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Kaufberatung 2.0 TDI PD 140PS Octavia 2
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Hallo zusammen,
ich stehe vor der Entscheidung mit einen Neuen zuzulegen. Mir stehen 2 zur Auswahl, ich bräuchte mal ein paar Meinungen zu den Angeboten.
Angebot 1: Octavia 2.0 TDI 140 PS Elegance EZ 04/2005 KM:76100 Limousine Radio Audience 6fach CD Wechsler 6-Gang coming home Funktion Chrom Paket Tempomat Klimaautomatik Alufelgen 16" Multifunktionslenkrad autom. abblendbarer Innenspiegel 11.220€
Angebot 2: Octavia 2.0 TDI 140PS EZ 01/2006 KM:127000 Kombi 6-Gang abnehmbare Anhängerkupplung Klimaautomatik Sitzheizung Freisprecheinrichtung Alufelgen variabler Kofferraum 9750€
Beides Skodahändler, und beide haben Winterreifen auf Stahlfelgen dabei.
Welches Angebot ist das bessere? Wie sind denn die Zahnriemenwechselintervalle beim 2.0TDI 140PS? Man hört ja so einiges schlechtes über diesen Motor, sind dass "Ausnahmen" oder sollte man generell Abstand davon nehmen und doch lieber zu dem 1.9TDI 105PS greifen? Achja und in wie weit unterscheiden sich die 2.0 TDI 8V und 16V, ist einer der beiden anfälliger als der andere? Eigentlich sollte es ja ein Vorteil sein, wenn man keinen DPF hat, die grüne Plakette bekomme ich eh dank EURO 4 und es gibt ein Teil weniger was kaputt gehen kann und ausgetauscht werden muss.
Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten |
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Krawallbruder
Zahnriemenwechsel bei beiden bei 120 Tkm fällig. Also der erste hat noch ein Km vor sich, der zweite sollte einen neuen haben.
Ich persönlich würde zum 8V-Motor tendieren-sollte der zweite sein.
Der 16V hat zwar wie du richtig schreibst keine DPF aber dafür fährt immer die Gefahr von teuren Reperaturen mit( such mal im Golf V-Forum nach de BKD-Motor).
ich denk mal, lieber mehr km, neueres bj. und langstrecke als rumgestanden kurzstecke und rost kommt dann auch eher.
mfg
Danke schonmal für die Antworten.
Der 2. ist von Werk aus Biodiesel geeignet. Ich würde zwar kein Biodiesel tank, weil mir das ganze einfach viel zu heiß ist, aber mich würde interessieren inwiefern das eventuell von einem Kauf abhalten sollte. Ich werde noch versuchen den Vorbesitzer zu kontaktieren und ihn fragen wie oft er denn Biodiesel getankt hat.
Wenn nur gelegentlich, dann sollte das wohl kein Negativpunkt sein, wenn er jedoch öfters oder sehr oft Biodiesel reingekippt hat, was würdet ihr dazu sagen?
Was richtet denn der Biomist eigentlich genau an, man liest ja viel unterschiedliches.
1.Dichtungen quellen auf und wenn man dann wieder normal Diesel tank ziehen sie sich wieder zusammen und die PD Elemente werden undicht??? Wie kann ich die PD Elemente auf undichtheit prüfen? Aber genau diese Dichtungen sollten ja bei der Biodieselvorbereitung ab Werk getauscht worden sein, oder was haben sie sonst geändert???
2.PD Elemente verstopfen?! Könnte man eine bisherige Nutzung von Biodiesel eventuell mit mehrmaligem beimischen von 2-Taktöl amortisieren, da das 2-Taktöl ja agressiver ist und eventuelle Verschmutzungen löst??
Fragen über Fragen, ich freue mich auf jede Antwort.
Ich würde Nr. 1 nehmen.
Begründung:
Weniger km
ZK Risse treten meines Wissens gehäuft in 2003/2004 auf.
Ganz Wichtig: Kein DPF
Weniger Verbrauch, keine Probleme mit Kurzstrecke, keine Probleme mit B7.
Der Austausch eines veraschten DPF kostet ~ 2000 €.
Ich habe knapp 4 Jahre lang einen O2 mit DPF gefahren: Alle außerplanmäßigen WS Stopps standen im Zusammenhang mit der Abgasnachbehandlung. Üblicherweise war der Differenzdrucksensor nach 20 Tkm defekt. Von den notwendigen Regenerationsfahrten war ich so "begeistert", dass ich nun auf einen Kleinbus mit Erdgasmotor umgestiegen bin.
Kaufberatung 2.0 TDI PD 140PS Octavia 2
Ein paar Antworten zum "Biomist"
:
1. Biodiesel richtet in für BD zugelassenen Fahrzeugen gar nichts an.
Ausnahme: Der Fahrer fährt zigtausend Km ohne BD und steigt dann auf BD um. Dann wird das BD etwaige Ablagerungen im System anlösen und peu-a-peu mit verbrennen. Ist das Kraftstoffsystem VOR dem Filter verdreckt (selten), dann kann sich der Filter durch die gelösten Ablagerungen früher zusetzen als normal. Das merkt man rechtzeitig, da der Motor über ca. 3.000 UpM zunächst zögerlich und dann über einige weitere tausend Km bei immer niedrigerer Drehzahl kein Gas mehr annimmt. Keine Panik! Ein normaler Filterwechsel und -alles wieder ok. (-aber wer fährt heute noch BD? s.u.!)
2. Dichtungen quellen nicht auf (BD-Fahrzeug)! Alle Leitungen und Dichtungen sind aus Fluor-Kautschuk, der von BD nicht angegriffen wird (-das ist ja gerade der Witz bei BD-Zulassung!)
3. Was bitte, außer dem Filter soll denn "verstopfen"? Richtig, nichts.
4. Wie sonst beeinflußt BD die Komponenten? Positiv. BD hat eine um den Faktor 10 bessere Schmiereigenschaft* als Mineraldiesel (-ohne BD-Zusatz). Das schützt die Pumpe vor Verschleiß. Insofern ist auch der 5% BD-Zusatz im Diesel des EU-Raums ein Segen, und nicht umgekehrt, wie Gerüchtemacher immer erzählen (weil die 5% bei weitem nicht ausreichen, um etwas "anzulösen").
Fazit: Ein für BD zugelassenes Gebrauchtfahrzeug ist unbedenklich.
Soweit die Fakten, nicht Meinungen. Man kann natürlich versuchen, Fakten wegzuargumentieren. Wir werden's lesen!
Daß Biodiesel dank unserer großartigen Steuerpolitik inzwischen unwirtschaftlich geworden ist, steht auf einem anderen Blatt.
MfG Walter
ehemals 252 TKm mit BD im A3 TDI (BD-geeignet) ohne irgendein Problem.
*nachzulesen unter Stichwort bei Wikipedia oder Google
Vielen Dank, das ist doch mal einen hilfreiche Antwort!
Ich werde wohl zum 2. Angebot greifen, Laufleistung ist ok, der Zahnriemen wurde gewechselt, da hat man dann auch erstmal Ruhe und wie sagt man so schön "ein Diesel ist nach dem ersten Zahnriemenwechsel erst richtig eingefahren"