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Entaeuschendes Crashtestergebnis BMW 3er

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BMW 3er F30

Entaeuschendes Crashtestergebnis BMW 3er

Hallo zusammen,

 

bisher sind wir ja immer davon ausgegangen, dass BMW sehr sichere Fahrzeuge produziert und dem Kunden anbietet.

 

Ein neuer und verschaerfter Crashtest des amerikanischen Highway Loss Data Institute hat aber nun etwas ganz anderes aufgedeckt. Natuerlich erfuellt der 3er alle gesetzlichen Anforderungen in den Nationen, in denen das Modell verkauft wird.

 

Es zeigt aber auch, dass die Hersteller eben NUR dem nachgehen und keinerlei andere Unfallsituationen simulieren. Das die US-Amerikaner schon Crashtests gesetzlich vorgeschrieben haben, waehrend man in Deutschland noch nicht einmal im Entferntesten daran dachte, macht die Arbeit dieses Instituts um so mehr relevant.

 

Es zeigt im uebrigen auch, dass es andere Hersteller gibt, die eben nicht nur die Autos stur nach den gesetzlichen Anforderungen konstruieren, sondern alle moeglichen Unfallkonfiguartionen des taeglichen Lebens beruecksichtigen.

 

Gratulation an Volvo und Acura/Honda in diesem Fall und ich hoffe, dass BMW sich auf den Hosenboden setzt und dieses peinliche Ergebnis so schnell wie moeglich angeht.

 

Leider spinnt mein Browser und ich kann den Link nicht direkt einfuegen.....also bitte copy / paste http://www.iihs.org/ratings/rating.aspx?id=1675&seriesId=458

 

Gruesse

 

The Moose


  • 1x

Warum lassen die einen 328 vor die Wand klatschen, anstatt einfach einen 316 zu nehmen? Der hätte es doch auch getan.


Der 3er hat doch durchschnittlich "gut" abgeschnitten, enttäuschend dagegen waren Mercedes und Audi…

 

Wobei ich dem Kommentar Mercedes' zu diesem Test beipflichten muss, dass jenes Unfallszenario (Aufprall auf ein festes Hindernis auf Scheinwerferbreite) wenig praxisrelevant ist und die Ergebnisse daher nicht überbewertet werden sollten.

 

Wenn man Klaviere auf die Autodächer fallen lassen würde, schnitten wohl auch einige Hersteller "enttäuschend" ab - aber ob die Wagen dann pauschal als unsicher bezeichnet werden sollten…


Also Unfälle mit 25% Überdeckung gegen ein stehendes,massives Hindernis hab ich bisher garkeinen gesehen,weder auf Bilder diverser Crashbilderseiten,noch irgendwann in der Zeitung.....

 

Daher auch meinerseits wenig relevant für den alltäglichen Verkehr.....es ist ein mögliches Unfallszenario,aber wenn man ein Auto auf jedes "mögliche" Unfallszenario auslegen wollte,hätte man kein Auto nach aktuellem Aussehen....

 

 

Greetz

 

Cap


Themenstarter

Hallo,

 

 

 

es ist allerdings sehr auffallend, wie die Hersteller jetzt auf einmal ins Rudern geraten und nach Erklaerungsversuchen graben.

 

War es jetzt Glueck fuer den Volvo, dass sich das Rad nicht verhakt hat oder Pech fuer den Mercedes, dass es sich verhakt hat?

 

 

Fakt ist, dass Volvo das modernste Unfallforschungszentrum der Welt besitzt und es koennte sich ja auch in diesem Test widergespiegelt haben.

 

 

Es war schon immer so, dass Volvo nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfuellt hat, sondern zusaetzlich eigene wege gegangen ist.

 

 

Das beim "normalen" NCAP, Euro-NCAP, ANCAP einige Hersteller manchmal ein paar kleine Prozentpunkte besser abschneiden als ein Volvo, liegt meiner Meinung nach daran, dass die Fahrzeuge des schwedischen Herstellers als benchmark dienen und es leicht ist, diese evtl. ein bischen zu ueberbieten.

