Motorsporteinstieg ohne Geld ?

Themenstarter

Moin Moin,

 

kann man auch ohne Kapital im Motorsport einsteigen ? Mein Sohn ist 20 Jahre alt und fährt seitdem er 18 ist regelmäßig mit Freunden über die Nordschleife und möchte gerne wissen wie gut er wirklich ist. Gibt es da eine Möglichkeit beispielsweise mit einem bereitgestellten Auto quasi Bewerbungsfahrten zu machen wo dann der beste die Chance erhält einmal in einem echten Team sich beweisen zu können ?


Roadrunner 16V Roadrunner 16V

Turbotreter

Ohne Geld geht gar nix. Vielleicht mal gratis Testfahrten aber spätestens wenns an die richtigen Rennen geht muß Geld her. Egal ob durch Sponsor oder eigenfinanziert.

 

Eine der günstigsten Serien ist der Chevrolet Cruze Cup, da werden mit 2-3 Fahrer pro Auto 4h Langstreckenrennen gefahren. 10 Rennen pro Saison. Aber selbst da kannst Du mal locker 1000€ pro Person pro Rennen rechnen. Wenn man dann etwas kaputt fährt kommen diese Kosten dann natürlich noch dazu.


Tja, da ist "ohne Moos nix los" .... und einen Sponsor findet man sicher erst dann, wenn man wirklich schon was kann ... und dieses Können kann man sich halt nur auf eigenem Material "erfahren".

Bin selbst rennsportbegeistert und habe selbst sehr wenig Geld, mein einziger "Ausweg" ist das Motorrad fahren. Denn die japanischen Seriensupersportler sind ja technisch schon verdammt nah an richtigen SuperBike-WM-Maschinen dran. Sowas kriegt man gebraucht auch für relativ wenig Geld. Naja, und die Renntrainings kosten halt auch so etwa 300-400 Euro pro Wochenende plus Anfahrtskosten plus Reifen (ca. 300 Euro pro Satz, nach etwa 3 Renntrainings hinüber) plus etwaige Schäden an der Maschine plus Schutzkleidung natürlich.

Dabei muss man wissen, dass sowas aber auch immer bisserl ne Materialschlacht ist, die meisten dort haben so viel Geld, dass sie lachen können, wenn sie ihre (teure) Maschine ins Kiesbett geschmissen haben und ihnen selbst nichts passiert ist. Das ist eigentlich das "a und o" dabei, dass man heile Knochen dabei behält ... dass dem nicht immer so ist, konnte man ja heute wieder extrem trauriger und tragischer Weise bei der MotoGP mitbekommen :(:(.

Das ist dann halt auch der Nachteil beim Motorradrennsport, der zwar vom finanziellen Aufwand sehr viel günstiger ist, der evtl. auch vom sportlich-ästhetischen Standpunkt viel reizvoller ist, als das Autorennfahren, aber halt mitunter auch etwas gefährlicher ist, jedenfalls in der Lernphase am Anfang.

 

Gruß

 

PS: Allerdings ganz sicher bin ich mir da nicht, dass Motorradfahren auf einer Rennstrecke wirklich so viel gefährlicher ist als Autorennfahren, denn im Rennauto hat man zwar "Knautschzone", aber man ist halt auch darin festgezurrt. Ich wurde mal bei über 200km/h auf ner Rennstrecke vom Motorrad "geholt" und mir ist kaum was passiert - die Maschine und die Klamotten waren natürlich Schrott ... ca. 7000 Euro Schaden in einem Wimpernschlag.


Vom gratis über den Ring brennen träumen bestimmt viele, ist aber eher unwahrscheinlich. Wenn man sein Geld nicht nur in Auto und Touristenfahrten investieren will kann man auf den Netzseiten vom ADAC, AvD, DMV, DMSB oder NAVC sich über den Einstieg in den Motorsport informieren. Die kostengünstigste Möglichkeit ist immer noch der Slalomsport. Am Besten einen Club mit eigenem Trainingsauto suchen (Ist leider recht selten), oder sich in einem Club mit gleichgesinnten ein Fahrzeug teilen.

 

Auf der Rundstrecke sind die Kosten selbst bei kleinen Fahrzeugen doch recht hoch und deshalb für die Normalverdiener selbst bei RCN oder GLP eher ausgeschlossen.


Gibts nicht im Fernsehen immer so Racecamps, aus denen der beste dann in nem Rennstall unterkommt. Ich mein ich hätt da mal was gesehen. Aber da muß dein Sohn auch der beste sein, falls es da nicht reicht kostets auf jeden Fall Geld und das nicht zu wenig!


Motorsporteinstieg ohne Geld ?

Zitat:

Original geschrieben von Hasi1982x

Gibts nicht im Fernsehen immer so Racecamps, aus denen der beste dann in nem Rennstall unterkommt. Ich mein ich hätt da mal was gesehen. Aber da muß dein Sohn auch der beste sein, falls es da nicht reicht kostets auf jeden Fall Geld und das nicht zu wenig!

Ja, mit 500.000 Bewerbern und 16 Teilnehmern am Racecamp..... Da ist ein Gewinn im Lotto warscheinlicher....


edgar edgar

*wahrheittutweh*

meine ehrliche meinung dazu ?

 

 

wenn da ne gewisse begeisterung da ist , sollte es bei ner kleineren veranstaltung ( sonntags slalom...., navc ..e.t.c ) erstmal kleine brötchen backen .

auch leute die jahrelang schon vln fahren haben einen " gönner " / sponsor .....der meist im direkten arbeitsumfeld zu suchen ist , umsonst oder für geld , fahren da wirklich nur vollprofi´s ..........davon in kleinen klassen kaum einer .

und ohne jahrelange erfolge vorweisen zu können wird dich keiner in ein 2 liter special oder höher setzen aufm ring .

 

ich würde mir ein " günstiges " vehikel ( totalschaden im notfall mit kalkulieren ) anschaffen und beim NAVC mit tageslizenzen starten, wenn ich das halbwegs ernst meine .

 

auch da wird dem ein oder anderen schnell klar das mit " dicke hose machen " schnell der ofen aus ist , da gibts auch extrem gute leute die eben das aus reinem hobby fürn kleinen preis betreiben aber mit " hohem " aufwand und da gehts teilweise schon gut los.


Mit über 18 Jahren auf die Rundstrecke???????

 

 

 

Da haben viele andere schon 10 Jahre Rundstreckenerfahrung im Kart.

 

 

 

Deshalb:

 

Berufsausbildung, Studium. Evtl. später als Hobby über Slalom in den Rennsport. Selbstfinanziert.


Privater Motorsport: Motorsporteinstieg ohne Geld ?
 
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