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Getriebeflansch undciht - Lohnt das Selbermachen?
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Hallo,
mein rechter Getriebeflansch ist undicht. Laut der Anleitung aus dem VW-Reparaturleitfaden wird einiges an Spezialwerkzeug benötigt. Naja, man kann sich irgendwie behelfen. Hat das schon einer am 020-Getriebe gemacht?
Habe da einige Fragen:
Reicht es die Antriebswelle Getriebeseitig zu lösen und irgendwo aufzuhängen? Rechts soll das so gehen, die linke muss man angeblich ausbauen.
Ist das Werkzeug VW 391 unbendingt vonnöten? Habe auf einer russischen Seite einen Selbstbau entdeckt. (Link ) Hat einer die Maße davon?
Nachdem die Abdeckkappe entfernt ist, sind eine Sicherungsring und eine Tellerfeder abzunehmen. Geht das ohne Spezialwerkezug oder wird diese rote Zange am Ende der russischen Anleitung benötigt?
Welche Größe haben die Inbus-Schrauben der Ablass- und Einfüllschrauben des Getriebes?
Gibt es noch irgendetwas zu beachten?
Das ist eigentlich alles was ich wissen will.
Besten Dank für Antworten |








Also, ist schon länger her, dass ich das mal gemacht habe.
Daher weiß ich es nicht mehr 100%ig, war aber in jedem Fall weniger Aufwand, als in der Anleitung.
Erstmal glaub ich, dass du mit Getriebeflansch den Antriebswellenflansch am Getriebe meinst und zwar in Fahrrichtung rechts.
Als erstes die sechs Vielzahnschrauben des Flansches lösen.
Dann siehst du, ob du die Welle so abbekommst, ansonsten musst du außen am Radlagergehäuse die eine Klemmschraube des Traggelenks lösen(beim Einbau neue Schraube und Mutter verwenden) und dasselbe aus dem Gehäuse lösen, dann hast du in jedem Fall genug Platz, die Antriebswelle wegzuschwenken (und entsprechend aufzuhängen).
Dann holst du das restliche Fett aus dem Flansch.
In der Mitte sieht du dann eine Plastikkappe, diese heraushebeln (später neue wieder verbauen).
Den Sicherungsring dahinter bekommt man auch mit einem Schraubenzieher raus (oder zwei) und mit einer Zange wieder herein.
Die gezeigte Zange ist angenehm, im Notfall gehts auch ohne.
Wenn kein Abzieher zur Hand um den Flansch herauszuholen, dann einfach mit einem Gummihammer heraustreiben (schlagen, 180° verdrehen usw).
Rechts siehst den Simmerring in einer grünen Blechhülse, die besorgst du am besten auch neu (wenn beschädigt).
Danach wieder alles montieren (neuer Simmering, neuer Klemmring, neue Plastikkappe, neues Fett).
Falls Getriebeöl draußen ist, oder du sowiso mal nach dem Stand gucken wolltest: Links sind zwei 17er Inbus Schrauben, Stand muss bis zur Unterkante der oberen Schraube reichen.
Wenn du das Öl nur ergänzt, dann nimm original VW Öl.
Bremsenprofi
waren das nicht 19er Inbus?
Hatte 17er Inbus in Erinnerung.
Bei Bedarf mit der Schieblehre nachmessen.
Der Teufel fährt Lada
SW 17 wie die Radschrauben.
Bremsenprofi
Getriebeflansch undciht - Lohnt das Selbermachen?
die waren größer als Radschrauben. Warum muss man sowas immer dann nicht wissen wenn man 100km von zu Hause weg ist um nachzuschauen
Der Teufel fährt Lada
Micki, ich nehme immer eine Radschraube, um die die beiden Schrauben im Getriebe zu öffnen.
Ich darf das
Hey, geniale Idee! Danke!
Der Teufel fährt Lada
Die Idee ist nicht von mir. Die ist aus MT. Die Schrauben aber vorher mit Rostlöser einsprühen, wenn sie 20 Jahre lang nicht herausgedreht wurden.
Ja, dass kann gehen, wenn die Schrauben "willig" sind.
Wenn nicht einen richtigen Inbus kaufen, der ist gar nicht so teuer, wie man denkt. (1/2 Zoll).
Damit geht es dann in jedem Fall und mann kann die Schraube auch nachher leicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen.
Ich darf das
Getriebeflansch undciht - Lohnt das Selbermachen?
Ich denke mal mein Kollege sollte so einen Inbusschlüssel ahben. Schließlich hat er jahrelang eine Werkstatt betrieben.
Das man den Flansch nachher wieder mit Fett füllen soll lese ich jetzt zum ersten Mal. Welches soll man verwenden? Für die Dichtlippe soll man ja Silikonfett nehmen.
Wenn du die Antriebswelle herunter hast, wirst du eine bestimmte Menge an Fett im Flansch finden.
Diese musst du rausholen und gucken wieviel das etwa ist, da du ja dahinter an die Plastikkappe musst.
Diese Menge fehlt nachher natürlich.
Deswegen entweder aufbewahren oder neues Fett verwenden (gibts z. B. von Liqui Moly, steht drauf das es für diesen Anwendungszweck ist. Das Fett ist an der schwarzen Farbe zu erkennen. Wenn nicht vorhanden, altes Fett sauber aufbwahren und wiederverwenden). Fett entweder in den Flansch schmieren oder zwischen Kugel und Ring ins Gelenk streichen.
Nicht einfach den ganzen Flansch mit Fett zufüllen, dass wäre zuviel.
Kein normales Lager- oder Mehrzweckfett verwenden.
Es dürfte klar sein, dass der Flansch nachher sauber sein muss.
Das Gelenk der Welle während der Reperatur vor Dreck schützen (z. B. in Plastikbeutel verpacken).
Außerdem ist das Gelenk zum Flansch hin mit einer Korkdichtung abgedichtet, welche im Gelenk klebt. Diese bei Bedarf erneuern.
Bremsenprofi
LM-47 heißt das Fett.