 

 

Die Spreu vom Weizen trennt sich allerdings dann, wenn es wie sich wie in diesem Crashtest um ein ganz neues Verfahren handelt, was die meisten Hersteller so wohl nicht auf der Rechnung hatten.

 

 

Natuerlich posaunen die deutschen Hersteller jetzt wie unrealistisch und realitaetsfremd dieser Test doch ist. Mir waere das Ergebnis von Mercedes, Audi, BMW und Volkswagen auch peinlich und auch Toyota duerfte nicht sehr happy darueber sein.

 

Haetten die deutschen Hersteller besser abgeschnitten oder waeren sogar Testsieger geworden, dann waere dieser Test natuerlich absolut aussagekkreaftig gewesen. So ist es nun mal, wenn man die PR-Abteilungen desolate Ergebnisse unter den Teppich kehren laesst.

 

 

Grundsaetzlich ist das Thema Sicherheit so oder so eher fragwuerdig.

 

 

Die Ueberlebenschancen bei einem Unfall haengen von der Geschwindigkeit und vom Hindernis ab und ganz sicher nicht von dem Auto, in dem man sitzt.

 

 

Mit 200 km/h in einen Unfall verwickelt zu sein, duerfte die Ueberlebenschancen gen 0% druecken und sollte man es doch ueberleben, dann war es wohl Glueck.

 

 

Mit 30 km/h zu verunfallen, duerfte nicht ganz so dramatisch sein.

 

 

Auf jedenfall kann man mit dem Thema Sicherheit sehr viel Geld verdienen und das nutzen ja auch die meisten Hersteller aus.

 

Jeder noch so absurde Crashtest kann Wirklichkeit werden und von daher gibt es auch keinen realitaetsfremden Crashtest, sondern meistens nur Hersteller, die Probleme damit haben, ein desolates ergebnis zu akzeptieren und stattdessen nach Entschuldigungen suchen.

 

 

 

The Moose

 


Entaeuschendes Crashtestergebnis BMW 3er

was will man erwarten von Chinaautos


Zitat:

Original geschrieben von lexmarki3

was will man erwarten von Chinaautos

Wie meinst Du das? Welches der genannten Fahrzeuge ist "made in China"? Ich denke mal, den grössten China-Anteil (in Bezug auf den Wert) dürfte der Audi haben, wenn er mit dem DKG -made in China- ausgerüstet war.

 

Dass kein 316er gecrasht wurde, liegt schlichtweg daran, dass es den halt in den USA so nicht gibt. Meinst Du, dass ein anderer 4-zylinder Motor ein anderes Resultat erbracht hätte?

 

Tja, den europäischen und amerikanischen shareholder-Value-Fantasien haben manche Firmen nicht mehr gereicht und nun sieht man, dass auch andere mit dem gekauften Personal zunehmend gute Autos bauen. Arroganz auf dt. Seite hilft da ganz und gar nicht. Es ist korrekt, das man sich bei der Entwicklung von Fahrzeugen auf bestimmte Ziele konzentrieren muss. Bei BMW sind dies halt die 0,2 sec 0-100, die man schneller sein muss, dazu in der Vergangenheit der Verbrauch. Ich war mit meinen BMW seit 1986 bis vor kurzen (04/12) recht zufrieden, aber da ich weder Firmenkunde bin, noch brutal mehr Geld für ein Auto ausgeben will, (dass in der Summe der -für mich wichtigen- Eigenschaften nicht besser ist als andere) wurde es halt kein BMW mehr.

 

Leider zeigt mir dieser Testbericht wieder, dass wir in D verdammt aufpassen müssen. Unsere "Entwicklungsziele" sind nicht immer die Ziele, die man woanders sieht. Und, vielleicht kommt auch diese Erkenntnis mal an: für die -ach so wichtigen- Shareholder-Pamperein kann sich ein Arbeitnehmer, wenn es seine Firma nicht mehr gibt, nix mehr kaufen. Die Karawane der "Investoren" zieht weiter".......Da sind andere Inhaber aus anderen Ländern schon viel weiter.


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