Tiguan
VW Tiguan:

Lampenüberwachung im Tiguan - wie realisert ?

Lampenüberwachung im Tiguan - wie realisert ?

Hallo Martin,

 

ich gehre davon aus das du auch mal den Motor startest da werden aus den 12V ziemlich genau 13.8V

also 13,8V/6,8Ohm = 2,03A * 13,8V = 28 W * 2 Widerstamde also 56W wie schon erwähnt.

 

Strom hole ich auch vom Sicherunskasten innen

 

Kleine Sicherungen links mittlere Reihe haben alle Klemme 15a ( Laut Suedwest)

 

Kann man ohne was zu ändern mit dem Mini ADD-A-Circuit Kit abgreifen Siehe Foto.

Das bekommt man z.B bei ATU für ca. 5€

 

dann braucht man auch nichts ändern ist eine sehr saubere Lösung finde ich.

 

mal sehen ob das alles so klappt.

 

stelle dann auch ein Paar Fotos ein

 

Gruß Frank



Themenstarter

Ok, mit 2 Widerständen parr. klappt es natürlich.

 

Bin mal gespannt ob man die Nebler durch die Wartungsklappe herausbekommt.

 

LG Martin


Hallo,

als Erstes wäre ich daran interessiert wo Ihr Hochlastwiderstände in der Leistungsklasse 30-50W herbekommt. Bitte mal einen Link hochladen.

 

Zweitens würde ich von solchen Widerstandseinbauten abraten, wenn solche Leistungen in Wärme umgewandelt werden, und die Widerstände nich an einem passenden Kühlkörper montiert sind, entstehen sehr hohe Temperaturen. Brandgefahr!

Mit 1 Watt Leistung und einem schlecht gekühlten Widerstand, welcher 1 Watt abkann, erreicht man locker Temperaturen um die 90 Grad!

 

Die Lampenüberwachung erfolgt folgendermaßen:

Das Steuergerät schickt in kurzen Intervallen einen kleinen Prüfstrom durch die Lampenwendel. Wenn Strom fließt = Lampe i.O.

Wenn die Glühlampe durch eine LED-Einheit ersetzt wird KANN er passieren das die LEDs im Takt des Prüfstromes aufblitzen.

Wenn der Stromfluß ausreicht reagieren LEDs sofort, eine Lampenwendel ist da zu träge und müßte sich erst aufheizen um Licht auszustrahlen.

 

Diese Lampenüberwachung müßte eigentlich auscodierbar sein, leider kann ich nicht mit den passenden Bytes und Bits dienen.

 

Grüße


Themenstarter

Also: Solche Hochlastwiderstände (6,8 Ohm - 50 Watt) gibt es z.B. bei Conrad Electronic.

 

Die Widerstände kommen falls erforderlich auf einen Kühlkörper.

 

Und bei mir blitzt da nix auf, da zusätzliche nRelais verbaut werden.

 

Die Relais sprechen bei den kurzen Impulsen natürlich nicht an.

 

LG Martin


Zitat:

Original geschrieben von PeKaWe123

Hallo,

Die Lampenüberwachung erfolgt folgendermaßen:

Das Steuergerät schickt in kurzen Intervallen einen kleinen Prüfstrom durch die Lampenwendel. Wenn Strom fließt = Lampe i.O.

Wenn die Glühlampe durch eine LED-Einheit ersetzt wird KANN er passieren das die LEDs im Takt des Prüfstromes aufblitzen.

Wenn der Stromfluß ausreicht reagieren LEDs sofort, eine Lampenwendel ist da zu träge und müßte sich erst aufheizen um Licht auszustrahlen.

 

Diese Lampenüberwachung müßte eigentlich auscodierbar sein, leider kann ich nicht mit den passenden Bytes und Bits dienen.

Grüße

Hallo PeKaWe123

Der Prüfstrom fließt schon nach einschalten der Zündung durch alle Birnen der Außenbeleuchtung.

Dazu braucht keinerlei Beleuchtung eingeschaltet sein. Ein blitzen von LED ist also nicht zu erwarten.

 

Die Lampenüberwachung ist nicht auscodierbar, weil Bestandteil der Lampensteuerung. Alle Birnen sind

durch das BCU abgesichert (oder nachfolgendes Steuergerät).

Gruß

suedwest


Zeuling Zeuling

I (5N)

Lampenüberwachung im Tiguan - wie realisert ?

