ich sage erstmal Danke für diesen meiner Meinung sehr qualifizierten Beitrag

 

Hier hat man echt das Gefühl, dass Du weißt, von was Du redest !!

 

Schade eigentlch, dass solche eine qualifizierte Aussage von den bisher aufgesuchten BMW - Vetragswerkstätten nicht gekommen ist.

 

Ich werde versuchen, hier in meiner Gegend eine dementsprechende Werkstatt zufinden, die vielleicht mit ähnlicher Fehleranalyse dran geht.

 

Wie schon gesagt DANKE

 

Was ich eigentlich sehr traurig fand, ist die Tatsache, dass mir BMW nicht weitergeholfen hat, aber eine Menge Kohle kassiert hat.

 

Stattdessen hat die freie Werkstatt wirklich Ihr Bestes gegeben aber natürlich an Ihre Grenzen gestoßen ist. Das mache ich daran fest, dass erst hier aufgefallen ist, dass der Luftfilter komplett zu ist, dass der Ladeluftkühler verölt war und das der Luftmengenmesser unter Last nicht richtig gearbeitet hat.

Bei BMW dagegen habe ich immer nur gehört, das keine Fehler im Speicher ablegt ist, alle Ok sei und ich dafür Kohle berappt habe.

 

Die Krönung dieser Erfahrungen mir BMW war, dass ich extra zu einer BMW - Werkstatt nach ... gefahren bin, zuerst grob den Fehler beschrieben habe, um eine möglichst objektive Probefahrt gebeten habe. Anschliessend sollte dann ein ggf. notwendige Übverprüfung durchgeführt werden. --> Der Werkstattmeister stieg ein , riss die Gänge bis zum Anschlag durch, meinte "der fährt doch ganz normal, da ist nix " und nahm mir dafür 65 € ab.

 

Da verliert man Vertrauen!!

 

Ich bin vielleicht ein schwieriger Kunde, weil ich hinterfrage und nachbohre, was getan werden soll und warum ,und nicht einen globalen "Persilschein" ausstelle.

 

Eigentlich ist sogar das Gegenteil ist der Fall, da ich meist notwendige Reparaturentscheidung dahingehend treffe, dass alles gemacht werden soll, was notwendig, ohne Wenn und Aber, eben ohne lange Disskusion. Ein kleines Beispiel: Bremsen hinten mussten gemacht werden: Entscheidung: auch die Scheiben + Handbrensbeläge raus, damit alles tip top ist, obwohl mit Einschränkungen (Belähge fingen an hart zu werden) ich dies hätte auch auf den nächsten Wechsel hätte hinnaus zögern hätte können.

 

Aber, und das ist meine ehrliche Meinung, zeichnet eben eine gute Werkstatt aus, wenn Sie dem Kunden ehrlich berät und auf Nachfrage erklärt, was, wieso, warum und darauf achtet, dass wirklich nur das gemacht wird, was wirklich notwendig ist.

 

Denn dann fühlt man sich nicht nur aus Kuh, die gemolken werden kann, sondern als Kunde, desen Belange ernst genommen werden.

 

Entschuldigt bitte meinen negativen emotionalen Bemerkungen zum Thema BMW - Werkstatt, aber dieses Thema zieht sich schon seit Ende Oktober 2008 hin und hat eine Menge Geld gekostet.

 

So jetzt zu Deinen Antworten:

 

als erstes werde ich die Überprüfung der Kurbelwannentlüftung veranlassen.

 

Zum Thema Turbolader:

- Ist ein Verschließ bei dieser Laufleistung (98000 ) normal ?

- Kann der Turbolager gereinigit (wenn Rußablagerungen vorhanden sind) weden, wenn ja, macht es technisch Sinn ober bestehen unkalkulierte Risiken bzzg. der späteren Funktion?

- Kann mann feststellen ob der Turbolader verdreckt ist, wenn ja, macht es wirtschaftlich Sinn

- Bezüglich der VTG Verstellung habe ich auch noch zwei Fragen

1. Spricht was dafür, das hier ggf. ein Fehler vorliegt, da der Wagen bei kalter Niederdruck Witterungslage besser läuft (Subjektiver Eindruck)

2. Spricht etwas dafür, da der Wagen, wie schon beschrieben, zwischen 2000 bis ca 4000 U/min richtig biss zeigt, wie man es eigentlich kennt.

