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Motor OM 615.940 wird zu heiß
Themenstarter
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Hi,
ich habe in meinem Boot einen OM 615.940, der Jahre treu seinen dienst tat - und noch tut---er wird aber seit einiger Zeit bei höheren Drehzahl (ab 2000 ) zu heiß. Die Temperatur steigt über 100 Grad an.
Thermostat habe ich schon rausgeschmissen. Keine Änderung. Den Motorblock habe ich auch schon einmal mit P3 (Nachfolgemittel) ausgespült. Motoröl ist normal schwarz - d.h. ohne Wasser. Es steigen auch keine Blasen im Kühler auf.
Was kann die Ursache sein?
Ob einmaliges Spülen nicht ausreichend war?
Wer hat noch eine Ide?
Danke für Atworten. |






Hallo
Süss oder Salzwasser ?
hast du einen Wärmtauscher am Krümmer ?
hast du einen Kühler wenn ja Frischluftdurchsatz oder Wärmetauscher mit Wasserdurchsatz ?
Daimlerpumpe zum Umwälzen oder seperate WaPu ?
Sonstige Wartung iO ? (Ventilspeil, Pumpenförderende)
Grüsse
1.) - Beides
2.) - ja
3.) - Wärmetauscher, separate Wasserpumpe. Reichlicher Wasserdurchsatz (Zweikreiskühlung)
4.) - Daimler-Wasserpumpe, original
Der Wärmetauscher am Krümmer ist nach Sichtnahme ohne Kalkablagerungen. Der allgemeine Wärmetauscher ebenfalls - und hat früher ausgereicht.
Ob sich allerdings die Durchsatzmenge der Motorwasserpumpe verringert haben könnte, wurde bisher nicht kontrolliert, da nach in Augenscheinnahme kein mechanischer Defekt festgestellt wurde.
Der Motor läuft einwandfrei. Ruhiger Lauf. Kein Qualm, kein Dampf, kein Ruß - so dass ich davon ausgehe, dass Ventilspiel und Fördereinstellung der Einspritzpumpe i.O. sind.
Ich hatte eine Fachwerkstatt mit der Durchsicht des Motors beauftragt. Die hat den Kopf abgenommen und überprüft. Ventilspiel einestellt. Einspritzpumpe "überholt" . . . . (???) (ges. Reparaturkosten 2500,00 €) - trotzdem - es hat sich nichts geändert, Motor wird bei Drehzahlen über 2000 zu heiß, was früher nicht der Fall war.
Die Zylinderkopfschrauben wurden nach ca 20 Betriebsstunden mit Drehmomentschlüssel vorschriftsmäßig nachgezogen - waren aber fest.
Der Fall wurde mit mehreren "erfahrenen" Wassersportlern diskutiert - mit 100 verschiedenen Ursacherklärungen.
Ich bin mit meinem Latein am Ende, da ich auch Haarrisse im Block für unwahrscheinlich halte, weil keinerlei Anzeichen dafür vorhanden sind.
Von einem Kollegen, der ein ähnliches Proplem wie ich hatte, ist mir bekannt, dass sein Problem erst nach mehreren Reinigungs-Spülungen beseitigt wurde. Allerdings handelte es sich bei der Kühlung dessen Motor um einen mit "Einkreiskühlung", wo vermutlich durch den ständig neuen Wasserdurchsatz die Ablagerungen in den Kühlkanälen des Mors zu groß geworden sind.
Ich werden noch ein paar Mal den Motor durchspülen. (Welches Mittel ist das Beste?) Vielleicht bringt das Erfolg - oder - und daher meine Ratsuche hier - was könnten noch für Ursachen verantwortlich sein?
Hallo
Also der Motor ist überholt die Einspritz-Pumpe auch und der Motor hat auch Leistung daher würde ich zuerst den primären Kühlkreislauf vom Ansauggitter über Wärmetauscher und Wasserpumpe durchgehen ein andere Frage ist ob sich am Boot durch bewuchs des Bootskörpers nicht der Strömungswiderstand so weit verschlechtert hat das man halt öfters im Vollastbereich unterwegs ist als zuvor.
Das würde man auch über den Kraftstoffverbrauch ermitteln können
Zuerst würde ich mal die Aussage der Motor wird zu heiss prüfen wollen, bei zu heiss bezieht sich das meist auf die Kühlwassertemperatur aber wie sieht es mit der Öltemperatur aus ?
Bei Daimler wurde die Kühltemperatur gerne mit einem Kappilarrohr am Zylinderkopf gemessen hat man das Instrument geprüft/geeicht ?
Bei E-Instrument schadet ein Messabgleich auch nicht.
Bei Kühlmediumaustritt aus dem Verschlussdeckel müsste man zuerst mal den Verschlussdeckel prüfen.
Evtl. kann man auch mit einem 120 oder 140 anstatt einem 100er das Problem lösen. OM 615 liefen im W123 mit 120er Deckel (1,2bar) 140er kamen mit dem W124 und hat auch am W123 die 120er ersetzt.
Motorwasserpumpe ist standfest frühe Versionen brauchen ab & an ÖL oder Fettnachfüllung der
Kühlwasserpumpenwelle spätere haben Lebensdauerfüllung. Das schöne am OM 615 ist das Pumpe und Pumpengehäuse noch seperat sind und getauscht werden können falls sich Kavitäten am Gehäuse zeigen.
Thermostat und Entlüftung dürften schon geprüft sein.
Spülmedien sind abhängig von den im System zu findenden Buntmetalle auszuwählen. Leichte Citronensäure und Essigsäure haben sich bei kurzer Einwirkdauer als unkritisch erwiessen.
Hohe Konzentrationen und lange Einwirkdauern fressen Buntmetalle an
Der absolute Rohrputzer ist Amidosulfinsäure aber der ist sehr agressiv speziel zu Aluminium anderseits nagt Amidosulfon fast nicht an Buntmetallen.
Das Problem ist ja evtl. nicht Kalk sondern organischer Belag.
Ich würde da mit einem Kühlerbauer kontakt aufnehmen und evtl. dem das Kühlsysten komplett hinschleifen.
Aber zuerst einmal den Wasser/Wasser Tauscher prüfen reinigen und die Sekundärwasserpumpe prüfen.
Danach kann man isch überlegen ob man die Sekundärpumpe nicht höher Übersetzt um den Wasserdurchsatz zu vergrössern aber das kostet Nettoleistung.
Zur Verbesserung der thermischen Reserven des Motors kann man einen Ölkühler in den Hauptstrom einschleifen. Hohe Kühlwassertemperatur ist bei Aluköpfen auf Gussblöcken ist zwar kritisch aber da würde ich mal auf Daimler setzen die den Motor ja auch als Notstrom und Kühlagregateinsatz betrieben haben und dementsprechende Reserven angelegt haben müssten. Der Kanckpunkt bei Motore sind immer Hitzenester und überhitztes Motoröl
Eine Notmassnahme wär im Primärkreislauf Abzweigstutzen mit Kugelventilen einzubauen und eine simplen Flachradiator ausserhalb des Motorraums befestigt als Heizkörper zu benutzen (Handtuchtrockner).
Der Radiator sollte nicht viel höher als der Motor sein sonst braucht man eine E-Umwälzpumpe.
Der Vorteil ist das man damit erstmal etwas Wärme aus dem Motorraum rauszieht und wenn der Motor zu heiss ist kann man einfach den Radiator mit Wasser runterkühlen (Verdampfungskühlung).
Grüsse