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Mit welchen Maßnahmen kann die Verkehrssicherhiet in Ortschaften erhöht werden?
Themenstarter
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Um die Diskussion über Fragen der Verkehrssicherheit etwas zu strukturieren, möchte ich in diesem Thema die Frage erörtern, mit welchen Maßnahmen die Verkehrssicherheit in Ortschaften erhöht werden kann. Diese können baulicher, (Fahrzeug-) technischer oder ordnungspolitischer Art sein, aber natürlich kann es sich auch um Änderungen im Bereich der Fahrausbildung oder Öffentlichkeitsarbeit etc. handeln.
Ich bin auf Eure Ideen gespannt und hoffe auf eine fundierte und konstruktive Diskussion ohne persönliche Angriffe und Beleidigungen!
Grüße, südwikinger |
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Buddy-Master
Mehr Kreisverkehre wären hier sehr effektiv. Dadurch ließe sich gleichzeitig auch der Verkehrsfluß verbessern.
4xDagegen!
Lebst du in einer Kleinstadt?
Ich bin, entgegen den Plänen der Mehrheit der Berliner SPD, für einen Ausbau der Stadtautobahn.
So wird der Verkehr von Straßen genommen, auf denen sich Fußgänger und Autofahrer den Verkehrsraum teilen.
Und das erhöht garantiert eher den Verkehrsfluß als Kreisverkehre, in denen viele Autofahrer offensichtlich überfordert sind.
3xMehr Straßen erzeugen in Großstädten lediglich mehr Autoverkehr.
Obwohl ... ich kann die Berliner teilweise verstehen, jetzt, wo die S-Bahn im A*sch ist. Früher mal, da hatte Berlin einen sehr leistungsfähigen ÖPNV.
Daß nicht 10.000 Berliner mal losziehen und die Bahnchefs verkloppen, liegt wohl nur daran, daß das ausgesprochen friedfertige Menschen sind.
1xWahrheitsministerium
Indem alle Verkehrsteilnehmer die Unfallursachen verhindern.
http://www.expertas.de/.../8.htm
Ende des Threads.
Mit welchen Maßnahmen kann die Verkehrssicherhiet in Ortschaften erhöht werden?
Glaub' ich nicht.
- Alles, was die Geschwindigkeit innerorts senkt. Das kann man allerdings nicht beliebig weit treiben.
Damit Kreisverkehre auch nur ansatzweise für Verkehrsfluss sorgen, müssten es erstmal alle Fahrer raffen, dass man blinken muss wenn man dieses runde Ding verlässt!
5xDr. A.Mok
du hast das etwas vergessen in deinem satz:
"dass man RECHTZEITIG blinken muss wenn man dieses runde Ding verlässt!"
Wir müssen doch noch diskutieren wie man das schafft...
Noch viel mehr Technik verbauen, die es verhindert, dass...
- bei Regen/Schnee/Dämmerung ohne Licht gefahren wird
- bei Sichtweiten unter 50 m schneller als 50 km/h gefahren wird
- bei Glatteis/Schneeglätte schneller als 50 bis 70 km/h gefahren wird
- die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird
- Sicherheitsabstände deutlich unterschritten werden
- Betrunkene sich hinter das Steuer setzen
- ...
Außerdem nützlich wären
- Bremssysteme, die Fahrzeuge bei Gefahr automatisch abbremsen
- Sensoren, die erkennen wenn ein Fahrer übermüdet ist
- automatische Blinker
- Sensoren, die den toten Winkel überwachen
- Systeme, die auf mögliche Gefahren aufmerksam machen, gegebenenfalls automatisch die Geschwindigkeit reduzieren (Menschengruppen, Schulbus, Zebrastreifen, RvL Kreuzungen)
- verbesserte Rundumsicht
- ...
Alternativ eine bessere Ausbildung in der Fahrschule, die mögliche Gefahren verdeutlicht.
Machbar wäre viel, auch ein noch deutlich früher eingreifendes ESP, das sich obendrein nicht deaktivieren lässt und im Falle einer Störung erst gar nicht das Auto startet.
Im Endeffekt noch viel mehr Bevormundung, denn wirklich kapieren werden es die Autofahrer nie, dass sie sich und andere durch solche Dinge wie oben beschrieben entweder fahrlässig oder vorsätzlich in Gefahr begeben.
