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Hallo,
und wieder einmal GPZ-Gabelprobleme Da ich das Lenkkopflager gewechselt habe und die Gabel so schon einmal draußen war, habe ich auch dort die Verschleißteile gewechselt und neues Öl eingefüllt. Nachdem beide Seiten komplett zusammengebaut waren, wollte ich sie ein paarmal durchfedern, um dann nochmal den Ölstand zu prüfen. Dabei stellte ich fest, dass eine Seite wesentlich schwerer einfedert, als die andere und man richtig hört, wie das Öl sich durch eine Engstelle quetschen muß. Nun scheint es durch den Aufbau der Gabel doch so zu sein, dass das Öl nur zwischen Innenrohr und dem Dichtring des Kolbens durchgepresst wird. Wie kann es da zu solch einem Unterschied kommen, da beide Seiten doch dem gleichen Verschleiß unterliegen. Nun frage ich mich, ob mir vielleicht beim Zusammenbau ein Fehler unterlaufen sein könnte, der diese Problematik verursacht. Jedoch konnte ich auch nach mehrmaligem Studium des Whb keine Erklärung für dieses Phänomen finden. Wer also Rat weiß, oder schonmal das Gleiche Problem hatte, bitte melden. Danke Euch schonmal im Voraus für eure Hilfe.
Grüße Style |
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Kawasaki GPZ600R
Ich stelle mir gerade die Frage, ist eine zu fest, oder ist die andere zu locker?
Wie hast du "gedämpft" mit der hand, oder Rad eingebaut und an der Lenker eingefedert?
War schon luft vorhanden?
Antidive eventuel fest ?
Bei der Einbau kannst du nicht viel falsch machen, eventuell das Ventil (was unter der Feder sitzt) falschrum eingelassen ?
Gruß
Jason
Hi Jason,
also da ich die alte Gabel auch noch in der Garage habe konnte ich vergleichen und eine Seite ist ebenso gedämpft wie die Alte und die andere Seite viel zu stramm, so als ob das Standrohr zwischendurch am Gummi kleben würde, was es natürlich nicht tut.
Feder und Ventil habe ich schon heraus genommen, somit kommen diese als Fehler nicht mehr in Frage...hatte ich zuerst auch im Verdacht
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Anti-Dive hatte ich auch schon "tot" gelegt, ist es auch nicht. irgendwie scheint das Öl nicht richtig strömen zu können, nur was kann dafür die ursache sein frage ich mich
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Kawasaki GPZ600R
Hat sich hier schon mal was ergeben ?
Hallo Jason,
nein...leider nicht. Bin auch wegen des kalten Wetters noch nicht dazu gekommen, die entsprechende Seite nochmal zu zerlegen. Vor allem hoffe ich, dass die neuen Dichtringe dabei heil bleiben. Vermutete schon, dass vielleicht das Standrohr irgendwie verzogen ist, konnte in der Hinsicht aber nichts feststellen und stehe somit weiter vor einem Rätsel.
Immerhin bin ich in einer anderen Sache nun schlauer. Auch bei den originalen Federn wird bei Revision heutzutage der enge Windungsteil nach oben gesetzt. Bringt zwar auch kein extrem anderes Fahrverhalten mit sich, aber doch die von Dir erwähnten Vorteile
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Vielleicht kannst Du mir noch bei einer Kleinigkeit einen Tipp geben...habe 2 abweichende Explosionszeichnungen der Gabelbrücke inkl. Lenkkopflager. Bei der im Haynes ist eine Scheibe oberhalb der "Locknut" und des dazugehörigen "Lockwasher". Dort hat das Teil die Nummer 5. In der Version des Bücheli-Verlags ist diese Scheibe jedoch nicht aufgeführt. Also was nun...verbauen, oder nicht? Vor allem welche Maße hat das Teil? Scheiben habe ich zu Hunderten da und möchte somit nicht extra eine bei Kawasaki bestellen, nur um dann festzustellen, dass auch dieses Teil eh wieder einmal nicht mehr lieferbar ist, wie schon so einige andere Teile
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Kawasaki GPZ600R
GPZ600R Gabel-, Dämpfungsprobleme nach Revision
Das Bild habe ich endlich gefunden .. Bild 12.4a Kapitel 6.11
Ja, Teil Nr5 .. da steht aber extra bei ,, NUR für BDR, Norwegen und Schweden .. was das soll keine Ahnung. Ich hab das Teil nicht.
Ein normale Scheibe ist es nicht, der hat ne Nase zum Biegen, soll verhindern das die Lenkkopfmutter sich löst
Lassweg,und pass auf dein Drehmoment auf !
Jason
Kawasaki GPZ600R
Das sollte lesen, BRD .. nicht BDR ... es steht sogar W.Germany, weil damals war Deutschland noch geteilt
Die Scheibe mit den Nasen hatte ich sowieso noch drauf und die andere hab ich auch aufgetrieben...ist identisch mit der unter der oberen Lenkkopfmutter. Hat irgendeine abstimmungstechnische Bewandtnis, genau konnte mir das aber keiner sagen. Pack sie jetzt einfach mal dazu, frei nach dem Motto: Viel hilft viel
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Hat vielleicht noch jemand einen Tipp für mich, wie man ohne die Möglichkeit, den Drehmomentschlüssel an diese blöde Einstellmutter
zu bekommen eine brauchbare Einstellung des Lenkkopfes hin bekommt? 
Kawasaki GPZ600R
hää ? Was willst du ? Das hab ich jetzt nicht ganz verstanden.
Also man soll ja die Einstellmutter am Lenkkopflager mit 40-50Nm anziehen, damit die neuen Lager sich setzen und dann so eine viertel bis halbe Umdrehung lösen. Nur sehe ich keine Möglichkeit, wie ich da einen Drehmomentschlüssel benutzen könnte, ist ja keine normale Mutter und die Stange ist ja auch noch im Weg.
Wenn ich aber nicht die richtige Ausgangsfestigkeit der Mutter habe, nutzt mir die Angabe einer viertel bis halben Umdrehung herzlich wenig
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Also...kurz gesagt: Wie bekomme ich die neuen Lenkkopflager richtig eingestellt?