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Niedrigster restwert nach 36M
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Hallo Leute!
Ich Firma würde mir ein KFZ leasen. Der Vertrag wird 36 Monate laufen und es werden 30tkm/Jahr angenommen.
Das besondere: ich kann nach den drei Jahren bestimmen wer das Auto kaufen darf (nur ich darfs nicht kaufen) und ich kann jetzt den Restwert festlegen... Die Leasingrate zahlt bis zu einer Grenze die Firma.
Das ist eine sehr große Firma mit sehr kleiner Niederlassung in Österreich. Auf die Frage wie niedrig denn der Restwert sein darf hab ich nur die Antwort bekommen "na halt realistisch, sonst akzeptierts die Leasingfirma nicht".
Damit zur Frage: Mit welchem Restwert (in %) vom Listenpreis (!) rechnet eine große Leasingfirma bei Wagen wie Audi A4 Avant oder Mercedes C T nach 36M und 90tmk intern?
Wir bekommen bei den üblichen deutschen Herstellern bis zu 24% Rabatt von Listenpreis. Zur Berechnung der Leasingrate wird allerdings der Listenpreis herangezogen. Daher ist beim Restwert angeblich "einiges machbar". Die Grenze der Leasingrate ist die Rate des Standardwagen Audi A4.
lg m |



Da es, wenn man nach einigen Threads hier und anderswo geht, eine beliebte Masche zu sein: Achte darauf, dass im Vertraglich vereinbarten auch genau das steht - und dass du nicht basierend auf mündlichen Vereinbarungen/Erklärungen deine Entscheidungen triffst. Denn sonst hast du nachher mehr fürs Leasing bezahlt weil der Restwert niedrig angesetzt war, und stellst dann fest, dass die Leasingfirma doch noch hätte zustimmen müssen für einen Verkauf, dies aber nicht tut und der Wagen "weg" ist.
Zur eigentlichen Frage: Einfach die gängigen Gebrauchtportale aufrufen, und nach 3 Jahre alten Fahrzeugen mit der Lafuleistung suchen die vom Händlern angeboten werden und die Händlermarge abziehen.
Was ist denn das für eine komische Leasingfirma, bei der der Kunde den Restwert vorgeben darf? Normalerweise kalkuliert der Leasinggeber diese Zahlen doch selbst durch - es ist ja auch sein Risiko...
1xDas nennt sich Vollarmortisationsleasing, und dazu gibt es ein paar Fallstricke. Insbesondere die, dass der LG einem Verkauf zustimmen muss!
Die Firma leased den Wagen über drei Jahre und zahlt 'so viel wie möglich', damit der spätere Käufer (Privatperson) den Wagen dann 'so günstig wie möglich' kaufen kann. D.h. Firma kann Wagen nahezu vollständig steuerlich geltend machen und der Firmenchef hat einen drei Jahre alten Gebrauchtwagen (7er BMW, Audi A8 etc.) für 10% Listenpreis.
Aber wie gesagt: Vertrag genaustens lesen, sonst Wagen weg und LG freut sich