General Motors plant Stellenabbau in Europa
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Ob die Nokia-Mitarbeiter jetzt Solidarität mit Opel zeigen ?
auto-reporter.net - 10. März 2008. General Motors will noch in diesem Jahr europaweit bis zu 5900 Arbeitsplätze abbauen, darunter auch Stellen bei Opel in Rüsselsheim und bei Saab in Trollhättan. Das meldet „Auto, Motor und Sport“ unter Berufung auf Konzernkreise. Betroffen sein sollen außerdem Werke von Opel in Spanien und Vauxhall in England.
Ein Teil des Stellenabbaus wurde schon 2007 mit dem Betriebsrat vereinbart, darunter rund 900 Arbeitsplätze bei Opel in Bochum und rund 1300 Stellen im belgischen Werk Antwerpen. GM verspricht sozialverträgliche Maßnahmen. Gleichzeitig soll es auch Neueinstellungen geben. So werden nach Angaben eines GM-Sprechers 300 Ingenieure und Designer für das technische Entwicklungszentrum in Rüsselheims sowie weitere 200 Ingenieure in Turin gesucht.
Mit der Verschlankung an den westeuropäischen Standorten will General Motors seine Rendite aufbessern, nachdem der Gewinn vor Steuern von GM Europe 2007 um mehr als Sechsfache zurückgegangen ist. (ar/jri)
Quelle: auto-reporter.net |

Soweit ich weiß geht es "nur" um Auslagerung, nicht um Stellenabbau. Aber Auslagerung (oder moderner Sklavenhandel) ist natürlich nicht so interessant, deswegen hat man das wohl unterschlagen.
Sparbrötchen
Da steht aber ganz klar 'Stellenabbau' und nicht 'Auslagerung'.
Woher hast Du Deine Informationen ?
Alter Sachse
Und darf das Opel etwa nicht. Andere wie BMW , Deutschebank und wie sie alle heißen haben Milliarden plus gemacht und Massen an Leuten entlassen . Du hast doch immer gesagt Opel geht es nicht gut. Andre
Sparbrötchen
Hab ich irgendwo gesagt, dass Opel das nicht darf ?
Ich habe das lediglich ohne Wertung als Diskussion hier eingestellt.
Ich bin grundsätzlich gegen Stellenabbau, egal warum.
General Motors plant Stellenabbau in Europa
Stellenabbau schließt Auslagerung nicht aus... klar kann ich es nicht 1000%ig sagen, aber die 900 Plätze in Bochum bspw. gehören soweit ich weiß hauptsächlich zur Werksbahn und zur Instandhaltung, zum Türmodul und zur MEA-Linie. Instandhaltung geht zB an die Vogt-Gruppe. Alle Bereiche werden verkauft, entlassen kann man aber glaube ich bis 2010 keinen wg. des "Zukunftsvertrages" in Bochum. 2010 wird es dann natürlich spannend wenn es ums Werk II geht. Da die Nachfrage nach dem F13 sinkt und 2010 komplett ausgehen wird und man bislang keine Ahnung hat was man dort sonst bauen könnte, könnte dort geschlossen werden. Dieses Jahr baut man allerdings noch 50.000 Getriebe für die alten brasilianischen Corsa-Derivate und nächstes Jahr die Getriebe für irgendeine Corsa-Version in Argentinien. Ich glaube also in Deutschland wird GME dieses Jahr niemanden entlassen.
In Antwerpen sieht es so aus, dass das Presswerk wohl nach Gleiwitz verlagert werden soll. Auch dies wäre eine Form der Auslagerung. Mittelfristig sehe ich aber auch keine Zukunft für Antwerpen, obwohl das Management immer erzählt, sie hätten Pläne um das Werk auszulasten. Frage mich nur, wie das gehen soll. Einen Chevrolet Aveo für 8.000€ in Belgien bauen und ihn dann für 7.000€ in Uzbekistan verkaufen? Wohl eher umgekehrt...
Trollhättan muss ich zugeben ist der einzige Ort, an dem ich dieses Jahr Platz für Entlassungen sehe, da man plant Trollhättan nicht über 100.000 Stück p.a. laufen zu lassen. Allerdings, in der Produktion arbeiten im Moment auch "nur" 2.200 Leute. Selbst wenn man da die Hälfte entlässt, weiß ich nicht, wo die Zahl 5.900 herkommen soll.
Kam vor wenigen Tagen nicht die Nachricht, das Bochum nicht vom Stellenabbau betroffen sei?
mfg Micha
man muss das mal global sehen. irgentwann sind wir das entwicklungsland, wir fahren tata und china, afrika und indonesien sind die reichsten gebiete. bis da dann dort der stellenabbau beginnt weil produzieren in deutschland billiger ist.
Sparbrötchen
Pisa-Studie sei Dank
helvetophil
Wie gerne ich darüber lachen würde...
cheerio