lebensgefährlicher selbstversuch
Themenstarter
|
so, heute ist mein spielzeugalki in den winterschlaf gegangen. diesmal voll krass unter droge, sprich mit e85 im tank. die letzten 3 jahre habe ich ja vor dem einmotten auf splus umgetankt gehabt vorher.
mal sehen, ob ich demnächst ein zersetztes häufchen wiederfinde
ich gehe aber von der annahme aus, was den wagen während 8 monaten fahrbetrieb nicht umbringt, wird ihm die 4 monate auch nicht schaden |
-
Volvo Forum
Soundcheck / Muntermacher und Entfruster für den Volvo-Fahrer
5.150 Beiträge -
Mercedes Motoren Forum
2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?
7.443 Beiträge -
Verkehr & Sicherheit Forum
PKW-Maut auf deutschen Autobahnen
131 Beiträge -
Audi A6 4A Forum
AC Symbol: Was bedeutet dieses?
21 Beiträge -
Wohnmobile & Wohnwagen Forum
Altes Wohnmobil kaufen - Fiat oder Peugeot?
28 Beiträge







ist doch das beste zum einwintern, werde ich genauso machen.
Warte nur noch auf meinen Tüvtermin, sobald der fertig ist gehts in mit einem Tank E85 in den Winterschlaf.
Hi!
Wichtig ist vor dem Winter kein zu altes Öl drin zu haben, wenn es gegen 10.000km geht, sollte es raus.
Dann ein winziges Dauerladegerät anschließen, es gibt da Steckernetzteile für rund 10 Euro, die genügen für jede Batterie als Langzeitlader und nehmen ca. 1 Watt auf.
Dann Frostschutz in Kühler und Scheibenwaschanlage kontrollieren.
Reifen 0,4 bar über Normaldruck aufpumpen.
Viel angefasste Teile im Innenraum (Lenkrad, Schaltknüppel, Türgriffe) sorgfälltig reinigen.
Scheiben eine Handbreit runterkurbeln.
Was und wieviel im Tank ist, ist 100%ig egal.
Früher, als Opa noch Auto fuhr, gab es dort Kondenswasserprobleme. Das ist aber heute, wegen der 5% Ethanol im Sprit und entsprechenden Additiven, kein Problem mehr. Außerdem verhindern die modernen Tanks aufgrund ihrer Druckventile jeden Luftaustausch. Mal davon abgesehen, das Kunststofftanks ohnehin nicht rosten...
Lenkung so stellen, das man das Fahrzeug möglichst gerade aus dem Stellplatz rollen kann, auch mit eingerastetem Lenkschloß.
Dann kann man im Frühjahr direkt zur Tankstelle zum Waschen fahren und muß nicht erst eine neue Batterie kaufen und Schimmel entfernen.
Gruß!
PS ich fahre auch im Winter E85, wo ist da eigentlich das Problem?
Nicht das E85 ist das Problem, das Auto ist das Problem
Die Fahren halt ihre Lieblinge im Sommer und im Winter die Winterschlampe.
Womit begründest du das mit dem Öl? einfach damit man im Sommer "direkt losfahren kann" ?
Weil ich muss gestehen das ichs Fahrzeug mit "altem" Öl abstellen wollte und mir kein logischer Grund einfällt warum es da Probleme geben sollte?
Also ja uralt sollte das Öl nicht sein, mit schönen Wassereinlagerungen, aber das ist es bei mir eh nicht.
Batterie kommt raus, ist aber sowieso kaputt
lebensgefährlicher selbstversuch
Neues Öl hat frische Additive und damit den besten Korosionsschutz ( hohe TBN, das ist Basische Reserve die Säuren neutralisiert).
Im Betriebt sinkt der TBN immer weiter ab, eine Fausregel sagt bei einer TBN von 50% vom Ausganswert sollte man das Öl wechseln.
Der Spriteintrag belastet das Öl zusätzlich, bei Ethanol ist ja eher mehr drin.
D.h. immer mit frischem Öl abstellen
ok, also kein Problem mit "altem" Öl abzustellen
Mein altes Öl ist ja noch "fast neu"... (sollte beim abstellen 6000km drauf haben...)
Kommt drauf an wie man alt Definiert. Dein ist ja grad bei der Hälfte vom Intervall, kann man also drinlassen und am Anfang wechseln.
Sinnvoller ist aber immer an Ende zu wechseln. Weil dann kann man gleich losfahren wenn es schönes Wetter ist, und ist auf der sicheren Seite im Winter wenn ersteht. Da man eh Jährlich wechselt, ist es von den Kosten her egal.
ich hab nur bei dem schmierigen wetter kein bock auf nen Ölwechsel :P
Wieso, bei uns ist trocken und sonnig die letzten Tage. Ist also ganz angenehm.
Nehm ne absaugpumpe, dann hast viel weniger Sauerei, da spritz das Öl nicht so. Bei 6tkm sollte auch kein Ölschlamm vorhanden sein dem man rausspülen müsste. Nur der Ölfilter kann dann noch sauerrei machen, je nach Einbaulage.
lebensgefährlicher selbstversuch
Hi!
Ab wann das Öl nicht überwintern sollte, kann man natürlich nur mit einer Analyse absolut sicher sagen. Nur kostet die, so sie überhaupt etwas über die Menge der PH Puffer aussagt, mehr als ein kompletter Tausch....
Da aber die meisten Liebhaberautos eher im Jahresrytmus als nach gefahrenen Kilometern Ölwechsel bekommen und ein hochwertiges Öl sicherlich länger als zwei Jahre hält, ist die logische Folge auf jeden Fall vor dem Winterlager zu wechseln und auf keinen Fall danach. Ich habe Autos die werden pro Jahr nur tausend km gefahren, die bekommen immer vor dem 3. Winter neues Öl. Vor der Winterpause werden sie auf jeden Fall noch einmal richtig warm gefahren und mit heißem Öl abgestellt. So vermeidet man ganz sicher Rostschäden im Motor.
Womit wir bei dem oft praktizierten "kurz mal Anlassen" oder auch "ohne Zündung Durchdrehen" sind. Beides hat auf jeden Fall zu unterbleiben. Beim Anlassen wird jede Menge Kondenswasser erzeugt, das dann garantiert schadet. Durchdrehen ohne Zündung schadet den Lagern, weil es die im normalen Betrieb durch Additive auf den Lagern aufgebaute Schutzschicht verbraucht, so das die Substanz leidet.
Etwas anderes ist es, das Fahrzeug ab und an 20cm weiter zu schieben. Das vermeidet Standschäden an den Reifen. Bei beschichtetem Garagenboden sollte unter den Reifen ein Stück Karton stehen, Weichmacher aus Reifen und Bodenfarbe vertragen sich langfristig nicht!
Oh, weh, was hat man bereits alles zu beachten wenn man das Auto gar nicht fährt...
Gruß!