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Dumme Frage - V-Motor mit Elektromagnet
Themenstarter
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Hallo Liebe Motortalk spezialisten.
Ich habe mal eine große (vielleicht auch dumme) Frage.
Wieviel Strom braucht ein Elektromagnet, wenn er für 1 Sek. ein großes Magnetfeld erzeugn soll. Ist evtl. möglich die Benzinexplosion in einem Verbrennungsmotor irgendwie durch ein Magnetfeld zu ersetzen? Wie hoch wäre dabei der Stromverbrauch? Ist sowas überhaupt machbar?
Danke für eure Antworten.
LG Lex |
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Wieso sollte man das tun?
Der Strombedarf richtet sich natürlich nach der Stärke des Magnetfeldes. Das können schon einige kA werden wenn du willst
Ist rein interessehalber. Die Frage ist einfach, ob man ein normales Auto/Motor so evtl auf e umrüsten könnte.
Oder wenn man einen neuen Motor entwickeln will. Evtl. ein anderer Lösungsansatz ;o)
Oder man nimmt zwei Paralele Kolben, und legt ein wechselndes Magnetfeld an.
So könnte man ja die Energie besser nutzen?
Wieviele Lion Batterien würden dafür benötigt... Wie hoch wäre die Reichweite?
Wo bekomm ich eigentlich gute E-Motoren her... Radnabenmotoren wären da auch ein Thema.
Und wie stark müssten die Batterien ausgelegt sein, um damit zumindest mal 300 KM zu fahren?
LG
Hallo,
viele viele Fragen
.
NEIN!! Der Elektromotor hat min. 90% Wirkungsgrade. Was besseres wirst du schlecht erreichen, schon garnicht mit einer solchen Maschine.
Elektromagnetische Felder die Kräftig genug sind um etwas zu treiben oder halten, befinden sich in Fusionskraftwerken. Die Benötigen dort mehrer MEGAwatt für ihre Kühlung + Elektromagnete. Das währen sehr sehr sehr .... sehr sehr viele Akkus.
Spontan würde ich sagen, mit heutigen Akkus nicht machbar. Technisch absolut unbrauchbar der Gedanke sorry.
E-Motoren Hersteller müsste ich raus suchen. Ein Smart verbraucht gute 15kWh auf 100km. Ein Auto in der Kompaktklasse würde bestimmt auf gute 20kWh kommen. Bei den derzietigen Energiedichten von guten 100Wh/kg währen das, für 100km, mal gute 200kg Akkus. Da meistens nur 80% nutzbar ist, währe es gute 250kg nur für die Akkus. Hier besteht also der Problem des Energieverbrauchs des Autos.
Geringer CW-Wert + Leichtbauweise würden dem Verbrauch schon enorm helfen.
MFg MArcell
W 203 / C 220 CDI 02.2001
Ich glaube, dass es sich hier um einen Fake handelt.
Erinnert mich doch sehr an die Kolbenrückholfeder...
2xGefahr! H334
Dumme Frage - V-Motor mit Elektromagnet
Moin,
Das ganze macht doch keinen Sinn. Der Elektromotor hat einen hervorragenden Wirkungsgrad. Würde man diese Kraft jetzt wiederum in eine Hub- und anschließend wieder in eine Rotationskraft umwandeln ... hätte man ZWEIMAL einen Wirkungsgradverlust. An der Stelle erübrigt sich also die Diskussion doch bereits wieder.
Wenn eta(Batterie->E-Motor->Antrieb) bei 75-90% liegt ... warum sollte ich dann eta(Batterie->Magnetfelderzeugung->Kolbenhubbewegung->Kurbelwellendrehbewegung->Getriebe->Antrieb) von vielleicht 50% in Kauf nehmen ?!
Deshalb wird sich dafür auch niemand interessiert haben ... davon abgesehen ... müßtest Du an der Stelle passende Kolben haben ... die auch auf das Magnetfeld wirken ... und zusätzlich hast du ein weiteres Problem ... dessen du dir vermutlich gar nicht bewußt ist ... Elektromagneten die für solche Zwecke geeignet sind, sind ziemlich groß, da sie nunmal gewisse Feldstärken benötigen. Zusätzlich werden die sehr heiß. Weiterer Nebeneffekt ... sie stören bzw. zerstören jegliche Elektronik.
MFG Kester
Du willst einen E-Motor anders bauen? Nur eben komplizierter?
Mein (leicher sakrastischer) Vorschlag: Mit dem Strom Wasser erwärmen und durch eine Dampfturbine führen. Mit der Abwärme kann man prima das Fahrzeug heizen.
Ich hätte lieber gerne einen Akku mit einer Energiedichte von 1Kwh/kg und 1KW/kg Leistung und 1000 Zyklen. Davon 150-200kg Akku in einen Mittelklassewagen und der Erfolg ist vorprogrammiert.
2xW 203 / C 220 CDI 02.2001
Was willst Du uns damit sagen?
1xGute Idee. Nur würde ich dazu nen Wankelmotor nehmen. Wenn du dann mit umbauen fertig bist, bist du wieder bei einem ganz normalen E-Motor.
Das Prinzip das du genannt hast, gibt es übrigens als Generator für Taschenlampen. Da muß man einen Magnetkolben im Griff(Zylinder) hin und herschütteln und lädt damit einen Akku...
Ich habe mich dann aber doch für das Modell mit Drehkurbel entschieden, scheint mir effektiver zu sein.
1xDumme Frage - V-Motor mit Elektromagnet
Deine Entscheidung habe ich auch gefällt, weil diese Hin- u. Herschüttelei nicht so angenehm ist, wie das Kurbeln.
Was soll das werden-doch hoffentlich kein Magnetmotor? Selbst die werden normalerweise als Rotationsmaschinen ausgelegt.
Die Verluste fangen doch schon da an, wo man eine lineare in eine Drehbewegung über Pleuel und Kurbelwelle umwandeln müsste. Das wollen wir doch am besten auch gleich über Bord werfen. Wie schon zuvor gesagt, ist der Elektromotor, der mit elektromagnetischen Feldern direkt eine Drehbewegung erzeugt, eigentlich schon das Ideal.
Lineare Systeme sind nur interessant, wenn man Strom aus einer Kolbenmaschine erzeugen wollte. Es gibt halt nur einen Pleuel mit zwei Kolben und zwei Brennräumen. Das System ist frei schwingend und hat einen linearen Generator an der Stelle, wo normalerweise die Pleuel auf die Kurbelwelle gehen. Aus dem Hin und Her der Kolben wird dann direkt Spannung erzeugt.
Beispiel ist der Stelzer-Motor, der als schiebergesteuerter Zweitakter funktioniert und entweder als Hydraulikpumpe, oder eben als Lineargenerator ausgelegt sein kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stelzer-Motor
http://www.faktuell.de/StelzerMotor/