 

Jetzt zum Schluss eine Frage zum Kat. da ich eigentlich den Wagen diesen Sommer weggeben wollte, da ich einen Dienstwagen erhalten sollte, habe ich keinen Hochrüstung auf Euro 4 vorgenommen. Macht es Sinn, den Kat einfach pauschal rauszuscheißen und dann auf Euro 4 umzurüsten, bevor das leidige Thema behoben ist?

 

Euer Normali


ich stelle hier nochmal einen alten beitrag von mir online, da ging es auch um das thema.

 

 

das gleiche hatte ich auch, gut, er kam noch was über die 190, aber leistung fehlte auch, aber es gab kein drehzahlloch.

 

 

 

nachdem der normale tester nichts anzeigte wurden verschiedene andere tests gemacht, u.a. ein sogenannter LUFTMASSEN-SYSTEMTEST.

 

dieser ergab dann, dass die DRALLKLAPPENSTEUERUNG nicht richtig funktionierte, die klappen also bei volllast nicht vollständig öffneten. das öffnen und schliessen funktioniert -wenn ich mich richtig erinnere- über unterdruck.

 

 

 

die drallklappensteuerung ist aber teil des ansaugkrümmers, dieser wurde getauscht (kosten ca. 400 - 450 eur) und das problem war weg.

 

 

 

der motor hatte eine laufleistung von 85.000 km.

 

 

 

bevor nun jemand nach kulanz etc fragt: kann ich nichts zu sagen, bei mir war es innerhalb der gebrauchtwagengarantie.

 

 

 

ach so, meine bmw-vertragswerkstatt aus berg. gladbach, zu der ich sonst immer fuhr und wo ich auch mehrfach bemängelt hatte, das mein auto einen leistungsverlust hatte, hat nichts gefunden und beim 3. rep.-versuch dann eben kostenpflichtige teile (luftfilter etc) ausgetauscht, der freundliche aus daun, bei dem ich mit allen meinen bmw vorgängern zum service war, hatte keinerlei probleme, den fehler zu finden und innerhalb von 24 std. (klar, er musste ja den krümmer bestellen) zu meiner vollsten zufriedenheit zu beheben.

 

schönen 1. mai an alle


Themenstarterin

So....

jetzt scheint die bever ending story doch endlich zu Ende gagangen sein.

 

War heute beim FREUNDLICHEN, zwar nicht um die Ecke, aber immerhin....

 

Ergebnis:

 

Kurbelgehäuseentlüftung dicht ---> dadurch herrscht ein totaler Überdruck im System gegen denn dann der Lader "ankämpfen" musste

 

Ok..

 

Turbo absolut ok, setzt bei ca. 1600 richtig ein und baut lt. dem Freundlichen auch den Maximaldruck auf.

 

Auch die flexilbe Verstellung arbeitet wohl absolut ok.

 

Steuerteile hatten den Softwarestand der Auslieferung ---> upgedatet

 

Staudruck KAT ok

 

Endlich mal was POSITIVES

 

Rückfahrt vom FREUNDLICHEN um die "Ecke" immerhin ca. 75 km war ok.

 

Welch Wunder, im Sechsten bei 1000 U/min nahm er Gas an, auch bei Steigungen kein offensichtlicher Leistungabfall. allerdings noch ein wenig unruhig. Denke aber, dass stellt sich wieder ein wenn das überflüssige Öl weg ist und er sich auf die neuen Daten eingestellt hat.

 

So, ´jetzt werde ich die Sache mal beobachten, bin aber guter Hoffnung.

 

FAZIT:

 

KLEINE URSACHE ---> GROSSE WIRKUNG

 

Schade nur, dass die anderen "FREUNDLICHEN" hier so kläglich versgat haben und sich ausschliesslich auf das Auslesen verlassen haben.

 

Euer Normali


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