|
Hallo Leute und Fachmenschen! Hat jemand eine Ahnung was aus dem ehemaligen DTM Fahrer Gerd Ruch (Berlin) geworden ist? Er fuhr damals auf einem Ford Mustang. Danke für eventuelle Info´s |
-
Motorsport :
In der Eifel ist die Hölle los
-
Neuvorstellung:
Schöner? Sparsamer! Schneller? Sicherer! Alles zur neuen S-Klasse
- Motorsport : Spezialisten für schlechtes Wetter
- Ratgeber: DSG-Kulanz: Ein Zwischenstand
- BMW: Die besten Fotos des 24-Stunden-Rennen in XXL
- Wirtschaft: Verteilzentrum bleibt bis 2016 in Bochum
- Neuvorstellung: Dieser Mercedes rockt jede Kiesgrube
- Technik: Silberstreifen vor dem künstlichen Horizont
- Verkehr: Robin Hood im Kampf gegen Strafzettel
- Auto: Faszinierend: Spock gegen Spock
verbannt
ich glaub der ist noch ne zeitlang gt-serie gefahren und macht jetzt gar nichts mehr. hast mal gegooglet??
Ruch, Gerd (Auszug aus MSa 19/2003)
Mustang-Reiter
Gerd Ruch und sein feuerspeiender Ford
Mustang – für Fans und Freaks waren
sie eines der grossen Highlights der alten
DTM. Und die gelegentlichen Auftritte von
Bruder Jürgen in einem zweiten Mustang
verstärkten den Sympathie-Effekt noch
zusätzlich. Gerd, von der Statur her genauso
bullig wie sein 550-PS-Bolide, avancierte
trotz aller Superstars zum Publikumsliebling,
weil er als Underdog eine tolle
Show lieferte. Genau dieses Sympathie-
Element, meinen eingefleischte Edelfans,
würde auch der neuen DTM ganz gut tun.
Der Mustang-Reiter bestätigt das: «Noch
immer kriege ich jede Menge Fanpost, die
Leute wollen, dass ich zurückkomme.»
Diesbezüglich macht er keine Hoffnung:
«Ich hatte eine unvergesslich schöne DTMZeit,
dabei soll’s bleiben.»
Jede Zielankunft seiner 89 Starts mit
dem US-Exoten wurde damals lautstark bejubelt.
Und als er 1995 seine letzte Saison
in einem AMG-Mercedes bestritt, waren
die Fans teilweise richtig sauer und bezichtigten
ihn des Verrats an der Mustang-
DTM-Tradition. Zum Thema Nordschleife
gesteht der gewiss nicht zimperliche Berliner
übrigens offen: «Nach dem ersten
Lauf hatte ich nur noch nackte Angst. Um
nicht zum zweiten Durchgang antreten zu
müssen, habe ich einen Defekt vorgetäuscht.
Der Mustang war dort absolut unfahrbar.
» 101 Starts, vier Punkte und jede
Menge tolle Erinnerungen – Ruchs persönliche
Bilanz aus acht DTM-Jahren.
Mit dem Gewinn der BPR-Trophy im Porsche
911 GT2 zog der Berliner Ende 1996
unter das Kapitel Rennsport einen Schlussstrich.
Seine neuen Hobbys sind die Fliegerei
und Golf. So oft wie möglich geht der
49-jährige Lockenkopf mit seiner Cessna
210 in die Luft. «Solange ich mir das leisten
kann, werde ich die genialen Ausblicke
geniessen», schwärmt Ruch, dessen
Heizungsbau-Betrieb ebenso unter der Rezession
leidet wie andere Unternehmen.
«Gerade bei uns in Berlin ist die Geschäftslage
nicht berauschend, Aufträge werden
zögerlich vergeben, alle wollen sparen.»
Nur selten lässt er sich an den Rennstrecken
sehen, versäumt aber keine DTMÜbertragung
im Fernsehen. Sein Eindruck
von der neuen DTM: «Am Anfang war’s echt
ätzend, aber langsam wird’s besser.» Gelegentlich
telefoniert er noch mit seinem
DEKRA-Kumpel Sigi Berner, ansonsten gibt
es keine Kontakte mehr zur alten DTMTruppe.
Lebensmittelpunkte sind für Gerd
mehr denn je seine Lebensgefährtin Petra,
seine 19-jährige Tochter und sein Flugzeug.
«Ich vermisse nichts, bin gesund,
und mir geht’s gut.»
joustel