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Mercedes Vario 612 Bereifung
Themenstarter
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Hallo!
Bei meinem Vario sind 215/75R16C-113/111N eingetragen. Erwäge auf 17,5 Zoll umzurüsten. Wie kriege ich raus, ob die zulässig sind? Danke für Tipps.
Gruß
Jay |
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Hallo.
Ich fahre einen 615 - Baujahr 2001 und habe das gleiche Problem. Bist du mit deinem schon etwas weiter gekommen ?
Ich habe eine anfrage unter
http://www.motor-talk.de/.../...mit-groesserer-bereifung-t3649452.html
begonnen. Wäre net von dir zu hören.
Danke sehr.
Frag mal bei MB, beim TÜV oder Reifenhändler an, ob eine Umrüstung möglich ist, ob entsprechende Felgen verfügbar sind, oder, ob auch die Naben getauscht werden müssen..
1xService 24h
Hallo,
Zu MB fahren und die sollen eine beim Hersteller anfragen, oder beim TÜV mal anfragen.
Ich denke mal das hier die Naben das Problem sind, bzw die Motorleistung /Getriebe-HA Übersetzung!
Gruß
Chris
Hallo!
Habe meinen 612 inzwischen auf 17,5 Zoll umgerüstet. Allerdings noch nicht eintragen lassen. Laut Mercedes benötige ich eine andere Vorderachse um eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu erhalten. Welchen Hintergrund das hat ist mit nicht bekannt. Durch die größeren Räder wirken größere Kräfte auf die Achse? Kann mir nicht vorsctellen, dass das praktisch probleme macht. Neue Achse kommt nicht in Frage. Gibt es einen anderen Weg?
Gruß
Jay
Mercedes Vario 612 Bereifung
Die Montage war übrigens kein Problem. Die Räder stammten von einer 815 Feuerwehr. Lochkreis identisch. Allerdings etwas größere Schraubenlöcher. Die Radmuttern von meiner 16 Zoll Bereifung konnte ich trotzdem verwenden.
Wenn man weder die Radbolzen noch die Muttern anpasst, sind die, durch den längeren Hebel, auf die Bolzen einwirkenden Scherkräfte grösser.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie brechen, und die Räder abklappen lassen.
Hallo Hartgummifelge,
deinen ersten Satz will ich gerne glauben. Ob dies aber zwangsläufig dazu führt, dass die Bolzen brechen möchte ich bezweifeln. Der Radius der 17,5" Räder ist 2 cm größer als bei den 16" Rädern. Das sollte im Toleranzbereich liegen. Wenn dann Achsbruch. Da das Fahrzeug deutlich unter dem zulässigen Gesamtgewicht genutzt wird, mach ich mir keine Sorgen.
Bleibt die Frage, ob eine Eintragung ohne MB Unbedenklichkeitsbescheinigung möglich ist? Vielleicht ist Ablasten eine Lösung. Kennt sich da jemand aus?
Gruß
Jay
2,5cm plus Bereifung, die den Hebel weiter verlängert.
Ob beladen oder nicht, ist erstmal 2. rangig, die ungebremste und ungefederte Masse der Räder wird grösser. Auch diese Kräfte wirken auf die zu kleinen Bolzen und Muttern.
Theoretisch(!) sollten die Schrauben durch das Anziehen derart vorgespannt sein, dass innerhalb der Schrauben nur Zugkräfte auftreten - die Scherkräfte werden durch die Haftreibung zwischen Schraubenkopf (bzw. Mutter) und Auflagefläche aufgenommen - so weit die Theorie. (Normale) Schrauben sind nämlich für Scherbeanspruchung so gar nicht geeignet und würden selbst "angepasst" nicht lange mitmachen - und festnieten oder -kleben (erste Wahl bei Scherbeanspruchung!) will er seine Räder sicher auch nicht
Bomberpilot
Mercedes Vario 612 Bereifung
Praktisch kannst du die Teile anziehen bis sie sich verformen. Das könnte theoretisch halten. Praktisch wird das aber nichts, früher oder später wandert die Felge unter den Radmuttern und drückt gegen die Bolzen. Kann gutgehen muss aber nicht.
Hallo!
Es braucht sich keiner Sorgen machen. Werde die Sache gründlich weiter verfolgen. Zu Not die Achse auch tauschen. Denn einmal pro Jahr die Räder für den Tüv zu wechseln ist doch etwas zermürbend. Übrigens sind die Bolzen am Schraubenkopf mit einem festen Zentrierkonus versehen. Der paßt auch auf der großen Felge. Wenn tatsächlich die Bolzenstärke das Problem wären, könnte man ja die Gewinde in der Nabe aufbohren, das entsprechend größere Gewinde schneiden und die stärkeren Bolzen verwenden. Fürchte aber das bringt mich nicht weiter. Eine MB Unbedenklichlichkeitsbescheinigung gibts dafür wohl nicht.
Gruß
Jay