Kawasaki GPZ 600 R

Einbauweise Serienfedern & Gabelölwechsel GPZ 600 R

Themenstarter

Hallo Zusammen,

 

habe mal eine interessante Frage in die Runde:

Da die originalen Gabelfedern ebenso wie die von Wilbers und Co. progressiv gewickelt sind, nur bei umgekehrter Einbauweise, wäre es interessant zu erfahren ob schon mal jemand damit experimentiert hat, diese "richtig herum" zu verbauen, da bei den originalen progressiven Federn die engen Windungen unten lagen.

Falls es schonmal jemand getestet hat, war beim Fahrverhalten ein Unterschied oder vielleicht sogar eine Verbesserung spürbar?

Für alle, die demnächst einen Gabelölwechsel planen: Ich habe mal ganz pinibel nach Werksangaben die Gabel komplett entleert, gereinigt und wieder befüllt. Dabei ergab sich bei komplett eingefederter Gabel eine Luftkammer (vom oberen Standrohrrand bis zum Öl gemessen) vom 140mm was einer Füllmenge von rund 324ml entspricht. Da bei einem "normalen" Ölwechsel allerdings immer noch Restöl in der Gabel verbleibt, kann man sich das große Rätselraten in Sachen Füllmenge mit dem einfachen abmessen der besagten 140mm ersparen.

Wie ich in Google feststellen konnte, entspricht dieser Wert auch den Angaben der meisten Anbieter von Umrüstfedern.

In diesem Sinne noch fröhliches Basteln bis zum Saisonstart.

 

Grüße

Style


Jason2002 Jason2002

Kawasaki GPZ600R

GPZ

Diese Frage ist eigentlich technisch zu beantworten. Vom Federung her, wirst du kein Unterschied machen. Ledeglig ist der größere ungefedete Masse nach oben gewandert somit ist die gefederte Masse um die Achse reduziert worden. Das macht sich bemerkbar durch bessere handling, weil nicht so viel Masse bewegt werden muss. Allerdings ist dieser Veränderung mehr oder wenig akademisch, eine echte Veränderung wirst du kaum merken :) Dafür fährt die gute alte Dame nicht besser, aber vielleicht ein tich vom händling her ?

 

Selbst probieren kannst du auch, es dauert nicht lange schnell die Stummeln und Holdkappen abschrauben, federn schnell raus ziehen, umdrehen und wider rein, durfte kein 15 Minuten dauern :)

 

Gruß


Zitat:

Original geschrieben von Style1269

Hallo Zusammen,

 

habe mal eine interessante Frage in die Runde:

Da die originalen Gabelfedern ebenso wie die von Wilbers und Co. progressiv gewickelt sind, nur bei umgekehrter Einbauweise, wäre es interessant zu erfahren ob schon mal jemand damit experimentiert hat, diese "richtig herum" zu verbauen, da bei den originalen progressiven Federn die engen Windungen unten lagen.

Falls es schonmal jemand getestet hat, war beim Fahrverhalten ein Unterschied oder vielleicht sogar eine Verbesserung spürbar?

Für alle, die demnächst einen Gabelölwechsel planen: Ich habe mal ganz pinibel nach Werksangaben die Gabel komplett entleert, gereinigt und wieder befüllt. Dabei ergab sich bei komplett eingefederter Gabel eine Luftkammer (vom oberen Standrohrrand bis zum Öl gemessen) vom 140mm was einer Füllmenge von rund 324ml entspricht. Da bei einem "normalen" Ölwechsel allerdings immer noch Restöl in der Gabel verbleibt, kann man sich das große Rätselraten in Sachen Füllmenge mit dem einfachen abmessen der besagten 140mm ersparen.

Wie ich in Google feststellen konnte, entspricht dieser Wert auch den Angaben der meisten Anbieter von Umrüstfedern.

In diesem Sinne noch fröhliches Basteln bis zum Saisonstart.

 

Grüße

Style

Ich würde doch behaupten, dass auch bei der Originalfeder die engen Wicklungen nach oben gehören, panschen sie nicht im Öl rum. :rolleyes:

Die Luftkammer wird eigentlich nicht bei eingeschobener, sondern bei ganz ausgezogener Gabel gemessen, sie muss 334 mm betragen. Diese Meßmethode ist nicht gerade neu, sondern üblich, das "große Rätselraten" kenne ich da nicht.

 

Man unterscheidet die Füllmenge Gesamt (alles war trocken) da gehören 321 ml rein von der

Füllmenge bei Ölwechsel ohne die Gabel zu zerlegen: ca. 273 ml

Dann wird der Ölstand gemessen: Oberkante Innenrohr zum Ölstand (Gabel ganz ausgezogen) = 334 plusminus 2 mm

 

Wenn man schon die Feder raus hat, kann man die auch gleich messen: Die freie Länge beträgt 478 mm, Grenzwert ist 466, dann kommt sie zum Müll.


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Jason2002 Jason2002

Kawasaki GPZ600R

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Gehe ich richtig davon aus das der unterschied zwischen neubefüllung und ölwechsel durfte wohl das Öl im der Antodive sein ... ja ?


Nein. Im Antidive ist m.W. auch kein Gabelöl, sondern Bremsflüssigkeit. Aber sämtliche Innenteile der Gabel sind mit Öl benetzt. Selbst wenn Du einen zerlegten Gabelholm an die Wand lehnst, wirst Du am nächsten Morgen eine nicht unerhebliche Pfütze drunter finden.


Jason2002 Jason2002

Kawasaki GPZ600R

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Einbauweise Serienfedern & Gabelölwechsel GPZ 600 R

Moment mal ,, die Bremsleitung öffnet nur die in den Antidive befindlichen Ventil ,, dadurch fliesst das Gabelöl, mal mehr mal weniger, daher die Dämpfung ... ein gewisse Menge von Öl durfte also doch drin sein oder nicht ?



Meinetwegen...:rolleyes:

Du hast zweifellos Recht, keiner kennt sich mit GPZ 600 R besser aus, als Du.

An den Füllmengen ändert sich deshalb nichts, die habe ich nur als Info- ebenso wie die Messmethode - dem Handbuch entnommen.

Um mir die Grundlagen für eine Antidive - Diskussion auf akademischem Niveau anzueignen, fehlt mir die Zeit.


Kawasaki: Einbauweise Serienfedern & Gabelölwechsel GPZ 600 R
 
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