Hallo kaisermann,

 

wenn Du die erwähnten Widerstände einsetzen willst, beachte in jedem Fall die stake Wärmentwicklung (Brandgefahr). In mehreren Beiträgen in andere Foren wurde geschrieben, dass ein 50 Ohm Widerstand zur Überlistung der Lampenüberwachung ausreicht. Da hättest du nicht so eine hohe Wärmeentwicklung und sinnlose Stromverbräuche die ja eigentlich beim Einsatz von LED Tagfahrlichtleuchten verhindert werden sollten.

 

VG Zeuling


Hallo hier meine Version !

Wenn man die LED's mit Alueinbaurahmen aus Ebay nimmt ( Ca. 100€) ist das mit der Wärmeableitung kein Problem.

Wärme ensteht sowieso nur wenn sie Nebler an sind.

Widerstände einfach hinten draufschrauben alte Birnen opfern dann bleibt auch der Stecker noch erhalten und man kann es wieder zurück bauen wenn sein muss.

 

Da die Nebler wer Xenon hat meitsen nicht an sind ersteht auch keine Wärme.

ist ja wohl bekannt das die kein gute Licht bringen.

 

Hier mal ein Foto meiner Lösung.

 

Die werden gerade mal Handwarm nach einiger Laufzeit.

 

PS. Wärmeleitpaste nicht vergessen.

 

evt. werde ich mir das ganze dann am Wochenende einbauen.

 

Ich werde wohl eine neue Leitung (Zündungsplus) vom Sicherungskasten innen in den Motoraum ziehen mit einer extra Sicherung und einem kleinen Schalter damit ich die LED'S bei Bedarf auch mal ganz abschalten kann.

 

Gruß Frank



Themenstarter

Zitat:

Original geschrieben von Zeuling

Hallo kaisermann,

 

wenn Du die erwähnten Widerstände einsetzen willst, beachte in jedem Fall die stake Wärmentwicklung (Brandgefahr). In mehreren Beiträgen in andere Foren wurde geschrieben, dass ein 50 Ohm Widerstand zur Überlistung der Lampenüberwachung ausreicht. Da hättest du nicht so eine hohe Wärmeentwicklung und sinnlose Stromverbräuche die ja eigentlich beim Einsatz von LED Tagfahrlichtleuchten verhindert werden sollten.

 

VG Zeuling

Danke für den Tipp mit den 50 Ohm.

Das wären dann bei max. 13,8V runde 4 Watt, also gar kein Problem.

 

Der hohe Stromverbrauch wäre ja aber eh nur im Nebler Betrieb gegeben ... den Neblereinsatz der vergangenen 3 Jahre kann ich an einer Hand abzählen.

 

LG Martin


Zur Lampenüberwachung mal nur als Ansatzpunkt: Eine Glühlampe ist übrigens ein Hochlastwiderstand, der auch nicht extra gekühlt werden muss.

Sowas setzt JBL z.B. als Schutzmechanismus in ihren Lautsprecherboxen ein, da die nebenbei auch noch den Vorteil haben, daß deren Widerstand mit steigendem Strom ansteigt.

Aber mal eine andere Frage: Hat sich jemand denn mal wirklich mit der Funktionsweise der Lampenüberwachung beschäftigt?

Ich habe da mal im Internet gesucht, und nichts wirklich belastbares gefunden (ausser Gerüchten).

Da stellen sich nämlich gleich mehrere Fragen: Um eine Lampe auf Funktionsfähigkeit zu prüfen, muss ich nur eine kleine Spannung anlegen, und dann messen, ob auch Strom fliesst.

Dann gibt es da zwei Zustände: Nämlich den, wenn die Lampe aus ist, und den, wenn sie leuchten soll(te).

Würde die Überwachung mit voller Betriebsspannung arbeiten, dann würde die ganze Lampenbatterie ständig aufleuchten, wenn ein Prüfvorgang stattfindet. Ausserdem wäre das Messen der dabei auftretenden Ströme wesentlich teurer, als wenn nur mit einer sehr kleinen Spannung gearbeitet wird.

Die Messung der Funktion im Betrieb könnte möglicherweise über einen Shunt erfolgen.

Hat hier jemand die Möglichkeit, das mal mit Laborequipment (Regelbare Lastwiderstände, Oscilloscop und die entsprechende Erfahrung) auszumessen?

Ich kann es nicht wirklich glauben, daß man das ganze System bei genauer Kenntnis der Funktionsweise nicht ohne die exakte Nachbildung der Original-Glühampe mittels Lastwiderständen austricksen kann...

(wäre doch mal ein interessantes Projekt für eine Berufsschule, bei dem die Radio- und Fernsehelektroniker mit den KFZ-Leuten zusammenarbeiten könnten)

 

Gruß

Nite_Fly


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