Bevor man alles umbaut, sollte man im Kopf anfangen.
Jeder sollte alle 2 Jahre zum Sehtest und alle 5 Jahre FS Test.
Aber das wird so nicht kommen, denn da werden wieder Unterschriften von den Bratzbirnen gesammelt, welche durch diese Maßnahme eh den Schein verlieren würden.
4xMit welchen Maßnahmen kann die Verkehrssicherhiet in Ortschaften erhöht werden?
Kreisverkehre sind aber nur bei niedrigem bis mittlerem Verkehrsaufkommen sinnvoll, bei hohem Aufkommen ist der Verkehrsfluss bei Ampeln besser.
Was in vielen Städten fehlt ist ein gescheites Gesamtkonzept. Man braucht eigentlich gut ausgebaute Ringe und Haupt-Ausfallstraßen mit grüner Welle und hohem Verkehrsdurchsatz. Alle untergeordneten Straßen müssten auf Tempo 30 etc. so dass sich Schleichwege nicht lohnen. Parkhäuser müssten billiger sein als Parken am Straßenrand um den ganzen Parkplatzsuchverkehr zu reduzieren. Radwege in vernünftigem Zustand damit man die auch gefahrlos nutzen kann.
Dann wie überall: Nicht noch mehr Regeln und Beschränkungen sondern die aktuellen kontrollieren. D.h. auch Radfahrer und Fußgänger die über rote Ampeln gehen wie Autofahrer die ohne Blinken abbiegen. Autofahrer die Rad- oder Fußwege blockieren ohne zögern abschleppen.
Gruß Meik
Drecksack
Dann sollten die Herren Städteplaner und Strassenbauer erst einmal lernen was ein Kreisverkehr ist.
Es häufen sich immer mehr die "unfahrbaren" Kreisel. Mit nem Ka oder Smart gehts noch, ab 3,5t Transporter ist man schon gezwungen geradeaus durch den Kreisel zu fahren.
Dagegen!
Ich fahre Auto. Egal wie gut der ÖPNV ist, ich bräuchte auf den meisten meiner Strecken länger, wenn ich mit ÖPNV unterwegs wäre.
Dass nicht zehntausende Berliner die Bahnchefs vermöbeln liegt daran, dass auch wir Berliner Deutsche sind.
Franzosen hätten das gemacht, aber wir Deutschen kriegen dazu den Arsch nicht hoch.
1xDagegen!
Bezieht sich auch wieder nur auf Kleinstadtkreisel.
Hier werden einige Kreisel LZA-gesteuert.
Aber nehmen wir das Beispiel Jakob-Kaiser-Platz:
Wird es im Kreisel Gelb, schaltet die LZA der Einfahrt auch auf Gelb. Kombiniert mit etlichen Rotlichtfahrern und es knallt fasst bei jeder Phase.
Wenn ich dann die zweite Ausfahrt nehmen will, bekomme ich im Kreisel an der ersten Abfahrt grün , es fahren aber noch gut fünf bis zehn Fahrzeuge in den Kreisel, sprich bei Rot!
Da viele Richtung Wedding wollen, stehen die dann an dieser LZA und blockieren die Abfahrt Richtung Charlottenburg. Gerade jetzt ist die Abfahrt Charlottenburg aber ein Schlüsselpunkt, da sie von allen genutzt wird, die die Stadtautobahn eigentlich am Spandauer Damm verlassen würden.
Dagegen!
Endlich mal einer, der das Gleiche denkt.
Diesbezüglich liegt hier noch ein Brief meiner Bezirksregierung auf meinem Tisch. Den müsste ich endlich mal lesen
Wenn man sich anschaut, wie die meisten Radwegnutzer sterben, wird man merken, dass nur Radspuren abhilfe schaffen.
Die müssten nichtmal Verkehrsraum kosten.
Radwege abreißen, den Parkstreifen weiter nach rechts verlegen und den Radverkehr ins Blickfeld der Autofahrer holen.
Man muss sich mal vor Augen führen, dass die Idee, Radwege hinter parkenden Fahrzeugen zu verstecken nun 74 Jahre alt ist, also wirklich überholungsbedürftig!
ABER:
die Umsetzung wird viel Geld kosten.
Dabei könnte man theoretisch Geld sparen. Es gäbe schließlich keine Radwege mehr, die gepflegt werden müssten.
1x